Montag, 1. Juni 2020 11:46 Uhr

Natascha Ochsenknecht: „Ich habe dann zwei-drei Tage ein bisschen geheult“

imago images / Sven Simon

Natascha Ochsenknecht ist hart im Nehmen, sagt aber auch immer, was sie denkt. Nun fand die Berliner Powerfrau klare Worte über Hater, die sich im Internet tummeln. Aber auch über ihre teils dramatischen Erfahrungen mit Krankheiten sprach sie in einem TV-Interview.

Beruflich ist die 55-Jährige derzeit mit einer eigenen Kosmetik-und Brillenkollektion sowie als Autorin erfolgreich und zeigt sich sehr engagiert in ehrenamtlichen Bereichen. Nun ließ sie in ihr Innerstes blicken.

Natascha Ochsenknecht: "Ich habe dann zwei-drei Tage ein bisschen geheult"

Natascha mit Sarah Valentina Winkhaus. Foto: Good Times

Das sagt Natascha Ochsenknecht in der „Dinner Party – Der Late-Night-Talk“ in SAT.1 in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni um 0:15 Uhr über das Setzen von Grenzen: „Grenzen zu setzen ist mir sehr wichtig. Heutzutage erkennen die Menschen grundsätzlich keine Grenzen und stolpern ins Privatleben anderer, ohne sich Gedanken darüber zu machen. Es gibt ganz viele Menschen, die sehr respektlos mit anderen umgehen und überhaupt kein Gefühl mehr für irgendetwas haben.“

„Du kannst es ja nicht ändern“

Seit zehn Jahren leidet die 55-Jährige Dreifach-Mutter an der tückischen Schilddrüsenkrankheit, der Autoimmunerkrankung Hashimoto. Dazu sagte sie in der Talkshow: „Krankheiten waren wie roter Faden. Ich habe das einfach angenommen, wie ich all meine Schicksale angenommen habe. Ich habe dann zwei-drei Tage ein bisschen geheult für mich und dann habe ich es angepackt, gesagt ‚Du kannst es ja nicht ändern!‘ und so habe ich dann immer versucht, das Beste daraus zu machen. Ich habe auch versucht, vieles mit Humor zu nehmen. Ich bin ein Mensch, der Witze über Krankheiten macht. Das nehme ich mir einfach heraus. Das hat immer ganz gut funktioniert.“

Und weiter fügt sie hinzu: „Ich habe eigentlich 10 Jahre lang eine Zeitbombe in mir getragen, die hätte explodieren können, dann wäre ich verblutet. Ich bin dann auch mal eben abgehoben und habe mich selber liegen gesehen. Dann kamen irgendwann vier Engel, die haben gesagt, du hast jetzt nur zwei Optionen: Husten oder Sterben.“

Dass Ochsneknecht auch mal polarisiert ist ihr offensichtlich klar. „Die Öffentlichkeit sieht mich als hart an, als starke Frau, die denken bei mir hat „Mann“ nichts zu melden, mit mir ist nicht gut Kirschen essen, einige haben vielleicht gemerkt, die hat einen Humor, die ist gar nicht so! Familienmensch, dass ich ein großes Herz habe. Dass ich Klartext rede, ehrlich und direkt bin! „Das deckt sich schon gut mit der echten Natascha. Außer, dass ein Mann bei mir was zu melden hat!“

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