Donnerstag, 22. Februar 2018 12:18 Uhr

Die arme Jennifer Lawrence verteidigt dieses dünne Kleidchen

Weil Hollywood-Superstar Jennifer Lawrence auf einem Foto nach Ansicht mancher Beobachter bei der Eiseskälte zu knapp bekleidet war, erntete sie viel Kritik. Das hat sie „extrem beleidigt“, schreibt die Schauspielerin und verteidigt ihr Outfit.

Die US-Schauspielerin („Die Tribute von Panem“) hat sich gegen Kritik an ihrer Kleiderwahl bei einem Pressetermin für ihren neuen Agenten-Thriller „Red Sparrow“ gewehrt. „Das ist nicht nur lächerlich, ich bin extrem beleidigt“, schrieb Lawrence am Mittwoch auf Facebook. Hintergrund ist ein Bild, das sie in London draußen in einem schwarzen Kleid von Versace zeigt, während die Männer neben ihr dicke Jacken tragen.

Journalisten und Fans sahen darin eine Diskriminierung von Lawrence, die als eine der profiliertesten Kämpferinnen für die Gleichberechtigung von Frauen in Hollywood gilt. Während die Männer Mäntel und Schals tragen, müsse „die arme Jennifer“ ein bisschen Stoff tragen, „das manche ein Kleid nennen“, twitterte eine Nutzerin. Die britische Journalistin Helen Lewis nannte das Foto in einem Tweet „deprimierend“ und „entlarvend“.

Die arme Jennifer Lawrence verteidigt dieses dünne Kleidchen

Jennifer Lawrence und Joel Edgerton. Foto: JRP/WENN

„Es war meine Entscheidung“

„Ich liebe Mode, und es war meine Entscheidung“, verteidigte sich Lawrence daraufhin. Sie habe nur fünf Minuten draußen gestanden und hätte sich – falls nötig – mit dem Kleid auch in den Schnee gestellt. „Glaubt ihr, ich verdecke dieses großartige Kleid mit einem Mantel und einem Schal?“. Sie entscheide immer selbst, was sie anziehe. „Und wenn ich frieren will, ist das auch meine Wahl!“. (dpa/KT)

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