Neu in der ARD-Mediathek: Die April-Highlights

Neu in der ARD-Mediathek: Die April-Highlights
Neu in der ARD-Mediathek: Die April-Highlights

© rbb/Carolin Weinkopf,

03.04.2021 20:15 Uhr

Die ARD-Mediathek hält auch im April neue Serien und Filme bereit. Viele kommen Tage vor Ausstrahlung im linearen TV in das Angebot der Streaming-Datenbank. Hier eine Übersicht der Highlights im Ostermonat April 2021.

Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution (MDR/ARD Degeto/BR)

Ab 21. April 2021 | für drei Monate in der ARD-Mediathek
Lineare Ausstrahlung Ende April 2021 | 20:15 Uhr | Das Erste

Der Eventfilm nach Motiven des gleichnamigen Bestsellers von Peter Wensierski erzählt die Anfänge der Friedlichen Revolution von 1989 anhand der wahren Geschichte einer Gruppe junger Menschen. Rund um Leipzig wird damals Kohle abgebaut, Chemiefabriken verseuchen die Luft, die Flüsse sterben. Die junge Franka hat noch nie jemanden öffentlich darüber sprechen hören, bis sie auf die Umwelt-Andacht in einer Leipziger Kirche stößt. Sie schließt sich der Gruppe an, die – da Demonstrationen verboten sind – einen „Gedenkumzug“ für den Leipziger Fluss, die Pleiße, organisiert. So etwas hat es in Leipzig noch nie gegeben: Junge Menschen protestieren friedlich gegen die Umweltzerstörung in der DDR. Doch schon bald greift die Stasi ein …
In den Hauptrollen spielen Janina Fautz, Inka Friedrich, Alexander Hörbe, Ferdinand Lehmann und Timur Bartels.

Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

© MDR/UFA Fiction/Steffen Junghans

Rebecka Martinsson (ARD Degeto)

Krimireihe mit vier neuen Folgen
Ab 2. April 2021 | für jeweils 30 Tage in der ARD-Mediathek
Lineare Ausstrahlung am 1., 4., 5. und 11. April 2021 | 21:45 Uhr | Das Erste

Mit vier neuen Fällen nach den Bestsellern von Åsa Larsson wird die erfolgreiche Krimiserie fortgesetzt. Die Staatsanwältin Rebecka Martinsson (Sascha Zacharias) hat sich dafür entschieden, in ihrer nordschwedischen Heimat zu bleiben. In „Nach alter Sitte“ (1. April) übernimmt sie in der abgelegenen Bergregion Tornedalen einen undurchsichtigen Fall: Dort ist ein Kleinkrieg zwischen Rentierzüchtern ausgebrochen, die der traditionellen Gemeinschaft der Samen angehören.
Es folgen die Fälle „Lange Schatten“ (4. April), „In Teufels Küche“ (5. April) und „Eisige Kälte“ (11. April).

Neu in der ARD-Mediathek: Die April-Highlights

© ARD Degeto/YellowBird 2019/Johan Paulin

Brexit – Chronik eines Abschieds (ONE)

Geschichtsdrama (90 Min.)
Ab 4. April 2021 | für 30 Tage in der ARD-Mediathek
Lineare Ausstrahlung am 3. April 2021 | 20:15 Uhr | ONE

Benedict Cumberbatch spielt den Politstrategen Dominic Cummings, der die Kampagne für den Austritt Großbritanniens aus der EU leitet. Im Gegensatz zu den EU-Befürwortern setzt er nicht auf herkömmliche Wahlkampf-Methoden bei der Volksabstimmung, sondern auf datenbasierte Mittel der psychologischen Kriegsführung. So gelingt es ihm, eine erhebliche Zahl von bisherigen Nichtwählern zur Zustimmung zum Brexit zu manipulieren.
Die Serie ist auch in der englischen Originalversion abrufbar.

Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

© WDR/Channel 4/House Productions

Schattenwelten Berlin (RBB)

Reportage-Reihe – drei Folgen (30 Min.)
Ab 9. April 2021 | in der ARD-Mediathek

Wir alle lieben Berlin – seine grenzenlose Freiheit, seine Weltoffenheit, seine Glitzerwelt aus Party und Konsum. Doch im Großstadtleben blitzen immer wieder Schattenwelten auf: Ausgehend von Gerüchten, urban myths, entfalten sich packende Recherchen: Einer der großen Immobilieninvestoren der Stadt, dessen Altbauwohnungen bei jungen Gutverdienern begehrt sind, arbeitet mit tschetschenischen Menschenhändlern zusammen.

Einer der bekanntesten Sneaker-Stores Deutschlands kooperiert unter der Hand mit dem Oberhaupt einer arabischen Großfamilie. Techno-Raves im Freien werden von einem Drogenhändlerring organisiert, der sich – unterstützt von der Nachrichtenplattform Telegram – selbst einen Absatzmarkt für seinen Stoff schafft. In investigativen Milieureportagen ergründet „Schattenwelten“ Berliner Realitäten.

Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution

© HR/Polizei Friedberg

Crime Time – Auf den Spuren eines Kindermörders (HR)

True-Crime-Dokus – drei Folgen (45 Min.)

Ab 13. April 2021 | bis 1. März 2022 in der ARD-Mediathek
Lineare Ausstrahlung am 15., 22. und 29. April | 21:00 Uhr | HR

Es ist das Jahr 1999, als die achtjährige Johanna nicht mehr vom Spielen nach Hause kommt. Erst sieben Monate später wird ihre Leiche in einem Waldstück gefunden. Nun beginnt die verzweifelte Suche nach dem Mörder des kleinen Mädchens und für die Eltern die seelische Tortur: Was wurde ihrer Tochter angetan? Erst nach knapp 20 Jahren kommen die Ermittler dem potentiellen Mörder auf die Schliche. Doch werden sie ihm jetzt noch nachweisen können, dass er Johanna kaltblütig ermordet hat?

In „Crime Time – Auf den Spuren eines Kindermörders“ kommen die zu Wort, die nichts unversucht ließen, den Mörder zu fassen und den Eltern etwas Seelenfrieden zu verschaffen: der Staatsanwalt, die ErmittlerInnen und der Leiter der zuständigen Sondereinsatzkommission.

Neu in der ARD-Mediathek: Die April-Highlights

© SR/Dor Film/Patrick Topitschnig

Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein (SR)

Coming-of-Age-Drama

Ab 19. April 2021 | für 30 Tage in der ARD-Mediathek
Lineare Ausstrahlung am 18. April 2021 | 23:35 Uhr | Das Erste

Der zwölfjährige Paul Silberstein (Valentin Hagg), Spross einer mondänen altösterreichischen Zuckerbäckerdynastie, ist ein seltsames Kind. Er ist sprachgewandt, abenteuerhungrig und vom Schicksal mit einer blühenden Fantasie ausgestattet. Im Österreich der späten 1950er Jahre lernt er, seiner Imagination zu folgen, statt den Anforderungen seines despotischen Vaters (Karl Markovics) oder des strengen Internats zu gehorchen. Ein berührendes Coming-of-Age-Drama nach dem gleichnahmigen Buch von André Heller.

Neu in der ARD-Mediathek: Die April-Highlights

© rbb/Carolin Weinkopf,

MaPa I (RBB)

Dramedy – 6 Folgen (30 Min.)

Ab 18. April 2021 | für 30 Tage in der ARD-Mediathek
Lineare Ausstrahlung am 17. und 18. April | 22.20 Uhr | RBB

Tragikomische Geschichten aus dem Leben des jungen Vaters Metin Müller (Max Mauff), der von einem auf den anderen Tag seine Partnerin und die Mutter seiner sechs Monate alten Tochter verliert. Mehr schlecht als recht schlägt sich Metin durch den Alltag als Alleinerziehender und versucht, Kind, Arbeit und zwischenmenschliche Beziehungen unter einen Hut zu bringen. Wären da nur nicht all die schlaflosen Nächte – und seine Mutter, die sich wieder in sein Leben zurückdrängt.