Mittwoch, 30. Oktober 2019 11:00 Uhr

Sandy Fähse: Das war der Tag vorm Arbeitsgericht

Star Press/ cinnemon red

Bereits Anfang September erhielt „Berlin- Tag und Nacht“-Darsteller eine Kündigung von seinem Arbeitgeber. Doch aufgrund des Dramas um den tödlich verunglückten Ingo Kantorek Mitte August, machte er seinen angeblichen Rauswurf erst am 24. Oktober per Instagram offiziell. Nun zog Fähse gegen die Produktionsfirma vors Arbeitsgericht.

Bei dem Termin handelte es sich allerdings zunächst um eine der üblichen „Güteverhandlungen“, bei der mit Hilfe eines Arbeitsrichters ein Kompromiss zwischen Fähse und seinem Arbeitgeber gefunden werden sollte. Doch was kam dabei raus?

Da laut Sandys Statement auf dem Sozialen Netzwerk kein genauer Grund für die Entlassung genannt worden sein soll, wollte der 35-Jährige nun juristisch gegen das Unternehmen vorgehen. Der Anwalt der Produktionsfirma sagte laut ‚Bild‘-Zeitung: „Der Grund ist Herrn Fähse mündlich mitgeteilt worden“. Nach der Verhandlung am 29. Oktober behauptete der Leon-Darsteller gegenüber dem Blatt, ihm sei gekündigt worden, „weil mir nicht geglaubt wurde, dass ich krank gewesen bin.“

Machte Sandy „blau“?

Doch für den ehemaligen Arbeitgeber des Sauerländers schien es dem Bericht zufolge wohl offensichtlich, dass der Schauspieler „blau machte“ und es ihm eigentlich gesundheitlich gut gegangen sein soll. Kurz vor der Kündigung im vergangenen Monat habe der Serien-Star nämlich Urlaub beantragt, um auf ein Event nach Köln reisen zu können. Dieser sei ihm allerdings angeblich nicht bewilligt worden, so der Wahlberliner.

Quelle: instagram.com

Doch anstatt das Event in der Rheinmetropole abzusagen, habe Sandy angeblich einfach einen Arzt aufgesucht, um sich einen Krankenschein ausstellen zu lassen und entschuldigte sich somit vom Set, wo er aber offenbar vor der Kamera benötigt wurde. Bettruhe sei ihm nicht verordnet worden.

Gegenseitige Vorwürfe

So postete der 35-Jährige auf Instagram wohl auch Bilder von seinem Ausflug. „Mir wird vorgeworfen, dass ich während einer Krankschreibung nach Köln gefahren bin und auch noch Bilder von mir mit meinen Freunden gepostet habe, statt mich ins Bett zu legen, wie es bei einem kranken Menschen sein soll“, berichtete das TV-Gesicht. So habe ihm sein Arzt auch dazu geraten „mal die Stadt zu verlassen, um mal raus zu kommen. Das habe ich dann auch gemacht. In Köln habe ich Familie besucht, die mir einfach guttut und Balsam für die Seele ist.“

Für die Produktionsfirma, die sich die Posts natürlich mit ansehen konnte war die Sache mit abgelehntem Urlaub und der darauffolgenden Krankschreibung offenbar Grund genug, Sandy Fähse mit sofortiger Wirkung frei zu stellen. Laut dem Anwalt der Serien-Macher sei das allerdings „beileibe nicht der erste Vorfall“ gewesen, sondern einer, „der das Fass zum Überlaufen brachte.“

Er bestreitet es nicht

Fähse sieht das laut ‚Bild‘ anders: „Zuvor war nie etwas Erwähnenswertes vorgefallen. Nur alltägliche Sachen, die an so einem Set halt auch mal passieren, so Meinungsverschiedenheiten. Wenn man hohe Emotionen spielen muss, kommen hohe Emotionen raus. Das passiert aber bei jedem Schauspieler, da ist auch keiner von meinen Arbeitskollegen von frei. Da war nie etwas Großes“, so der Laiendarsteller.

Stand jetzt: Die Produktionsfirma soll dem Leon-Star angeboten haben, ihn erst zum 30. November anstatt „mit sofortiger Wirkung“ zu entlassen. Ob der 35-Jährige das Angebot annimmt, sei aber noch nicht endgültig verhandelt worden. Fest steht wohl, dass die Figur die Serie definitiv verlassen wird. Das ist sehr sehr schade für die Zuschauer.

 

 

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