Samstag, 18. Januar 2020 00:06 Uhr

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und Marco Cerullo muss gehen

TVNow

An Tag 8 bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ scheint das Frauen-Duo Elena Miras und Daniela Büchner tatsächlich eingespielt. Das bedeutet diesmal: Sterneregen! Wir haben einige Highlights des Tages herausgepickt.

Doch zuvor das Wichtigste der Nacht: Der Erste, der das Camp verlassen muss ist Marco Cerullo. Sonja Zietlow und Daniel Hartwich verkündeten das Voting ausnahmsweise aus dem Baumhaus, weil sie wegen Starkregens und Gewitters nicht ins Camp durften. Die Camper mussten sich zur Verkündung am Dschungeltelefon versammeln.

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und Marco Cerullo muss gehen

TVNow

Dschungelprüfung „Das große Genöle“

Eine große Öl-Förderpumpe. Dort müssen Danni und Elena in der „Das große Genöle“-Dschungelprüfung elf Fragen beantworten. 90 Sekunden haben sie pro Frage Zeit, die richtige Antwort zu geben bzw. die richtige Antwort zu finden. Alle Antworten bestehen aus je zwei Teilen. Jede von ihnen muss ihren Teil zu der Antwort beitragen. Die Antwortmöglichkeiten befinden sich in Form von Schildern in Tanks mit widerwärtigstem Inhalt. Danni und Elena müssen sich gut abstimmen und dann die jeweils richtigen Schilder aus den Behältern rausfischen. Doch das ist noch nicht alles: Danni wird dafür an das Zahnrad der Förderpumpe geschnallt und Elena steht eingesperrt am Pumpenkopf, so dass beide durch die Tanks gezogen werden und im richtigen Augenblick das richtige Schild nehmen müssen. Für jede richtig beantwortete Frage gibt es einen Stern.

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und muss gehen

TVNow/Stefan Menne

Sonja Zietlow stellt die erste Frage: „Die australische Flagge besteht aus drei Farben. Blau und …?“ Die Pumpe beginnt zu arbeiten. Danni dreht sich kopfüber und Elena fährt auf und ab. Hektisch wühlen beide in den Bottichen. Danni hat mit Fleischabfällen und Innereien zu kämpfen, Elena mit klebriger, dunkler Schleimmasse. Die Verständigung zwischen den beiden klappt nicht so richtig. Zwar hat Elena das Schild mit dem Wort WEISS in der Hand, aber Danni hat das Schild mit ROT nicht gefunden.

Danni ruft: „Ich habe Würmer in den Ohren!“ Kein Stern!

Neun Sterne!

„Wie heißen der kleine Bruder von Prinz William und dessen Frau?“, lautet die nächste Frage. Schnell hat Danni das Schild HARRY in der Hand, Elena dagegen HEMSWORTH: „Du musst einen Frauennamen suchen“, brüllt Danni, die auch nicht auf die korrekte Antwort (Meghan) kommt. Kurz vor Ende der Zeit hat dann Elena doch das richtige Schild in der Hand. Durch den ersten Stern motiviert, starten die beiden durch und geben Vollgas. Und so geht es erfolgreich weiter: Danni weiß fast alle Antworten, brüllt Elena zu, nach was sie suchen muss und so finden beide rechtzeitig die richtigen Schilder. Und ein bisschen Spaß scheinen sie auch dabei zu haben…

Am Ende sind’s neun Sterne! Federn rieseln auf die jubelnde Elena herab. Danni und Elena schreien und quietschen stolz vor Freude.

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und muss gehen

TVNow/Stefan Menne

„Während der Dschungelprüfung gab es keine Spannungen. In der Prüfung sind wir vereint“, sagt Elena auf dem Rückweg zum Camp. Das Reality-Sternchen schiebt aber nach: „Ich habe genau so viel beigetragen wie sie.“ Das Thema Danni sei für sie gelaufen, so Elena konsequent. „Ich will nicht über sie reden, weil sich alles um sie dreht. Das nervt mich langsam. Ich bin ja nicht hierhergekommen, um die ganze Zeit über sie zu reden. Wer ist sie?“

Danni ist nach der erfolgreichen Prüfung in Hochstimmung und grüßt ihren verstorbenen Mann Jens mit Kusshand gen Himmel.

