Sonntag, 25. August 2019 14:27 Uhr

Andrea Kiewel: Das hat sie jetzt zum Mockridge-Skandal gesagt?

Foto: imago images / Eibner

Mit Spannung verfolgten heute wahrscheinlich wieder rund 2 Millionen Fernsehzuschauer den ersten Auftritt von Andrea Kiewel nach dem von der Presse zum „Eklat“ hochgejazzten Auftritt von Luke Mockridge letzte Woche im ZDF-Fernsehgarten.

Die alles entscheidende Frage war, würde sich Kiwi nach ihrer von noch tiefer Ahnungslosigkeit geprägten öffentlichen Wutrede vom letzten Sonntag nochmals äußern? Denn ganz offensichtlich war die Moderatorin nicht nur noch Comedian Luke Mockridge, sondern offenbar auch von ihren Kollegen reingelegt worden, die mehr gewusst haben sollen. Das ZDF hält sich da nach wie vor bedeckt.

Andrea Kiewel: Das hat sie jetzt zum Mockridge-Skandal gesagt?

Luke Mockridge. Foto: SAT.1

Jedenfalls hatte Spaßkanone Luke mit einem von scheinbar zusammenhanglosen, öden Kinderwitzen zusammengestellten Auftritt für Verwunderung gesorgt – und für Empörung bei seiner Moderationskollegin. Aus dem 1,89m großen Mockridge schien auf den ersten Blick ein unprofessioneller kleiner mieser Luke Mickrig zu werden. Weit gefehlt! Klar ist heute, dass in die Performance noch ein paar Szenen dazwischengeschnitten werden dürften und der Auftritt dann in Mockridges neuer Primetime-Show ‚Lukes Greatnightshow‚ in einem ganz anderen Lichte erscheinen könnte.

Standing Ovations

Und was macht Kiwi heute? Die äußert sich besser gar nicht. Ihr entfuhr zur Begrüßung um kurz vor zwölf nur ein kleines Nebensätzchen: „Puh, was für eine Woche – das könnt ihr euch vorstellen, oder?“ Was hätte sie auch sagen sollen, aufgrund ihrer aus heutiger Sicht megapeinlichen Reaktion letzten Sonntag live in der Show? Dafür wurde sie mit Standing Ovations gefeiert, die Ärmste!

Dann fügte die 54-jährige Ex-DDR-Leistungsschwimmerin in ihrem kunterbunten Kleidchen noch hinzu: „Wir erzeugen heute unser eigenes Beben, unser positives Beben.“ Dafür sollten dann Granaten wie Bernhard Brink, Claudia Jung, die Kastelruther Spatzen, Guildo Horn sowie Stefanie Hertel mit ihrer DirndlRockBand (bitte was?) sorgen. Bombe!

Beispiellose Wutrede

Erinnern wir hier nochmal an Kiewels jetzt schon kultige Wutrede vom letzten Sonntag, nachdem sie Mockridges Performance abwürgen lies und ihn zuvor noch als „großartigen Comedian“ ankündigte: „Diese Sendung, lieber Kollege Mockridge, gibt es seit 33 Jahren und zwar sehr erfolgreich. Dass es dann ein junger Künstler wagt, auf meiner Bühne vor meinem Publikum wie ein Affe rumzuspringen – aus welchen Gründen auch immer –, halte ich für das mieseste Verhalten, was es unter Künstlern, unter Kollegen geben kann. Schäm dich, Luke Mockridge, never ever again.“ Die Rede schreibt schon jetzt Fernsehgeschichte.

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