Dschungelshow: Bitte 3x Goldene Tickets für diese Bekloppten!

Dschungelshow: Bitte 3x Goldene Tickets für diese Bekloppten!

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

19.01.2021 10:14 Uhr

Endlich ist sie da: die Stimmung, die wir uns so sehr gewünscht haben in der Dschungelcamp-Ersatzshow! Die drei neuen Bewerber der 2. Gruppe sind eingezogen: Ex-Playmate Bea Fiedler, Prince-Charming-Gewinner und Sex-Podcaster Lars Tönsfeuerborn und DSDS-Siebte von 2020 Lydia Kelovitz.

Der Auftakt war vielversprechend. Vor 2,2 Millionen Zuschauern stellte sich die erste vor. „Mein Name ist Bea Fiedler, ich habe den schönsten Busen Deutschlands (Pause) gehabt.“ Dann legt sie nach: „Ich habe seit 15 Jahren keinen Sex mehr gehabt. Die Männer sollen mir vom Leib bleiben. In den 80ern habe ich mich übervögelt!“

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Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Ex-Busenwunder Bea Fiedler

Fiedlers Karriere ist bemerkenswert: Heute 64 Jahre alt, begann sie mit 17 Jahren als Fotomodel. 27 x im Playboy, 18 Filme, 1 x Leberzirrhose, 12 Jahre Stütze.

Auch ihre Kettenraucher-Karriere setzt die „Schamanin des Scheiterns“ („Stern“-Jargon) im Dschungelshow-Apartment ohne Wenn und Aber fort: „Red‘ ich Spanisch“, wettert sie als falscher Glimmstengel Nachschub geliefert werden. „Was soll ich denn damit? Ich möchte ratzifatzi Menthol-Filterzigaretten-Hülsen!“ Fazit Bea Fiedler: „Wir sind hier, um uns wahnsinnig zu machen.“ Genau!

Krawallschachtel Lydia Kelovitz

Die 30-jährige Lydia Kelovitz ist in der Show nur am Brüllen. Doch die Komik liegt schon in ihrer Biografie: Die Krawall-Blondine heiratete mit 21 Jahren aus Trotz: „Ich war schon richtig verliebt in diesen Typen und wir mussten heiraten, weil die Eltern mich nicht mochten.“

Dann die erste Scheidung mit 26. Jetzt schmachtet die österreichische Brüll-Wrestlerin unentwegt Dr. Bob an: „Wenn man keine Kondome nimmt, würde ich schwanger werden und dann müsste er mich ja zwangsläufig heiraten.“ Der 70-jährige kriegt richtig Angst vor dem Durcacell-Monsterhasen mit dem großen Maul.

Übrigens: Zuvor zum Auftakt rollt sich die reichlich hyperaktive Nervensäge in die Show und holt sich eine blutende Nase.

Schwuler Podcaster Lars Tönsfeuerborn

Doch auch der 1,95m-Riese Lars Tönsfeuerborn (31) hat es faustdick hinter den Ohren, obwohl sein Name eine Karriere als Verhalten-Wissenschaftler, Psychotherapeut oder Seelenforscher vorgaukelt. So stellt er sich vor: „Schwänze, Hoden, Arschlöcher – ich nehm‘ alles in den Mund“. Zunächst noch stiller Beobachter, kann er sich dem Sog des Irrsinn auf 18qm kaum mehr entziehen: „Bea zieht mich runter, ich werde das bei ihr ansprechen“. Ja, mach mal.

Die Kritiken der Presse sind geradezu euphorisch! Hier eine erste Auswahl.

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Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Reaktionen

„Na also, geht doch: Kaum haben „Die Sitzbroichs“ das Dschungelhaus geräumt, steht die Bude in Flammen. Eine Wrestlerin, ein Ex-Playmate und ein Sex-Podcaster zeigen genau die Verhaltensauffälligkeiten, die die Show braucht. Dieses Trio Infernale muss nach Australien!“ (Stern)

„Tag 4 ist definitiv der Tag, an dem der Knoten platzt. Endlich! Der Januar ist gleich viel weniger grau. Erstes minimales Problemchen für Smokerin Bea: die Menthol-Erfrischungsstäbchen sind alle. Die ersten vierhundert Selbstgedrehten hatte die ‚Fummel-Filmdiva‘ innerhalb von zwanzig Minuten weggeballert, also, wenn jetzt nicht ‚ratzifatzi‘ frischer Drehstoff eintrifft, geht Bea die Wände hoch. Ja, diese Frau hat, wie Sonja und Daniel anmerken, „das Konzept verstanden.“ (n-tv)

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Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

„Tag vier im Tiny House der „Dschungelshow“ – und endlich scheinen die Zuschauer mit dem Ersatzformat warmzuwerden. Das lag allerdings nicht nur an diesmal kürzeren Rückblicken und Talks, sondern vor allem an den neuen Bewohnern, die das Tiny House auf dem Studiogelände beziehen durften. Denn hier kam ein Dreiergespann, das skurriler kaum sein könnte und gerade deshalb für den Entertainment-Faktor sorgte, der den Zuschauern in den letzten Folgen gefehlt hatte.“ (Bild.de)