„Promis unter Palmen“: Das waren die größten Skandale!

"Promis unter Palmen": Das waren die größten Skandale!
"Promis unter Palmen": Das waren die größten Skandale!

Fotos: Sat1

06.04.2021 19:25 Uhr

Kinder, wie die Zeit vergeht: Die Welt sitzt nicht nur schon seit über einem Jahr im Lockdown, sondern auch die erste Staffel des Sat.1-Überraschungserfolgs „Promis unter Palmen“ jährt sich bereits.

Ab kommendem Montag geht „Promis unter Palmen“ in die zweite Runde und ein kurzer Blick auf die Gästeliste lässt schon erahnen, dass auch dieses Mal Trash-Liebhaber voll auf ihre Kosten kommen werden. Doch auch im letzten Jahr eskalierten die Ereignisse in der thailändischen Villa dermaßen, dass es nach der Ausstrahlung zu einer medialen Mobbing-Debatte kam, bei der selbst die Staatsanwaltschaft ermittelte. Doch alles der Reihe nach.

Selbst die Staatsanwaltschaft ermittelte

Die Macher der Show hatten schon bei der Auswahl der Kandidaten geschickt nach extrovertierten Persönlichkeiten gesucht, die eventuell noch eine Rechnung miteinander offen haben. Und so fanden sich plötzlich „Promi Big Brother„-Gewinnerin Janine Pink und ihr Ex Tobi Wegener kurz nach ihrer Trennung auf engstem Raum wieder.

Auch wenn mit dramatischen Szenen beim Wiedersehen gerechnet wurde, lieferten die einstigen Liebenden statt aufgeheizten Gefühlen ein eher lauwarmes – beinahe verschüchtertes – Aufeinandertreffen. Daran konnten selbst die Fummel- und Fuß-Leck-Versuche von Richter Gnadenlos Ronald Schill nichts ändern. Der 62-jährige Ex-Politiker fiel in der Sendung als alternder Schürzenjäger mit etwas zu neugierigen Fingern auf.

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„Hey Rolli, geh‘ mal wieder in Richtung Füße“

So konnte Ronald kaum die Finger von Janine lassen und grapschte sogar in Tobis Nähe an ihr herum. Angefangen hatte alles mit einer Fußmassage. „Du hast ausgesprochen süße Füße. Eigentlich ist das, was wir hier machen, schon ganz schön intim.“

Janine Pink konterte in breitestem Sächsisch: „Du denkst schon wieder ans Knattern…“ Doch bei den Füßen verweilt Richter Gnadenlos nicht lang, bis die Leipzigerin den Fuß vom Gas nimmt: „Hey Rolli, geh‘ mal wieder in Richtung Füße. Die Monika* braucht Ruhe. Guckste mal auf’n Tacho. Die hat Sommerpause. So lange der die Finger von meiner Monika* lässt, ist alles gut.“ Ein Moment, der für viele Zuschauer nur schwer zu ertragen war …

„Manche schämen sich ja dafür …“

Tobi schienen die Annäherungsversuche direkt vor seinen Augen kalt zu lassen. Im Interview mit Klatsch-tratsch.de erklärte der charmante Muskelmann: „Das hat mich wenig interessiert, wen der Ronald da krault, massiert oder angräbt. Das bleibt ja ihm überlassen.“ Eine Sache, die den sensiblen Tobi aber sehr wohl getroffen hat, war sein Sonderschul-Outing in der Show.

„Manche schämen sich ja dafür – ich war auf einer Sonderschule. Nicht, weil ich irgendwelche Lernschwierigkeiten hatte. Meine Mutter war alleinerziehend und ich habe mich um meine Geschwister gekümmert. Ich bin teilweise nicht zur Schule gegangen, da ich meiner Mutter helfen wollte. Ich habe schon mit 13 bei meiner Tante gearbeitet, damit wir mehr Essen und mehr Geld haben.“

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„Ich hab dir beim Packen geholfen!“

Tränen gab es in der letzten „Promis unter Palmen“-Staffel aber nicht nur bei Fitness-Fan Tobi, sondern auch bei der trinkfesten Unternehmerin Claudia Obert, die durch ihre Teilnahme am Format so richtig durchstarten konnte. Ihre Auseinandersetzung mit Désirée Nick, die sich in der Sendung als verbiesterte Grande Dame inszenierte, zog sich über die ersten beiden Folgen und gipfelte in einer Auseinandersetzung, in der La Nick der sichtlich angeschickerten Obert obendrein noch einen Schubs verpasste.

Diese klagte anschließend, dass sie um ihre körperliche Unversehrtheit fürchte und deshalb überlegt habe, die Sendung zu verlassen. Anlass genug für Désirée Nick mit den Worten „Ich hab dir beim Packen geholfen!“, den Koffer der badischen Unternehmerin die Treppe herunterzupfeffern. Die einen feierten sie für ihre Spitzen und ihr Vorgehen im Haus, während die anderen das Verhalten als schlichtweg gemein erlebten. Im Netz warfen ihr einige Zuschauer sogar Mobbing vor.

Ein Gewinner, für den sich keiner freut

Doch der Leidensweg für Claudia Obert ging auch nach Désirée Nicks Sendungsrauswurf weiter. So hatten sich gleich mehrere andere Teilnehmer auf die polarisierende TV-Persönlichkeit eingeschossen, die schlussendlich nach einer durchweinten Nacht freiwillig das Haus verließ. Im Netz kam es daraufhin zu einem massiven Aufschrei, dass die Macher der Sendung ihrer Verantwortung beim Schutz der Teilnehmer und Zuschauer nicht nachgekommen seien.

So zeigten sich auf Zuschauer-Seite viele entsetzt über den Sieg von Teilnehmer Bastian Yotta. Er hatte in der vorab aufgezeichneten Show die letzte Runde für sich entscheiden können. Dennoch konnten sich für ihn nur wenige freuen, denn neben Carina Spack und Matthias Mangiapane galt er für viele als einer der fiesesten Mobber in der Show. Seither gilt der 44-Jährige als Persona non grata und wird von den Medien größtenteils boykottiert. Schließlich wolle man so jemandem keine Plattform mehr bieten, heißt es. (DA)