16.06.2020 13:22 Uhr

Oliver Pocher über seine erste TV-Reise mit Papa Gerhard

Am Freitag startet die neue RTL-Allzweckwaffe Oliver Pocher seinen nächsten Coup und zeigt sich in der neuen zweiteiligen Dokureihe "Pocher und Papa auf Reisen" von einer ganz anderen Seite.

Foto: TVNOW / Banijay Productions Germany GmbH

Darin begibt er sich gemeinsam mit seinem Vater Gerhard „Gerd“ Pocher (69), Buchhalter der alten Schule aus Burgwedel bei Hannover, auf große Weltreise. Bizarre Bräuche, seltsames Essen, fremde Sitten und mittendrin zwei Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und weil Vater und Sohn in den letzten 20 Jahren nie länger als 48 Stunden gemeinsam unterwegs waren, muss Gerd jetzt mal raus aus dem Trott. Endlich Zeit für Zweisamkeit. Hier gibt’s die bizarrsten Bilder!

„Mein Vater hat nicht sofort gesagt: ‚Ja, Amen, geil, finde ich gut, mache ich.‘ Es gab schon ein bisschen Diskussion. Mein Vater muss sich das Ganze natürlich immer noch von der höchsten Instanz absegnen lassen – meiner Mutter“, erzählte Pocher (42) im Interview mit RTL.

Oliver Pocher über seine erste TV-Reise mit Papa Gerhard

Foto: TVNOW / Banijay Productions Germany GmbH

Letzter Familienurlaub als er 16 war

Sonst sei ja immer noch seine Mutter dabei gewesen, „oder früher als Kind auch meine Schwester“, erzählt der Comedian weiter. „Beim letzten klassischen Familienurlaub war ich 16 Jahre alt und wir waren auf Zypern. Danach war ich mit meinen Eltern schon nochmal ein, zwei Tage in New York oder auch bei meinen Kindern, die in den USA leben. Aber es ist natürlich eine ganz andere Atmosphäre, wenn Kinder dabei sind und man mal ein paar Tage irgendwo zusammen ist.“ Doch dies, so Pocher weiter, könne man nicht mit dem vergleichen, was er jetzt mit seinem Vater gemacht habe: „Eine Mischung aus Action- und Adventure-Urlaub.“

„Das war super spannend, weil es das allererste Mal in meinem Leben war, dass ich mit meinem Vater alleine verreist bin. Gleichzeitig war es aber auch eine Herausforderung, weil wir natürlich von einem Kamerateam begleitet wurden und Sachen gemacht haben, die er noch nie erlebt hat und die auch ich teilweise noch nicht gesehen habe.“

„Norddeutsch, kühl“

Sein Vater habe auch alles mitgemacht. „Und zwar mit einer gewissen Unaufgeregtheit. Wir haben gesagt: ‚Wir sind jetzt auf dem Flugplatz, wir würden jetzt mit dir Fallschirmspringen.‘ – ‚Ja, ist gut.‘ – ‚Alles klar, bist du schon mal Fallschirm gesprungen?‘ – ‚Nö, bin ich mal gespannt.‘ – ‚Also du bist jetzt nicht so der Typ, der da euphorisch ist?‘ – ‚Nö, freu ich mich.‘ Das ist halt mein Vater: Norddeutsch, kühl. Zur Begrüßung gibt’s auch eher einen Handschlag oder man klopft sich einmal auf die Schulter. Herzlichkeit ist nicht komplett drin bei uns, gerade von seiner Seite. Dafür war es auch ganz gut – um unser Verhältnis nochmal ein bisschen zu festigen.“

Oliver Pocher über seine erste TV-Reise mit Papa Gerhard

Foto: TVNOW / Banijay Productions Germany GmbH

„Pocher und Papa auf Reisen“ am 19. Juni und 26. Juni um 20:15 Uhr bei RTL und TVNow.