Dienstag, 24. März 2020 23:53 Uhr

Ronald, der Mann aus’m Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Gute Vorbereitung, einfach mal auf Risiko spielen und Glück haben: Der Kölner Ronald Tenholte (35, Besitzer einer Saft- & Smoothiebar) konnte diese drei Dinge bei „Wer wird Millionär?“ auf sich vereinen. Am Dienstagabend wurde er neuer Millionär bei Günther Jauch. Mit der Million will er endlich seine Verlobte heiraten, ein Elektroauto kaufen und auf jeden Fall seine Saftbar weiterbetreiben.

Ronald, der Mann aus'm Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

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Hier ist die ganze Geschichte: Ronald Tenholte spielte bei RTL wagemutig, risikofreudig und voll auf Sieg. Günther Jauch: „Nach außen hin wirkt er absolut kühl, hat sich vorbereitet auf die Sendung, sagt kein Wort mehr als eigentlich nötig wäre, ist gleichzeitig mutig und hat ein Bauchgefühl…“ Dazu hatte der Kölner auch noch Glück.

Die Millionenfrage: „Die klassische, genormte Europalette EPAL 1 besteht aus 78 Nägeln, neun Klötzen und insgesamt wie vielen Brettern?“ A: neun, B: zehn, C: elf, D: zwölf (richtige Antwort C).

Ronald, der Mann aus'm Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

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So ging’s zur Million

Tenholte verzichtet vorerst auf die Antwortmöglichen und rätselt. Ronald Tenholte: „Kann ich einmal nachdenken, bevor die Lösung kommt?“ Günther Jauch: „Ist nicht dumm. Er überlegt sich vorher, wie viel das wohl sein könnte… und guckt dann, ob das irgendwie mit den Antworten zusammenpasst.“ Ronald Tenholte: „Ich bekomme Waren auf Europaletten angeliefert. Die lade ich selber ab.“ Der Saftbar-Besitzer rätselt über Europaletten, schätzt irgendwas zwischen acht und elf Brettern und bittet schließlich um die Antworten. Tenholte: „Zwölf kann ich ausschließen.“ Günther Jauch gibt Raum und Zeit. Ronald Tenholte: „Ich tendiere zu elf.“

Ronald, der Mann aus'm Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

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Er atmet tief durch und zählt in Gedanken nochmals die Anzahl der Bretter. „Es sind definitiv zehn oder elf. Ich glaube, es sind elf… Ich habe mit Sicherheit 300 Palletten in meinem Leben entladen.“ Und weiter: „Ich mache es. Wenn es elf sind, dann werde ich es mir bis zum Rest meines Lebens nicht verzeihen. Elf, elf, elf!“ Absolute Ruhe im Studio. Günther Jauch: „Die richtige Antwort ist elf!“ Jubelstürme im Publikum, Umarmung mit Günther Jauch und Glitzerregen. Günther Jauch: „Wahnsinn, super gemacht!“ Schließlich wird eine Europalette ins Studio gebracht und die Bretter werden gezählt. Günther Jauch: „Die Europalette ist in der Million mit drin.“

Ronald, der Mann aus'm Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

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Zehnter regulärer Jauch-Millionär

Dann ruft Günther Jauch noch die Verlobte von Ronald Tenholte, Nora Boeckler (39, Schauspielerin und Komikerin), an. Die beiden Verlobten geben sich telefonisch ein Eheversprechen und Günther Jauch verrät den Millionengewinn. Jubelgeschrei am Telefon und unglaublicher Applaus im Studio. Günther Jauch: „Mehr geht nicht heute Abend.“

Ronald, der Mann aus'm Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

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Ronald Tenholte ist übrigens der erst zehnte reguläre Millionär (ohne Promi- und sonstige Specials – inklusive aller Specials sind es sogar 16 Millionäre). Der letzte reguläre Millionengewinn liegt fast fünf Jahre zurück. Am 7. Dezember 2015 beantwortete der Doktorand und Eventveranstalter Leon Windscheid alle 15 Fragen richtig.

Nach der Show sagte er im Gespräch mit RTL: „Das ist schwer in Worte zu fassen. Es gehen einem so viele Sachen durch den Kopf, das muss man erst mal alles sortieren. Natürlich bin ich total erleichtert und es herrscht ein extremer Überschuss an jeglichen Glückshormonen.“

Ronald, der Mann aus'm Saftladen, gewinnt bei Jauch eine Million Euro!

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Am liebsten in den Bergen heiraten

Und was macht er mit der Million? „Die Hochzeit mit meiner Verlobten Nora steht an. So ein Gewinn nimmt natürlich ein bisschen Druck raus, weil man weiß, man hat jetzt finanzielle Mittel. Unser größter Wunsch wäre es, in den Bergen zu heiraten, weil wir wirklich Wald-, Wiesen- und Bergekinder sind. Dafür wird ein Teil dieses Gewinns verwendet. (…) Ich denke, ich werde mir auch eine Belohnung gönnen. Ein Elektroauto spielt da bei mir im Kopf eine große Rolle.“

Die Saftbar in Köln wolle er aber auf jeden Fall weiter betreiben: „Das ist mein Baby, das ich über mehr als fünf Jahre großgezogen habe und das will ich natürlich nicht von heute auf morgen liegen lassen. Ich habe dort super Leute um mich herum – unsere Mitarbeiter und unsere Kunden – und deshalb werde ich den Laden auf jeden Fall weiter betreiben. Ob sich irgendetwas ändern wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, aber es ist nicht nur ein Job für mich, sondern wirklich eine Herzensangelegenheit.“

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