Charts der Woche: Metallica, Iron Maiden und Kerstin Ott an der Spitze

James Hetfield (l), Frontsänger der US-Metal-Band Metallica, und Kirk Hammett, Gitarrist, in München (2019).
James Hetfield (l), Frontsänger der US-Metal-Band Metallica, und Kirk Hammett, Gitarrist, in München (2019).

Sven Hoppe/dpa

17.09.2021 17:05 Uhr

Die amerikanische Metal-Band Metallica hat es bis ganz nach oben in den deutschen Charts geschafft. Auch auf den folgenden Positionen ist viel Rockmusik vertreten.

Mit der Neuauflage eines Klassikers ist die US-Band Metallica auf Platz eins der deutschen Album-Charts eingestiegen.

Ihre gleichnamige fünfte Studioplatte „Metallica“, die auch als „Black Album“ bekannt ist, erreichte 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung Platz eins, wie GfK Entertainment am Freitag mitteilte. Bereits vor drei Wochen eroberte „Enter Sandman“, die Single-Auskopplung der Neuauflage, die Spitze der Single-Charts. Das Album war schon bei seiner Veröffentlichung 1991 sehr erfolgreich.

Mit „Senjutsu“ von Iron Maiden auf Platz zwei und Fugazi („Marillion“) auf Platz vier bleibt es absolut rocklastig in der Album-Bestenliste.

Aber Achtung! Dazwischen platziert sich die beliebte Schlagersängerin Kerstin Ott auf Platz mit ihrem neuen Album „Nachts Sind Alle Katzen Grau“. Was für eine Mischung!

Der Chart-Entry von Ott krönt die letzten Wochen und Monate der Albumentstehung, aber ist auch der perfekte Auftakt für ein aufregendes Wochenende: Heute Abend wird die von „Ich find Schlager toll“ produzierte Dokumentation „Absolut Kerstin Ott“ um 0:30 Uhr auf RTL zum ersten Mal ausgestrahlt.

Single-Charts RAF Camora feat. Luciano vorn

Weiter mit den Charts der Woche: In den Single-Charts steigt „2CB“ von RAF Camora feat. Luciano (Video 0ben) an der Spitze ein. Auf Platz zwei liegen The Kid Laroi und Justin Bieber mit „Stay“. Superstar Ed Sheeran ist mit dem offiziellen Sommerhit „Bad Habits“ (drei) sowie der Neuerscheinung „Shivers“ (neun) präsent.

So werden die Charts ermittelt

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

dpa/KT