Freitag, 23. August 2019 12:09 Uhr

„Promi Big Brother“: Wird Joey gemein vorgeführt?

Foto: SAT.1

In der diesjährigen „Promi Big Brother“-Staffel ging es heiß her. Kaum ein Jahrgang war so dramatisch wie der diesjährige.  Es fliegen die Fetzen und und auch die Sprache ist extrem rau geworden. Das finden auch Marlene Lufen (48) und Jochen Schropp (40) – die beiden Moderatoren der Sendung.

„Marlene und ich sind in diesem Jahr auch überrascht, welche Sprache auf dem Campingplatz herrscht“, gesteht Schropp im Gespräch mit der ‚Bild‘-Zeitung. „Vielleicht liegt es daran, dass wir beide über 40 sind, aber ich musste teilweise schon ganz schön schlucken.“ Man könne den Bewohnern aber nicht den Mund verbieten, erklärt er weiter.

„Promi Big Brother“: Wird Joey gemein vorgeführt?

Foto: SAT.1

„Warum tut er sich das an?“

Unter der krassen Wortwahl leidet in diesem Jahr vor allem einer: Joey Heindle (26). Der einstige Dschungelkönig, der allgemein als sehr sensibel gilt, weinte von Anfang an gefühlt in jeder Folge und es ist kaum von der Hand zu weisen, dass er in dieser Sendung bereits an seine Grenzen kam. Doch was sagen die Moderatoren dazu?

„Wir hatten solche Fälle in den letzten Jahren auch schon“, erklärt Jochen Schropp.

„Joey wirkt mit der Situation manchmal überfordert, keine Frage. Ich frage mich ja auch: Warum tut er sich das an? Aber er nimmt nicht das erste Mal an einer solchen Show teil und ich weiß, dass er unbedingt zu „Promi Big Brother“ wollte. Also wusste er auch, was da auf ihn zukommt.“

„Promi Big Brother“: Wird Joey gemein vorgeführt?

Foto: SAT.1/Willi Weber

Auch Marlene Lufen scheint einige Situationen grenzwertig zu finden: „Ehrlich gesagt: Mich stellt diese Situation als von Natur aus sehr mitfühlender Mensch oftmals auf die Probe. Joey ist zwar medienerfahren, aber man merkt, dass er auf dem Campingplatz an seine Grenzen gelangt. Da fällt mir das Zusehen manchmal schwer.“

Was tut „Promi Big Brother“ eigentlich um das Wohlergehen seiner Teilnehmer sicher zu stellen? Immerhin befinden sich hier Menschen über einen längeren Zeitraum in Ausnahmesituationen. „Wir haben einen sehr erfahrenen Psychologen, mit dem Joey jederzeit sprechen könnte.“ Das habe Joey aber bislang kein einziges Mal in Anspruch genommen, sagt Schropp. „Unser Psychologe würde auch umgekehrt Alarm schlagen, wenn er sieht, dass eine Grenze erreicht wäre.“

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