04.10.2020 09:50 Uhr

„Big Perfomance“: Hier reißen sie die letzten 3 Masken runter

Im Finale von "Big Performance – Wer ist der Star im Star" traten Adele, Tom Jones und Mick Jagger an und sangen noch einmal ihre größten Hits. Die Stars hinter den Masken hatte man schon länger vermutet.

Foto: TVNOW / Steffen Z Wolff

Überraschungen gab es nicht. Mick Jagger musste sich als erster demaskieren und entpuppte sich natürlich als Martin „Maddin“ Schneider. Keiner Deutschland  hat schließlich ein wortwörtlich größerer Maul als der 56 Jahre alte und 1,86m riesige Komiker, der wie kein anderer „Aschebäscha“ sagen kann.

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So lief das Finale

In der zweiten Runde traten Tom Jones und Adele gegeneinander an. Das Promipanel aus Michelle Hunziker, Motsi Mabuse und Guido Maria Kretschmer erklärte letztendlich Adele zur Siegerin.

Unter der Maske von Tom Jones verbarg sich Uwe Ochsenknecht und Adele war die irisch- US-amerikanische Sängerin Patricia Kelly: „Das letzte womit ich gerechnet habe, war diese Show zu gewinnen… Ich war auch nach dem letzten Song noch davon überzeugt, dass Tom Jones gewinnen würde. Umso mehr freue ich mich jetzt!“

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Das sagte Patricia Kelly

Im RTL-Interview erzählt Patricia Kelly auch, wie sie die Show erlebt hat, wie sie sich vorbereitet hat und wie schwer es ihr gefallen ist, das Geheimnis zu wahren. „Ich habe mich intensiv vorbereitet, allerdings hatte ich nur drei Wochen Zeit, weil ich nebenbei noch andere Projekte hatte. Ich hatte recht früh schon ein paar Coachings, aber ernsthaft vorbereiten konnte ich mich nur drei Wochen vor dem Beginn der Show. Dann aber sehr intensiv und mit Ernsthaftigkeit. Mir war klar, dass, wenn ich das mache, dann richtig.“

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Die Adele-Songs seien sehr anspruchsvoll, so Patricia weiter, und das sei „echt nicht einfach“ gewesen.

„Ich war erst etwas verzweifelt, aber bin dann zum Glück reingekommen mit viel Arbeit. Ich hatte mich entschieden, mich komplett auf die Stimme zu konzentrieren und hatte bis kurz vor der ersten Show keine Bewegungen oder Videos angesehen. Ich habe mich bewusst ferngehalten, weil mir klar war, ich möchte keine schlechte Kopie werden. Singen ist meine Stärke und darauf wollte ich mich konzentrieren. Ich habe auch nicht wirklich versucht wie Adele zu klingen.“

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Das sagte Martin Schneider

Und was war das für Martin Schneider für ein Gefühl, eine komplett andere Persönlichkeit anzunehmen? „Absolutes Neuland für mich, da ich ansonsten zwar schon verschiedene Rollen gespielt habe, aber in der Regel blieb ich dabei mehr oder weniger der Maddin. Nun ging es darum, den Maddin nach Möglichkeit zum Verschwinden zu bringen! Die großartige Maske hat mir natürlich sehr dabei geholfen.“

Er habe dann viele DVDs und Youtube-Videos über die Stones und Mick Jagger angeschaut und zuhause versucht, seine Bewegungen zu imitieren. „Ab Juni hatte ich in dreiwöchigen Abständen Gesangsunterricht bei einem brillanten Vocal Coach, später dann noch ein Treffen mit einem weiblichen Choreo- Coach.“

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Galerie

Das sagte Uwe Ochsenknecht

Uwe Ochsenknecht, der mit seiner Stimme dem Star Tom Jones am nächsten kam sagte RTL: „Das ist mir als Schauspieler natürlich nichts Unbekanntes. Aber in diesem Fall eine noch lebende Legende darzustellen, war schon eine große Herausforderung. Noch dazu mit dieser einzigartigen Stimme und dem ihm sehr eigenen Moves.“

Mit RTL sprach der Schauspieler, der schon 1992 und 1994 zwei Alben rausbrachte über seine Schwierigkeiten beim Auftritt: „Nach 10 Stunden Silikon im Gesicht besteht einfach die Gefahr dass sich etwas löst. Der Schweiß läuft in die Ohren und in die Augen. Die Klamotten werden feucht. Die Mimik ist auch sehr eingeschränkt.“

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Die Quoten

Insgesamt ließen sich 2,28 Mio. Zuschauer die Musik- und Rateshow mit Daniel Hartwich nicht entgehen. Das war das beste Ergebnis der ganzen Staffel „Bei RTL ist man glücklich, dass am kommenden Wochenende wieder das „Supertalent“ startet“, kommentiert der Branchendienst „Quotenmeter“ die Einschaltergebnisse. Der Angriff auf das ProSieben-Erfolgsformat „The Masked Singer“ dürfte damit gescheitert sein.

In der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen erreichte das Finale von „Big Performance“ 11,4 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen waren sogar 12,2 Prozent dabei.

Wie sah es parallel bei der Konkurrenz aus? 7,47 Millionen sahen im ZDF „Ein starkes Team“. Eckard von Hirschhausens „Frag doch mal die Maus“ sahen im Ersten 3,40 Millionen.

(PV)

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