Marie Nasemann: Shitstorm, weil sie ihren kleinen Sohn allein im Hotel ließ

Marie Nasemann: Shitstorm, weil sie ihren kleinen Sohn allein im Hotel ließ
Marie Nasemann: Shitstorm, weil sie ihren kleinen Sohn allein im Hotel ließ

Foto: imago / Future Image

28.07.2021 16:07 Uhr

Model Marie Nasemann hat einen riesigen Shitstorm kassiert, weil sie eines Urlaubs ihres kleinen Sohn nebenan im Hotelzimmer alleine ließ, um mit ihrem Mann was essen zu gehen.

Damit hatte Marie Nasemann bestimmt nicht gerechnet! Als das Model jetzt in ihrer Instagram-Story kurz erzählte, dass sie mit ihrem Mann Sebastian Tigges im Familien-Urlaub den kleinen gemeinsamen Sohn (1) mit Babyphone im Hotelzimmer allein gelassen hatte und beide im Restaurant was essen waren, brach ein Shitstorm über sie herein.

Die 32-Jährige ist gerade mit ihrem zweiten Kind schwanger und wollte vermutlich nur einfach mal einen entspannten Abend mit ihrem Liebsten genießen. Auf Instagram schrieb die bald zweifache Mama frohen Mutes und ohne sich was Böses dabei zu denken: Baby schläft den zweiten Abend hintereinander seelenruhig im Hotelbett und wir gehen um die Ecke was essen. So geil, dass das klappt!!“

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Vergleich mit Maddie-Fall

Ihre Follower konnten das aber so gar nicht nachvollziehen. Einige fühlten sich anscheinend an den Fall der kleinen Maddie McCann erinnert, die 2007 aus einem Hotelzimmer in Portugal verschwand und bis heute nicht gefunden wurde. Nasemann repostete eine Nachricht, in der es hieß: Nachdem vor vielen Jahren in Portugal ein Mädchen aus dem Zimmer verschwunden ist, würde ich das niemals machen. Ich bin sicher keine Helikopter-Mum, aber das kann ich nicht machen.

„Dann dürft ihr mit euren Kindern auch nicht Auto fahren“

Andere urteilen sogar noch härter: Nennt sich Unterlassen der Aufsichtspflicht – absolut verantwortungslos“. Nasemann konnte es nicht fassen und postete sichtlich geschockt ein Video: „‘Denk an Maddie, die verschwunden ist‘, ‚Denk an die Madeline‘ – was genau ist los bei euch? Ist das jetzt wirklich wichtig für euch, dass ihr uns solche Bilder in den Kopf setzt? Dass unser Kind aus dem Hotelzimmer entführt ist, ist eine Eventualität, an die ich noch nicht mal ansatzweise gedacht habe Vielen Dank, dass ich jetzt diese Bilder im Kopf habe“. Offensichtlich genervt von den Vorwürfen ihrer Follower schiebt Nasemann noch hinterher: Wenn ihr so denkt, dann dürft ihr nicht mit euren Kindern Auto fahren, dann dürft ihr eure Kinder auch nicht in irgendwelche Fahrradsessel, weil das ungefähr zehntausendmal gefährlicher, als das es aus dem Hotelzimmer geklaut wird.

Marie Nasemann: Shitstorm, weil sie ihren kleinen Sohn allein im Hotel ließ

Foto: imago / Future Image

„Es ist unsere Entscheidung“

Das ehemalige GNTM-Model gab später nochmals ein Statement ab zu den Kritiken. Ich war sehr erstaunt wie viele kritische Nachrichten kamen, damit habe ich wirklich so gar nicht gerechnet und über Kindesentführungen im Zusammenhang mit meinem Sohn zu lesen, hat mich sehr negativ gestimmt. Natürlich habt ihr Recht, es ist eine potentielle Gefahr, ein Kind alleine in einem Hotelzimmer zu lassen. Aber dennoch ist es unsere Entscheidung und wir sind uns natürlich aller potentieller Gefahren bewusst und ich brauche von euch keine Hinweise, was rein theoretisch, wenn man großes Pech hat, alles passieren kann.

Marie Nasemann: Shitstorm weil sie kleinen Sohn allein im Hotelzimmer ließ

Foto: Marie Nasemann / Instagram

Rechtfertigung auf Instagram

Weiter schreibt sie: Die Diskussion ‚Habt ihr nicht Angst, dass euer Kind entführt wird?‘ erschien mir als sehr absurd und angstschürend, statt wirklich sinnvoll. Aber natürlich gibt es auch andere Gefahren etc. und es kann immer auch mal passieren, dass das Kind 5 Minuten alleine weint. Ist uns zum Glück noch nicht passiert, da der Kleine entweder ganz klar gute oder schlechte Abende hatte und wenn wir gemerkt haben, er ist unruhig, sind wir gar nicht rausgegangen.

Entschuldigung für misslungenen Vergleich

Marie Nasemann entschuldigte sich außerdem für ihren Vergleich zwischen den Gefahren des Auto-oder Fahrradfahrens und einer möglichen Entführung aus dem Hotelzimmer. Der Vergleich mit dem Straßenverkehr und Fahrradfahren war natürlich total Banane und Whataboutism. Dafür möchte ich mich entschuldigen.