Die Doppelmoral der Pochers – Jetzt melden sich sogar Kollegen zu Wort

Die Doppelmoral der Pochers - Jetzt melden sich Kollegen zu Wort
Die Doppelmoral der Pochers - Jetzt melden sich Kollegen zu Wort

IMAGO / Future Image

16.04.2021 18:43 Uhr

Es sind allmählich groteske Züge, die das Online-Verhalten von Oliver Pocher und seiner Amira annimmt. So hat sich das Instagram-Profil des 43-Jährigen in den letzten Monaten zu einem regelrechten Promi-Pranger entwickelt.

Mit einer hysterischen Blockwart-Mentalität, die man sonst eigentlich nur von verbiesterten Rentnern kennt, prangert Oliver Pocher in seiner „Bildschirmkontrolle“ das Verhalten anderer Promis – insbesondere das von Influencern – an. Dabei schlägt der einstige Viva-Moderator und scheinbar selbst ernannte Rächer der guten Sitten mit denkbar gehässigen Kommentaren und Beleidigungen um sich.

Pocher vs. Influencer: Keinen Deut besser?

Weshalb es nun auch schon ewige Social-Media-Schlammschlachten mit anderen Promis gibt, die dem Pocher mit ihrem Verhalten irgendwie negativ aufgefallen sind. Selbst die ein oder andere Anzeige soll es schon gegeben haben. Kurzum: Die Pochers haben offensichtlich ein Problem mit Influencern. Der Vorwurf? Schlechte Werbung und uninteressanter Content à la „man muss doch nicht sein ganzes Leben auf Instagram zur Schau stellen“.

Aber auf Amira Pocher dürfte die Bezeichnung „Influencer“ inzwischen auch irgendwie zutreffen, denn in der Vergangenheit hat die 28-Jährige bereits selbst Werbung für diverse Beauty-Produkte auf Instagram gemacht. Für sie hagelt es damals heftige Kritik.

„Nicht jede Werbung ist scheiße“

Das lässt die 28-Jährige natürlich nicht auf sich sitzen und veröffentlicht ein Statement: „Für diejenigen, die es noch nicht so ganz verstanden haben: Es geht nicht darum, Werbung zu machen. Nicht jede Werbung ist scheiße. Es geht um überteuerte Sachen, die inhaltlich überhaupt nicht das bieten können, was sie draufschreiben und somit auch Leute verarschen.“

Welche Produkte sie damit wohl meint? Vielleicht den überteuerten Schlankheitstee, den Oliver Pocher immer wieder in seiner Bildschirmkontrolle kritisiert. Komisch, denn für ausgerechnet den hat Amira in der Vergangenheit selbst die Werbetrommel gerührt. Aber das ist noch lange nicht alles: So postet die hübsche Brünette nun auch Storys aus ihrem Alltag, die ihr Göttergatte in der „Bildschirmkontrolle“ – wenn sie von anderen Promis wären – sicher ins Lächerliche ziehen würde. So beispielsweise das letzte Video, dass sie mit verschwollener Lippe nach einem Zahnarzttermin zeigt.

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„Warum dürfen die das und wir nicht?“

Diese Doppelmoral ist aber auch einigen Show-Biz-Kollegen aufgefallen, so meldete sich nun TV-Moderator Elton zu Wort. Ihm war bei einem Schnappschuss von Evelyn Burdecki etwas ins Auge gestochen: „Da sind acht Frauen, aus acht verschiedenen Haushalten, die feiern den 40. Geburtstag von Motsi Mabuse. (…) Acht Frauen aus acht Haushalten eng beieinander in einem Raum.“ Gut, in Evelyn Burdeckis Story sei immerhin „all tested“ vermerkt worden.

Doch es ist ein Zustand, der eigentlich in der „Bildschirmkontrolle“ gerügt werden müsste. Sollte man meinen. Auf dem Bild hat Elton aber eine interessante Beobachtung gemacht: „Da ist eine Frau, deren Mann sich über andere aufregt, die in der Corona-Zeit ohne Maske irgendwie was feiern.“ Das riecht auch für den einstigen „TV Total“-Showpraktikant verdächtig nach Doppelmoral. Er würde künftig auch einfach mal gerne „all tested“ irgendwo hinschreiben und machen, wonach ihm der Sinn stehe, witzelt der 50-Jährige. „Der Kollege, der klagt das halt immer an. Aber hier wurde halt nichts zu gesagt, hier wurde das ein bisschen totgeschwiegen.“

„Die Kasse kennen sie nicht!“

Auch Mode-Unternehmerin Claudia Obert meldete sich erst kürzlich zu den Pochers zu Wort und überraschte mit einem unerwarteten Posting. Zu sehen gab es ein Bild von ihr gemeinsam mit Jenny Elvers sowie Amira und Oliver Pocher. Den Beitrag kommentiert die Freiburgerin mit den Worten: „Ich halte die Stellung und schwelge in Erinnerungen. Oli und seine Frau gehören zu den Top-Promis, wo man glücklich ist, wenn sie den Laden betreten.“ So weit, so gut …

Doch dann folgt der Seitenhieb: „Die Kasse kennen sie nicht! Dass das eigentlich geldwerter Vorteil ist – SCHEISS drauf – ich bin kein Spießer – ich reg mich nicht auf.“ Doch Claudias Post geht noch weiter: „Promis, die meine Läden plündern, das waren die Influencer von gestern. Ich bin immer wieder erstaunt wieviel in Menschen reingeht, wenn sie eingeladen sind.“

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„Aber sich dann über Influencer echauffieren …“

Doch was möchte Claudia Obert mit diesem Posting genau sagen? Haben die Pochers etwa Klamotten von Champus-Claudi bekommen, ohne dafür zu bezahlen? Viele Fans interpretieren zumindest die obertsche Nachricht so: „Da regen sich die Pochers über Influencer auf und bezahlen noch nicht mal, wenn sie sich Klamotten holen ….“ Ein anderer schreibt: „Traurig, dass solche Leute, die es sich leisten können, nicht zahlen, aber sich dann über Influencer echauffieren und sie durch den Kakao ziehen, wenn diese Produkte geschenkt annehmen oder dafür Werbung machen.“

Allerdings finden sich unter dem Posting auch viele Fans, die sich auf die Seite der Pochers schlagen: „Naja, jeder entscheidet selber, ob er etwas verschenkt oder an die Kasse bittet! Ansonsten wäre es ja Diebstahl daher selber entschieden – muss man mit leben!“ Was wirklich passiert ist, lässt sich anhand dieses etwas wirren Postings nicht genau sagen. Doch sollte das lästernde Promi-Pärchen hier kostenlos Klamotten angenommen haben, dann würde dies auch wieder diese Doppelmoral unterstreichen, mit der die Pochers in letzter Zeit immer wieder auffallen …