07.02.2020 10:53 Uhr

Heidi Klum kassiert Shitstorm wegen „America’s Got Talent“

imago images / MediaPunch

Heidi Klum erntete viel Kritik für ihre positiven Äußerungen über ‚America’s Got Talent‚. Nachdem Gabrielle Union, die in der Show für eine Staffel in der Jury saß, von schlimmen und rassistischen Verhältnissen am Set sprach, war auch die 46-Jährige nach ihren Erfahrungen gefragt worden.

Zwar hat Heidi, die insgesamt sechs Staffel lang AGT-Jurorin war, betont, nur aus ihrer eigenen Erfahrung sprechen zu können und Unions Äußerungen niemals in Frage stellen zu wollen, sie selbst hatte aber nur Positives über das Format zu berichten.

„Ich wurde als „weiße Frau“ beschimpft“

Dafür erntete sie im Nachgang viel Kritik. In der ‚Page Six‘-Kolumne der ‚New York Post‘ erklärte das Model jetzt: „Eine Menge Leute waren deswegen sauer auf mich. Ich wurde zum Beispiel als ‚weiße Frau‘ beschimpft. Ich denke, dass es wichtig ist, dass jeder Mensch seine eigene Wahrheit spricht. Wenn es dort eine Geschichte gibt, sollte sie erzählt werden. Ich hatte aber eine andere Geschichte.“

Erneut betont Heidi, dass sie nur darüber sprechen kann, was sie gesehen habe und dass das nichts mit ihrer Hautfarbe zu tun habe. „Ich bin ein Mensch, deshalb habe ich geschaut und gesehen. Ich hatte nur schöne Erfahrungen, aber ich kann nicht für sie sprechen.“

Bereits zuvor hatte Heidi klar gemacht, dass sie als Ex-Frau des dunkelhäutigen Sängers Seal und als Mutter von drei dunkelhäutigen Kindern vor der Problematik niemals die Augen verschließen würde. Allerdings könne sie dennoch nur aus eigenen Erfahrungen sprechen: „Zu mir waren alle respektvoll. Ich habe nie etwas Seltsames oder Verletzendes beobachtet.“

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