19.02.2020 12:39 Uhr

Corinna Harfouch wird neue „Tatort“-Kommissarin

imago images / Tinkeres

Theater-, TV- und Filmstar Corinna Harfouch ermittelt ab 2022 als neue Kriminalhauptkommissarin an der Seite von Robert Karow (Mark Waschke) im „Tatort“ des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).

Harfouch folgt auf Meret Becker, die die Rolle der Kriminalhauptkommissarin Nina Rubin seit 2015 spielt. Sie wird den „Tatort“ des Rundfunk Berlin-Brandenburg im Frühjahr 2022 nach ihrem 15. Fall verlassen, da sie sich anderen künstlerischen Aufgaben widmen und auf Neues konzentrieren will.

„Eine großartige Idee“

Die Schauspielerin sagte in einer Mitteilung des Senders: „Ich fand es sofort eine großartige Idee, ‚Tatort‘-Kommissarin in Berlin zu werden. Ich habe die Arbeit von Cooky Ziesche immer schon bewundert und freue mich, zusammen mit Mark Waschke in Berlin zu arbeiten.“

Mark Waschke bleibt für den rbb-„Tatort“ im Einsatz. Waschke steht seit 2015 als Kriminalhauptkommissar Robert Karow für den „Tatort“ aus Berlin vor der Kamera. Rubin und Karow ermitteln bis 2022 noch in vier Fällen gemeinsam. Am Sonntag, dem 15. März, wird der nächste „Tatort: Das perfekte Verbrechen“ im Ersten ausgestrahlt.

Großartige Karriere

Seit dem Beginn ihrer Karriere arbeitete Corinna Harfouch an allen wichtigen Bühnen Deutschlands. Für ihre Theaterarbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Seit ihrem Debüt vor der Kamera hat Corinna Harfouch in mehr als 80 Film- und Kinoproduktionen mitgewirkt. Zu ihren bedeutendsten Filmen gehören u. a. „Gefährliche Freundin“ (1996) von Hermine Huntgeburth, „Sexy Sadie“ (1996) von Matthias Glasner, „Irren ist männlich“ (1996) von Sherry Hormann, „Vera Brühne“ (2001) von Hark Bohm, „Der Untergang“ (2004) von Oliver Hirschbiegel, „Whiskey mit Wodka“ (2008) von Andreas Dresen, „Im Winter ein Jahr „(2008) von Caroline Link, „Berlin Calling“ (2008) von Hannes Stöhr, „This is love“ (2009) von Matthias Glasner, „Der Fall Bruckner“ (2014) von Urs Egger, „Viel zu nah“ (2016) von Petra K. Wagner. Zuletzt war sie in der rbb-Leuchtstoff-Produktion „Lar“a (2017) von Jan-Ole Gerster zu sehen.

Auch für ihre Filmarbeiten wurde Corinna Harfouch mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Filmpreis und dem Deutschen Schauspielpreis. Im Deutschen Theater Berlin ist sie derzeit in Phädra (Regie: Stephan Kimmig), Die Möwe (Regie: Jürgen Gosch) und Persona (Regie: Anna Bergmann) zu sehen.