Alicia Awa bei DSDS gemobbt: „Mir und meiner Familie wurde der Tod gewünscht!“

Alicia Awa bei DSDS gemobbt: "Mir und meiner Familie wurde der Tod gewünscht!"

Sony Music

12.02.2021 21:00 Uhr

Der plötzliche Tod der ehemaligen „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin Kasia Lenhardt in dieser Woche hat eine neue Debatte zum Thema Cyber-Mobbing ausgelöst. Auch Ex-„Deutschland sucht den Superstar“-Sternchen Alicia Awa hat diesbezüglich bereits schlimme Erfahrungen gemacht.

Auch wenn die genauen Hintergründe bisher noch völlig unklar sind, lässt sich aber sagen, dass Kasia Lenhardt wochenlang im Fokus einer öffentlichen Schlammschlacht stand und seit ihrer GNTM-Teilnahme in den sozialen Netzwerken Hassnachrichten von Fremden erhielt.

Ein Zustand, den viele Promis seit Jahren kritisieren. So häuften sich Beleidigungen und hasserfüllte Kommentare in den sozialen Netzwerken. Auch wenn sie von den Verfassern möglicherweise als „spaßig“ empfunden werden, machen diese Nachrichten auf lange Sicht etwas mit den Empfängern. Eine schmerzhafte Erfahrung, die auch Ex-„Deutschland sucht den Superstar„-Sternchen Alicia Awa machen musste.

„Mir und meiner Familie wurde der Tod gewünscht“

Vor zwei Jahren kämpfte die schöne Sängerin um den Superstar-Titel, aber schied im Finale aus. Eine beachtliche Leistung, auf die die 23-Jährige auch noch heute stolz sein kann. Allerdings überschattete diese DSDS-Zeit eine enorme Hasswelle, die über die Wahl-Berlinerin hereinbrach.

Im Interview mit Klatsch-tratsch.de erinnert sich Awa zurück: „Zu DSDS-Zeiten war es wirklich sehr schlimm. Da kamen echt heftige Nachrichten, in denen mir und meiner Familie der Tod gewünscht wurde.“ Dieser geballte Hass, der ihr 2019 entgegenschlug, hatte für Alicia Awa auch körperliche Folgen: „Wegen des ganzen Stresses habe ich damals 10 Kilo abgenommen. Ich habe aber danach zum Glück gelernt, so etwas zu ignorieren.“

Den Hass lässt sie heute nicht mehr an sich ran

Inzwischen hat sie einen Weg für sich gefunden, diesen stumpfen Anfeindungen an sich abprallen zu lassen. „Mittlerweile bekomme ich sehr, sehr selten Hassnachrichten. Wenn dann was kommt, dann sind das immer so Sachen, mit denen ich eh nichts anfangen kann, weil es keine konstruktive Kritik ist, sondern nur hasserfüllte Nachrichten.“

Rückblickend ist Alicia Awa, die nun zwei Jahre nach dem Ende ihrer Staffel solo durchstartet, extrem froh darüber, dass sie damals nicht gewonnen hat. Auch wenn bei ihrem Aus damals ein paar Tränchen kullerten. „Ich war sogar am Tag des Finales glücklich, auch wenn ich da kurz geweint habe. Im Endeffekt bin ich extrem glücklich, denn meine Zukunft lag ab da auch wieder in meinen Händen. Ich bin wieder unabhängig und frei gewesen und musste mich nicht nach irgendjemandem richten.“

Eine wie keine

So kann sie nun alles ganz nach ihren Vorstellungen machen, denn: „Ich habe meinen eigenen Kopf und mag es nicht, wenn mir andere etwas vorschreiben wollen. Beispielsweise war mein DSDS-Song auf Englisch und ich wollte schon immer auf Deutsch singen. Ich wollte in die urbane Richtung gehen.“ Wie es sich anhört, wenn Alicia Awa, genau das macht, was sie machen möchte – ohne sich etwas vorschreiben zu lassen – können sich ihre Fans jetzt in ihren ersten beiden Singles „Fassade“ und „Yes Indeed“ anhören.

In den dazugehörigen Videos präsentiert sich die afrodeutsche Schönheit sexy wie nie. Dabei ist es ihr völlig egal, ob einige die Clips zu freizügig finden könnten. „Ich bin jemand, der sich gerne präsentiert und ich bin stolz auf meinen Körper. Ich finde, viel mehr Frauen sollten zu ihrem Körper stehen – ganz egal, wie der Körper ist.“ Sie fühle sich verdammt wohl in ihrem Body. „Warum sollte ich das nicht auch zeigen?“… Yes Indeed! (DA)