Sonntag, 3. Februar 2019 22:45 Uhr

Ärger hinter den Kulissen: Deswegen wurden diese Stars wirklich gefeuert

Es ist ja eine Sache, sich als Schauspieler irgendwann dafür zu entscheiden, langjährige Rollen zum Beispiel in Serien, aufzugeben. Nicht so gut ist es dann allerdings, wenn die Produzenten sich entscheiden die Darsteller rauszukatapultieren. Uns fällt dabei natürlich gleich Charlie Sheen ein, der es sich mit seinem Verhalten ganz gewaltig mit Produzent Chuck Lorre verscherzte.

Ärger hinter den Kulissen - Deswegen wurde diese Stars wirklich gefeuert

Foto: FayesVision/WENN.com

Schlechtes Benehmen, schlechte Arbeitseinstellung, böses Blut im Team oder einfach nur Pech – es gibt genug Gründe, wieso viele Schauspieler irgendwann ihren Platz eingebüßt haben. Hier sind einige, die irgendwann „Tschüß“ sagen mussten.

Beschimpfungen am Set

Nach zwei Jahren, in denen Isaiah Wahsington als strenger Chirurg Dr. Preston Burke tätig war,  begannen die Probleme im Seattle Grace Hospital.  Unter anderem gab es Gerüchte,  hätte am Set homophobe Bemerkungen gegen Co-Star T.R. Knight gemacht. Später entschuldigte er sich öffentlich für den „unglücklichen Gebrauch seiner Worte“, doch später bestritt er, seinen Kollegen „eine Schwuchtel“ genannt zu haben.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Isaiah Washington (@therealisaiahwashington) am Nov 21, 2018 um 11:26 PST

In einem Interview mit Ellen DeGeneres widerlegte Knight diese Aussage jedoch und erklärte nochmals, dass der Schauspieler ihn genau so beschimpft hätte. Washington entschuldigte sich also noch mal, erklärte jedoch, dass das Ganze während einer Auseinandersetzung mit Co-Star Patrick Dempsey passiert sei, als er den aufforderte, „ihn nicht wie eine Schwuchtel zu behandeln“. Die Produzenten der beliebten Arzt-Serie verlängerten jedoch seinen Vertrag nicht.

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Foto: Lia Toby/WENN.com

Lauren Socha gewann einen British Academy Film Award für ihre Rolle als Jungstraftäterin Kelly in der Serie „Misfits„. Dann nahm sie aber offenbar ihre Rolle im echten Leben etwas zu ernst. Zwischen der dritten und vierten Staffel flog sie raus, weil sie wegen rassistisch motivierter Übergriffe auf einen Taxifahrer zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt wurde. Mit Knastaufenthalten hatte sie ja immerhin schon Erfahrung – zumindest vor der Kamera. In der Serie wurde die Rolle der Kelly nach Afrika geschickt, um Landminen zu entschärfen.

Auseinandersetzung mit Kollegen

Als Aaron „Hotch“ Hotchner gelang es Thomas Gibson in „Criminal Minds“ elf Staffeln perfekt mit dem Rest der Besetzung und dem Team auszukommen, doch nach nur zwei Folgen der zwölften Staffel flammte sein Temperament auf.

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Foto: FayesVision/WENN.com

Er soll einen der Serien-Autoren gegen das Schienbein getreten haben, während eines Streits um das Drehbuch. „Es gab kreative Meinungsverschiedenheiten am Set“ erklärte Gibson später. „Ich bedauere, dass das passiert ist“. Der Schauspieler wurde gefeuert und ihm wurde zu einer Therapie geraten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von ShannenDoherty (@theshando) am Okt 18, 2018 um 8:57 PDT

Shannen Doherty kann ein Lied davon singen, aus Serien geschmissen zu werden. Mit „Beverly Hills 90210“ schaffte sie damals den Durchbruch. Vier Jahre später war sie gezwungen die Serie zu verlassen, weil es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit ihren Kollegen kam. Das Gleiche war dann bei der Hexen-Serie „Charmed“ der Fall. Doherty legte sich erst mit Co-Star Alyssa Milano an und später dann auch mit den Produzenten der Serie. Die Konsequenz war ihr Rausschmiss.

Private Probleme

Ende 2005 wurde Lost“-Star Michelle Rodriguez mehrmals dabei erwischt, wie sie unter Alkoholeinfluss Auto fuhr. Rodriguez wurde dreimal wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in Hawaii verhaftet, während sie für die Abenteuer-Mysterie-Serie vor der Kamera stand. Während die Produzenten behaupteten, dass die Rolle der Ana-Lucia ohnehin nur für ein Jahr vorsehen war und sie sowieso sterben sollte.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Michelle Rodriguez (@mrodofficial) am Aug 18, 2018 um 5:26 PDT

Laut offiziellen Angaben wurde Schauspieler Gary Dourdan in der Serie „CSI“ erschossen, weil er sich mit den Produzenten der Crime-Serie im freundlichen und gegenseitigen Einverständnis getrennt hatte – doch hinter den Kulissen kursierten Gerüchte über „persönliche Probleme“. In dem Jahr, in dem Dourdan die Show verließ, wurde er wegen Besitzes von Kokain und Ecstasy verhaftet. Drei Jahre später wurde er wegen Drogenbesitz angeklagt, nachdem er sein Auto zertrümmert hatte.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Gary Dourdan (@garydourdan) am Dez 20, 2018 um 3:55 PST

Vier Monate später wurde er verhaftet, weil er seine Freundin körperlich angegriffen hatte. Er wurde zu fünf Jahren Bewährung verurteilt und außerdem zu einem Jahr Beratung wegen häuslicher Gewalt und einer Drogentherapie. Im darauffolgenden Jahr meldete er Privatinsolvenz an.

Blöd gelaufen

Lisa Bonet werden zwar die wenigsten noch kennen, trotzdem bleibt nicht unerwähnt zu bleiben, dass sie 1988 aus der „Bill Cosby-Show“gestrichen wurde, angeblich wegen „kreativer Differenzen“.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Lisa Bonet (@officiallisabonet) am Dez 1, 2018 um 2:35 PST

Bill Cosby soll offenbar dagegen gewesen sein, sie weiterhin mitspielen zu lassen, da Bonet im Film „Angel Heart“ eine Sexszene hatte. Das würde gegen den Ethos seiner Show verstoßen. Nun ja, wie wir alle wissen, ist das Ganze heute mit einer traurigen Ironie zu betrachten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Taylor Momsen (@taylormomsen) am Jan 31, 2019 um 8:06 PST

Taylor Momsen entwickelte sich nicht nur in der Serie „Gossip Girl“ vom süßen High School-Mädchen zur aufmüpfigen, verwöhnten Zicke, sondern auch im echten Leben. Die Blondine war in nur vier von insgesamt sechs Staffeln der Erfolgs-Serie dabei. Gründe für ihr Aus waren unter anderem Unzuverlässigkeit, Lustlosigkeit und Unberechenbarkeit. Ach kleine Jenny!

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