24.12.2019 09:49 Uhr

„Tatort“ aus Münster künftig ohne Nadeshda Krusenstern

© WDR/Tom Trambow

Das müssen Thiel und Boerne erst einmal verdauen: Das beliebteste „Tatort„-Ermittlerduo Thiel und Boerne wird demnächst nach mehr als 17 Jahren ohne Kollegin Nadeshda Krusenstern auskommen müssen.

„Ja, Friederike Kempter wird aus dem Münster-‚Tatort‘ aussteigen“, teilte der WDR mit.  Aber: „Wann und wie, wird an dieser Stelle nicht verraten – dann wäre ja die Spannung weg.“ Fest steht: Am 1. Januar ermittelt die populäre Nadeshda definitiv noch als eine von sieben Kommissaren – in der ungewöhnlichen Folge „Tatort: Das Team“ (Foto oben). Darin werden Ermittler aus mehreren Städten zusammengetrommelt, nachdem zuvor vier ihrer Kollegen auf grausame Weise ermordet wurden.

"Tatort" aus Münster künftig ohne Nadeshda Krusenstern

© WDR/Martin Valentin Menke

Und: In einem Schwimmbecken des leerstehenden Hotels muss sich Kommissarin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter) den kritischen Fragen ihrer Kollegen stellen…

Münster-Tatort bleibt Quotenhit

Am Sonntag spielte Nadeshda im Münster-„Tatort“ noch eine zentrale Rolle als Entführungsopfer – fast 13 Millionen sahen sie in der Folge „Väterchen Frost“. Seit dem Start des Münster-Krimis im Herbst 2002 ist sie als ausgleichende Kraft zwischen Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Pathologe Professor Boerne (Jan Josef Liefers) dabei.

Mehrere Medien berichteten über Kempters überraschenden Ausstieg. Laut „Bild“ scheidet die 40-Jährige aus persönlichen Gründen aus, will sich auf andere Projekte konzentrieren. In der schon abgedrehten „Tatort“-Folge „Limbus“ fürs Frühjahr 2020 trete sie noch auf.

Mit im Schnitt 12,66 Millionen Zuschauern hat der Münster-„Tatort“ mit dem Titel „Väterchen Frost“ am Sonntagabend eine der besten Einschaltquoten des Jahres geholt. Das entsprach einer Einschaltquote von 36,2 Prozent. Es war 2019 der dritte Sonntagskrimi für das mit Abstand beliebteste „Tatort“-Team Thiel und Boerne, gespielt von Axel Prahl und Jan Josef Liefers. (dpa/KT)