03.11.2020 18:05 Uhr

Andrej Mangold: Ist er nach Sommerhaus-Absturz noch zu retten?

Es waren teils unerträgliche Szenen im diesjährigen "Sommerhaus der Stars", denen TV-Sternchen Eva Benetatou ausgesetzt war. Bachelor-Star Andrej Mangold war direkt am Aufstacheln und Mobbing gegen sie beteiligt. Was darauf folgte waren extrem unschöne Szenen …

TVNOW

Es war schon zu erwarten, dass es zu Reibereien im diesjährigen „Sommerhaus der Stars“ kommen würde. Das ist Teil der Sendung und Konflikte sind bekanntlich gut für die Dramaturgie, doch in der aktuellen Staffel schoss man weit über das Ziel hinaus. Stattdessen begab man sich in einen fiesen Sumpf aus Mobbing und Drohgebärden.

Ein großer Schock für alle

Ein Negativ-Musterbeispiel dafür, wie man Konflikte nicht löst und wie Gruppen-Dynamiken sich auch nicht entwickeln sollten. Eine der treibenden Kräfte hierbei war „Manipulator“- Andrej Mangold, wie er im Netz von vielen Zuschauern genannt wurde. Für viele war sein unsportliches Verhalten gegenüber seiner Verflossenen Eva ein großer Schock.

Immerhin galten Andrej und seine Freundin Jennifer Lange anfangs nicht nur als „Everybodys Darling“, sondern auch als große Favoriten der Show. Davon ist nach diesem handfesten Mobbing-Skandal nicht viel geblieben. So wurde das Verhalten des Influencer-Paars mit viel Kritik und sogar einen ausgewachsenen Shitstorm quittiert.

Andrej Mangold: Ist er nach Sommerhaus-Absturz noch zu retten?

TVNOW

Die Fans sind sauer

Selbst einige Kooperationspartner beendeten ihre Zusammenarbeit mit Andrej und Jennifer. Angeblich gab es sogar Morddrohungen gegen das Paar. Kurz zusammengefasst: Die Kacke ist wirklich am Dampfen! Statt sich nach den unschönen Szenen im Sommerhaus geläutert oder gar reumütig zu zeigen, zog man sich aus der Öffentlichkeit zurück, um nicht dieser ständigen Negativität ausgeliefert zu sein.

Und auch bei der großen Wiedersehens-Show, bei der alle Promis des Formats nochmals aufeinandertrafen, blieb Andrej stur: Eva bekam keine Entschuldigung. Stattdessen tat man sich einfach selbst leid. Freundin Jenny weinte und Andrej erklärte: „Manchmal habe ich mich am Bildschirm nicht wiedererkannt.“ Und weiter: „Mir ging das alles sehr nahe, sowas habe ich auch noch nie erlebt.“

„Keinerlei Einsicht von denen!“

„Was soll man dazu noch sagen….die liebe Jenny heult und ist sich keiner Schuld bewusst, André ist begeistert, weil es ja so tolle Quoten gab. (…) Die Mimiken der Mobber unglaublich… keinerlei Einsicht von denen“, fasst ein Fan die Reunion enttäuscht zusammen.

Ein anderer Zuschauer schreibt: „Es ist schon amüsant, wie er den Fragen der Moderatorin ausweicht und sich, kläglich scheiternd, versucht rauszureden. Es wäre so einfach zu sagen, dass man sich falsch verhalten hat und sich für dieses Fehlverhalten zu entschuldigen. Dafür muss man die Person, bei der man sich entschuldigt, auch nicht mögen.“ Fazit: Mit der Teilnahme am Sommerhaus haben sich Andrej und seine Freundin wohl keinen Gefallen getan.

Andrej Mangold: Ist er nach Sommerhaus-Absturz noch zu retten?

imago images / APress

Galerie

Das sagt der Medien-Psychologe

Andrej Mangold befindet sich aktuell am Tiefpunkt seiner Karriere. Ob er sich da wieder herauskämpfen kann? Sehr fraglich. Auch Medienpsychologe Prof. Dr. Jo Groebel (69) zeigt sich eher skeptisch. Es sei tatsächlich eine verzwickte Situation, aber immerhin bleibe er sich selbst treu. „Sich unter Druck zu entschuldigen – ohne Einsicht – wäre Heuchelei, von seiner Seite aus. Insofern mag das eher konsequent sein, dass er sich nicht entschuldigt hat.“

Allerdings sei es gut möglich, dass er sich mit der verpassen Möglichkeit einer öffentlichen Entschuldigung seinen Ruf dauerhaft zerstört hat. „Er muss dementsprechend auch hier – siehe Werbepartnerverlust – wahrscheinlich davon ausgehen, dass er sein eigenes Image dabei massiv angetrümmert, wenn nicht ganz zertrümmert hat.“

Formate wie das „Sommerhaus der Stars“ oder auch das Dschungelcamp bergen enorme Risiken das Image einer Person langfristig zu verändern – in welche Richtung auch immer. Das müsse einem Teilnehmer im Voraus schon bewusst sein.

„Das Dilemma des Formates und für die Teilnehmer besteht ja darin – ganz flapsig gesagt -, dass Assi-Verhalten belohnt wird. Die ganze Sensation und die ganze Aufmerksamkeit steht und fällt ja damit, dass Leute sich möglichst kontrovers verhalten. Insofern ist er nicht der Erste, der sich daneben verhält und mit einigen getanen Dingen über das Ziel hinausschießt.“

(DA)