27.08.2020 13:58 Uhr

Simone Mecky-Ballack: „Emmy ist komplett beratungsresistent“

Simone Mecky-Ballack ist aus dem "Promi Big Brother"-Märchenland ausgezogen - und erleichtert. Die Zeit vor Ort und die Gespräche "waren wirklich sehr anstrengend", sagt sie im Interview.

SAT.1

Simone Mecky-Ballack (44) hat das Finale der diesjährigen „Promi Big Brother„-Staffel knapp verpasst. Am Mittwoch (26. August) zog sie gegen die Mitnominierte Emmy Russ (21) den Kürzeren und musste das Märchenland verlassen. Ausgerechnet gegen Emmy, die die 44-Jährige nicht nur einmal schier zum Verzweifeln gebracht hatte. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news sagt Mecky-Ballack nach ihrem Auszug: „Mich nervt es nur, weil ich ganz genau weiß, dass sie nicht doof ist.“

Wie haben Sie die ersten Stunden nach Ihrem Auszug erlebt?

Simone Mecky-Ballack: Die Stunden nach dem Auszug sind total an mir vorbeigegangen. Ich war müde und kaputt und auch ein Stück weit erleichtert, dass ich jetzt raus konnte. Endlich wieder saubere Klamotten und ein Bett. Die letzten Tage waren wirklich sehr anstrengend, auch die Gespräche. Nach zehn Tagen im Dreck waren meine Kräfte jetzt doch schon ein bisschen am Ende.

Sie sind mit einigen jungen Mitstreitern aneinander gerasselt. Wie sehr lagen die Nerven blank?

Mecky-Ballack: Im normalen Leben würde ich mit der einen oder anderen Person vermutlich gar nicht zusammenkommen – und auch nicht zusammenkommen wollen. Deswegen würden manche Konflikte auch nicht stattfinden, weil ich vorher das Feld verlassen würde. Aber auf so einem engen Raum kann man aus diesen Situationen gar nicht hinausgehen. Drei Meter weiter hört man das Gespräch ja immer noch, auch wenn man es nicht hören möchte. Es ist eine Dauerbelastung.

Nach der „Stunde der Wahrheit“ lagen Sie sich alle versöhnlich in den Armen. Mehr Schein als Sein?

Mecky-Ballack: Von meiner Seite her war das komplett echt. Es wurden Konflikte gezeigt, die teilweise Tage und Wochen zurücklagen. Und in so einem Format herrscht eine komplett andere Zeitrechnung. Jeder Tag ist wie eine Woche und jede Woche ist wie ein Monat. Für mich war das alles schon gefühlt ewig her, sodass ich nur noch darüber lachen konnte.

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Zwischen Ihnen und Emmy ist also alles geklärt?

Mecky-Ballack: Im Endeffekt war ja nichts dabei, was ich ihr nicht schon persönlich gesagt hätte. Es war für mich einfach ein Unverständnis, wenn man mit Leuten etwas bespricht, diese sich umdrehen und dann genau das Gegenteil machen. Das ist in meinen Augen komplett beratungsresistent. Aber sie kommt damit ja offenbar gut durch. Mich nervt es nur, weil ich ganz genau weiß, dass sie nicht doof ist.

Was meinen Sie damit?

Mecky-Ballack: Emmy hat sich manchmal vor die Kamera positioniert und Sachen gesagt, von denen man ganz genau weiß, dass sie an den Haaren herbeigezogen sind. Als ob sie mit ihren 21 Jahren nicht wisse, was das Wort „eitel“ bedeutet. Man kann mir ja viel erzählen, da war für mich aber klar, dass das alles nur Show ist.

Regelmäßig wurden Sie von Kathy Kelly nominiert, mit der Begründung, Sie kämen nicht so gut miteinander aus. Haben Sie das genauso empfunden?

Mecky-Ballack: Null Komma null. Ich mag Kathy total. Ich hatte mit ihr nie irgendeinen Streit, nie ein blödes Gespräch. Im Gegenteil, nur Positives. Deswegen weiß ich wirklich nicht, wo das herkommt. Vielleicht war es bei ihr aber auch eine Art Ausschlussverfahren, so wie ich mich an dem einen Tag für Sascha entscheiden musste. Das hat mir damals sehr leidgetan, sogar mit am meisten.

Für Kritik sorgte Ihre Aussage, Sie wollen bei einem Sieg das Preisgeld spenden.

Mecky-Ballack: Ich weiß gar nicht, warum man sich über so etwas aufregt, und es mir als negativ ankreidet. Klar, sind 100.000 Euro auch für mich viel Geld, ich bin auch keine Super-Rich-Queen. Aber ich habe einfach das Gefühl, dass ein Mann mit 82 Jahren, der sich das hier noch antun muss, um irgendwie zu überleben, das Geld mehr verdient hat.

Sie wünschen also Werner Hansch den Sieg?

Mecky-Ballack: Nach wie vor. Die anderen werden ihren Weg sicher mehr oder weniger machen und haben noch viele Möglichkeiten, Geld zu verdienen, wenn sie ein klein wenig die Füße in die Hand nehmen.

(cos/spot)

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