Montag, 18. November 2019 18:30 Uhr

Dschungelcamp: Schluss mit Ekelprüfungen?

Foto: Just dance/Shutterstock

Die Dschungelprüfungen sind immer eines der Highlights einer „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“-Folge. Ein vorab ausgewählter Halbprominenter muss sich einer Prüfung stellen, die fordert oftmals Wissen, körperliche Fitness oder eine hohe Brechreizgrenze.

Bei Letzterem werden den Kandidaten angebliche australische Delikatessem kredenzt, dass können Kotzfrucht, Tiersekrete wie z.B. Känguruhsperma, seltsame Körperteile wie Schweineanus oder auch lebende Tiere wie Maden oder Käfer sein. In Großbritannien, wo aktuell die 19. Staffel läuft und u.a. Caitlyn Jenner Kandidatin ist, wurde nun der Teil mit den lebenden Tieren abgeschafft.

Dschungelcamp: Schluss mit Ekelprüfungen?

Foto: Just dance/Shutterstock

Wie die „Daily Mail“ berichtete, habe sich der Sender „ITV“ gegen den Verzehr von lebenden Tieren entschieden. In der Vergangenheit gab es stets Kritik von Tierorganisationen, die sich dagegen aussprachen. Jetzt hoffen natürlich auch die deutschen Promis, dass die hiesigen Verantwortlichen nachziehen werden.

Tiere werden trotzdem eingesetzt

Das bedeutet natürlich nicht, dass keine frittierten oder anderweitig zubereiteten Tiere für Prüfungen herhalten müssen. Auch sollen weiterhin lebende Tier für andere Prüfungen eingesetzt werden, um sie z.B. für einen gewissen Zeitraum im Mund zu halten.

Jenny Frankhauser, die selbst Kandidatin im Dschungelcamp war und 2018 die Krone mit nach Hause nehmen durfte, befürwortet die Entscheidung der Briten und sagt gegenüber der „Bild“-Zeitung: „Das finde ich wirklich sooo gut! Ich habe immer gesagt, dass ich ein lebendiges Tier niemals essen würde. Hätte ich so eine Prüfung bekommen, hätte ich sie abgelehnt. Zum Glück habe ich aber kein lebendiges Tier essen sollen. Ich finde das ganz schlimm und hoffe, dass das deutsche Dschungelcamp mitzieht.“

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