05.03.2020 14:41 Uhr

Das hier ist „Das Ding des Jahres“ und die komische Brötchenrutsche auch

ProSieben/Willi Weber

Am Mittwochabend hat sich entschieden, wer das „Ding des Jahres“ geworden ist.  Edna Kleber-Belizário und Christoph Kleber aus Wasserburg am Inn (Bayern) sind die strahlenden Sieger. Mit großem Vorsprung wird der „Nachhälter“, eine nachhaltige Verpackung aus Zellulose, vom Studiopublikum und dem Expertenteam als Sieger gekürt.

Das Erfinder-Ehepaar aus Bayern gewinnt 100.000 Euro. Für Joko Winterscheidt stand der Sieger schon länger fest: „Ich glaube, dass es wirklich einen richtigen ‘Gamechanger‘ in dieser Staffel gegeben hat, der dafür sorgen wird, dass […] ein Problem gelöst werden kann. Ein Problem, das nicht nur in diesem Land existiert, sondern auf der ganzen Welt.“

Das hier ist "Das Ding des Jahres" und die komische Brötchenrutsche auch

ProSieben/Willi Weber

Die Erfinder haben nun Großes vor: „Wir haben es uns zur Mission gemacht, die herkömmliche Plastikverpackung im Supermarkt vollständig zu ersetzen.“

Das sind die weiteren Gewinner

Diese Erfindung spart Verpackung: Mit dem zehnjährigen Linus und seiner „Brötchenrutsche“ geht der jüngste der jugendlichen Erfinder im Publikums-Voting als Gewinner aus dem „Das Ding des Jahres“ Jugendfinale hervor.

Der "Nachhälter" ist "Das Ding des Jahres"

ProSieben/Willi Weber

Die Brötchenübergabehilfe überzeugt auch REWE-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog: „Ich finde die Brötchenrutsche toll, weil sie einfach ein echtes Problem behebt, nachhaltig ist und Verpackungen reduziert.“ Linus gewinnt eine Ausbildungsförderung in Höhe von 5.000 Euro.

Aber was für ein Problem bitteschön? „Beim Bäcker möchte ich die Brötchen nicht in Tüten verpackt mitnehmen“, erklärte Klein-Linus. „Es stört mich, dass diese Bäckertüten nach kurzem Gebrauch in den Abfall geworfen werden. Aus hygienischen Gründen kann ich sie aber oft auch nicht in einem Korb oder Leinensack mitnehmen“.

Quoten

Die Quoten der Show am Mittwochabend waren weniger berauschend. Nur 810.000 Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sahen zu, das entsprach 8,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Damit wurde der bisherige Tiefstwert, aufgestellt Anfang Februar, sogar noch einmal leicht unterboten. Insgesamt waren 1,27 Millionen dabei.

Wie findest du die Brötchenrutsche?

Grauenhaft und unnütz.
Lasst den Kindern doch den Spaß!
Das Innovativste, was ich je gesehen habe!

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