09.04.2020 13:15 Uhr

Désirée Nick wettert nach Auszug: „Es ist eine Schande!“

SAT.1

Promis unter Palmen„, Folge drei: Désirée Nick (63) musste gehen und stolze 3,36 Millionen Zuschauer waren dabei. Ob das in der nächsten Woche auch noch so rosig aussehen wird? La Nick zweifelt das bereits in ihrem Schlussplädoyer an.

“Im Grunde genommen sind sie alle froh, dass sie mich los sind, weil es niemanden gibt, der so viel Esprit, Humor, Glanz und Glamour in diese Truppe tragen kann wie ich- und diese Lücke, die ich hier hinterlasse, kann von niemandem geschlossen werden.”

Désirée Nick wettert nach Auszug: "Es ist eine Schande!"

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Mit diesen Worten und einem eiskalten Lächeln auf den Lippen verlässt La Nick die Promi-Villa. Die Mitbewohner sind in Feierlaune: “So, jetzt hat der Spuk ein Ende” (Bastian Yotta) “Wir machen jetzt ’nen Schampus auf.” (Carina Spack) … “aber unbedingt!” (Claudia Obert). Doch der Zuschauer ahnt jetzt schon: Eventuell hat Désirée Nick recht.

Reicht die restliche Truppe der D-Prominenz aus, um auch nur noch ansatzweise an die ersten beiden Folgen anzuknüpfen? Nein, sagt La Nick sagt im exklusiven Interview mit klatsch-tratsch.de.

Talentfrei und temperamentlos

“Es ist eine Schande, dass Menschen, die überhaupt kein Temperament haben und nicht unterhalten können, an Reality-Formaten teilnehmen. Die Leute sind in diesem Genre so eingelullt worden, dass man sich wundert, wenn endlich mal jemand Temperament hat.” Und weiter: “Der Sinn von Reality-TV ist es Emotionen freizusetzen und andere zu bewegen. Es tut mir herzlich leid, dass das niemand beherrscht, so wie ich. Ich verstehe auch nicht, warum die Leute sich über mein Temperament wundern. Ich bin Schauspielerin und zwar seit 30 Jahren. Was glauben die wovon ich in den ganzen Jahren gelebt habe?”

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Echte Emotionen

Trotzdem weigert sie sich gegen den Vorwurf, ihr Auftritt in der Promi-Villa wäre ein durchgeplanter und Bühnenauftritt gewesen: “Was heißt denn geschauspielert? Wenn es geschauspielert wäre, dann hätte ich ja vorher einen Text auswendig lernen müssen”, so Nick zu klatsch-tratsch.de “Entschuldigen Sie mal: Die Leute wollten La Nick – sie bekommen La Nick. Man hat La Nick gebucht – es wird La Nick serviert. Dass sich die Menschen über das Temperament einer Künstlerin wundern, finde ich traurig. Temperament und Emotion von einer Künstlerin in einem Reality-Show-Format sollte Standard sein. Der Standard ist aber so niedrig, dass die Teilnehmer glauben sie wären im Urlaub auf dem Ponyhof und dort Harmonie suchen! Dann sollen sie bitte in den Wellness-Urlaub fahren. Bei diesen Leuten, die ständig predigen, dass sie nur Harmonie wollen, weiß ich gar nicht mit welchen Lügen sie das Casting überhaupt überstanden haben.”

Lass die Sau raus

Es geht in solchen Formate laut Nick nicht darum, eine künstliche Fassade von sich aufrecht zu erhalten, sondern einfach die Sau raus zu lassen: “Es ist sowas wie Impro! Den Emotionen freien Lauf zu lassen, dass muss man erst einmal hinkriegen. Ein Hampelmann wie Yotta kann das nicht. Der ist gefangen in seinem Stahlkorsett” Mit dem hat es Frau Nick sowieso: in der Sendung nennt sie ihn “Großmaul” und wird von ihm rausgeworfen.

Nach ihrem Auszug geht sie sogar noch weiter: Nur starke Männer kommen mit starken Frauen klar und ich finde so wunderbar, wie Herr Yotta immer wieder selbst unter Beweis stellt, dass jede seiner Aussagen über mich eine neue Peinlichkeit ist.”

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Achse des Bösen: Schill oder Mangiapane

Und nicht nur Meister Yotta bekommt nach Nicks Auszug sein Fett weg. Selbst die nicksche Achse des Bösen, ihre Allianz aus Richter Gnadenlos und Friseur Matthias muss kritischen Worten standhalten. Wer war denn eigentlich ihr Liebling?

“Das war eigentlich ganz ausgewogen. Herr Schill ist als Mann ja sehr schrecklich, aber dafür ist er für so ein Format genau der Richtige am richtigen Ort, weil er so grausig ist. Wenn man diesen tiefen Fall mal genauer betrachtet: Vom Richter und Senator, dann hat er unehrenhaft Ole von Beust verraten, und ist schließlich unter Schmach und Schande ausgewandert und lebt jetzt in einer Favela. Das ist doch für so einen intelligenten Mann ist das doch eine erbärmliche Biografie – aber er hat Esprit, Witz und Geist und ich konnte mit ihm lachen. Das fand ich super. Lachen konnte ich auch mit Matthias Mangiapane. Der fällt bei mir unter LGBTQ-Toleranz. Von daher habe ich mich da gut aufgehoben gefühlt. Das Schlimme ist bloß, dass die beiden sich nichts nehmen, weil sie nicht nur mir für ihren Vorteil in den Rücken fallen, sondern jedem anderen auch. Da kenne ich andere Leute, die top loyal sind!“

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Claudia war noch nie nüchtern!

Top loyal ist vielleicht nicht die richtige Bezeichnung für das Verhältnis von Désirée Nick zu Claudia Obert. Trotzdem: Die selbst ernannte Mode-Ikone war gerade beim Auszug von La Nick fair und sogar herzlich. Aber: war die schwäbische Schnapsdrossel auch irgendwann mal nüchtern? “Nein, sie ist schon besoffen angereist”, so Désirée Nick zu klatsch-tratsch.de.

“Ich kenne sie schon etwa zehn Jahre und in dieser Zeit habe ich sie nicht ein einziges Mal ohne Glas in der Hand gesehen und nie nüchtern erlebt. Das ist auch fragwürdig das näher zu beleuchten, denn meiner Meinung nach ist sie eine schwer alkoholkranke Frau, die Hilfe braucht. Das ist auch gar nicht zu verbergen. Das ist keine üble Nachrede, sondern offensichtlich. Sie sagt es ja auch. Sie promotet sich sogar so: ‘Ich muss erstmal was trinken. Nüchtern ertrage ich das nicht!’ Sie war noch nie nüchtern.”

 

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