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und muss gehen

TVNow/Stefan Menne

Sonja über die intrigante Daniela

Einmal mehr ist Dannis Verhalten Thema einer Nachtwache. Dieses Mal monologisiert Sonja Kirchberger und Prince Damien hört zu. „Ich bin schon sehr enttäuscht, wenn jemand so anders mit der Wahrheit umgeht“, beginnt die Schauspielerin ihre nächtliche Danni-Büchner-Analyse.

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und muss gehen

TVNow/Stefan Menne

„Man macht einfach keine Intrigen. Wenn der Leidensdruck so groß ist und wir nicht mehr helfen können, hat man immer die Chance, den bösen Satz zu sagen. Und was die Frau an Schicksalsschlägen zu verkraften hatte, ist doch mit dem hier in keinster Weise zu vergleichen. Und wäre sie doch ein bisschen empathischer auf uns zugegangen… Aber sie war immer nur negativ, negativ, negativ. Ich konnte es nicht mehr hören. Ich dachte auch immer, dass es hier um Werte geht und nicht nur um Lautstärke – die Lautstärke, die sie hatte, war ja nicht schön. Und hier werden nicht die in die Prüfung gewählt, die sich besonders gut integrieren. Das stimmt nicht! Danni hat zu früh ‚Ja‘ gesagt zu diesem Experiment

Und weiter sagt sie: „Das ist ein Experiment an die Menschlichkeit. Sie hätte sich noch ein Jahr geben müssen. Sie sagt selbst, sie hatte keine Trauerphase. Warum stresst sie sich so? Sie sagt, sie will die Krone nicht. Ich glaube es ihr nicht!“, macht Sonja klar.

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und muss gehen

TVNow

Der Sündenbock

„Suchen die einen Sündenbock?“, jammert Danni im Dschungeltelefon. „In jeder Staffel ist einer, auf den sich eingeschossen wird und der auf die Schnauze bekommt. Hey, ich glaube, ich bin das. Tor!“, so die Büchner-Witwe und weiter: „Der Konkurrenzkampf beginnt. Die suchen einen, dem sie den Schwarzen Peter unterschieben können.“ Gerade von Toni – einer 22-Jährigen – lasse sie sich nicht belehren, sagt Danni resolut. Sie sei sich sicher, dass ein Teil ihrer Mitcamper sie raushaben will: „Die wollen mich vom Feld haben.“ Doch nicht mit der 41-Jährigen! Das letzte Wort haben nicht die anderen Camper, sondern immer noch der TV-Zuschauer: „Ich bleibe so lange hier, bis mich die Zuschauer rauswählen. Die, die mich die ganze Zeit kritisieren und blöd behandeln, können gerne kurz vor mir gehen. Selbst wenn ich jetzt gehen muss, bin ich verdammt stolz auf mich. Ich habe es bis hierhin geschafft und ich habe immer auf die Schnauze bekommen. Ich gehe erst, wenn die mich rauswählen.“

Marco mal wieder verzweifelt

An Tag acht verfällt Marco in Selbstzweifel. Sven kann ihm nicht helfen, denn er habe noch nie Selbstzweifel gehabt. Zum Glück ist Sonja im Camp, die sich dem verunsicherten jungen Mann annimmt. „Ich weine sehr viel und denke sehr viel nach“, so Marco. „In dir sitzt alter Schmerz, der hoch möchte. Du bist in einer starken Transformation. Du gehst sehr stark in dich hinein. Du hast eine große Traurigkeit hinter den Augen. Daran muss man arbeiten, woher die kommt“, analysiert Sonja. Und weiter: „Du bist sehr sensibel. Fast zu sensibel.“

Dschungelcamp Tag 8: Jede Menge Sterne und muss gehen

TVNow

Die 55-Jährige empfiehlt ihm ein professionelles Coaching: „Therapie brauchst du nicht, aber du brauchst einen Coach.“ Für seine Sensibilität dürfe er sich nicht schämen, so Sonja. „Sensibilität ist etwas Fantastisches. Bevor du dich selbst bestrafst, für deine Sensibilität, weil du in manchen Situationen mehr von dir erwartet hättest. Auf gar keinen Fall. Kastriere nicht dein natürliches Ich. Nimm das Paket an, mit dem du beliefert wurdest.“ Sonjas treffende Analyse und ihre warmen Worte treffen den Bachelorette-Kandidat direkt ins Herz.

Am Weiher senkt er den Kopf und weint.

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren