26.12.2020 10:15 Uhr

Festtags-Filmtipp: “Brüderchen und Schwesterchen“

Bei ''Brüderchen und Schwesterchen'' erlebt das Protagonisten-Duo einen Albtraum nach dem anderen. Nachdem die Stiefmutter ihren Vater vergiftet hat, fliehen die beiden in den Wald.

© MDR/Antje Dittmann

Wahrscheinlich sind Sie gerade dabei, sich am Mittagstisch den Overkill an Leckereien (vielleicht mit einem Rehrücken?) zu geben oder sie schalten pünktlich um 13 Uhr ein, um einen Overkill an Herzensangelegenheiten zu erleben – dem Märchen vom „Brüderchen und Schwesterchen“.

Es darf ruhig geweint werden

Es gibt schon hässliche Menschen im Märchen – in der Realwelt selbstredend nie und nimmer. Brüderchen und Schwesterchen (Odine Bohne und Hans-Laurin Beyerling) erleben einen Albtraum nach dem anderen. Ihr Vater (Christoph M. Ohrt) wird von seiner neuen Frau (Andrea Sawatzki) vergiftet. Dann sperrt man sie in einen Stall und das gepiesackt werden hält an. Sie nehmen all ihren Mut zusammen und hauen ab in den Wald.

Festtags-Filmtipp: ''Brüderchen und Schwesterchen''

© MDR/Antje Dittmann

Der Junge ist der kleinere von beiden. Er kann sich nicht zügeln und trinkt Wasser, obwohl das Bächlein die Warnung ausspricht: Wenn du von mir trinkst, wirst du ein Tier. Aber was soll das Kind machen? Nach dem Trunk hat Schwesterchen ein Reh zum Bruder – wenn das nicht traurig ist.

Immer kommt ein Prinz daher

Und man fragt sich hier, liebt Schwesterchen denn auch zurück und auf der Stelle? Die Antwort lautet ja! Reh und Schwester verlassen den Wald und leben am Hofe glücklich. Solange, bis die neidische Stiefmutter davon hört.

Festtags-Filmtipp: ''Brüderchen und Schwesterchen''

© MDR/Antje Dittmann

Klar, Missgunst ist immer ein starker Antrieb. Wie werden die Geschwister dieses garstige Frauenzimmer endlich los? Spannend, nicht wahr? Wir wünschten, wir wären nochmal so jung, wo einem alles so zu Herzen geht, wie „Brüderchen und Schwesterchen“.

Die ARD hat sich den Märchenklassiker bereits 2008 vorgenommen. Zu sehen ist die Adaption am 26. Dezember  um 12.50 Uhr und in der ARD-Mediathek.