13.09.2020 10:26 Uhr

Tessa Mittelstaedt: Gibt’s ein Comeback als „Tatort“-Ermittlerin?

Tessa Mittelstaedt spielte von 2000 bis 2014 im Kölner "Tatort" die Rolle der Assistentin Franziska Lüttgenjohann. Ihr Ausstieg vor sechs Jahren sorgte für Aufregung.

imago images / Hartenfelser

Der letzte Film „Franziska“ mit Mittelstaedt durfte aus Jugendschutzgründen Ende 2013 erst nach 22 Uhr ausgestrahlt werden. Ein Novum in 43 Jahren „Tatort„.

Eine freie Entscheidung

Den Entschluss, den „Tatort“ zu verlassen, traf die heute 46-Jährige selbst, sie habe neue Herausforderungen gesucht und auch gefunden. „Ich habe die Entscheidung auf keinen Fall bereut, ich habe sie sehr wohl überlegt und dann klar für mich entschieden“, verriet die Schauspielerin dem Nachrichtenportal „t-online“.

Ein Comeback beim Kölner „Tatort“ als Franziska kann sich die Schauspielerin unterdessen nicht mehr vorstellen: „Ich bin der Rolle auf jeden Fall entwachsen. Eine Rückkehr würde nicht mehr passen.“ Auch das Team vermisse sie nicht: „Das mag jetzt nicht sehr romantisch sein, aber die Kölner Kollegen fehlen mir nicht.“

Tessa Mittelstaedt: Gibt's ein Comeback als "Tatort"-Ermittlerin?

© HR/Bettina Müller

Tessa Mittelstaedt 14 Jahre im „Tatort“

14 Jahre lang stand Mittelstaedt mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär vor der Kamera, trauert dem aber nicht hinterher: „Alles hat seine Zeit und wir hatten die unsere und die war fein, ist aber jetzt vorüber.“

Heute Abend ist Mittelstaedt im Frankfurter „Tatort: Funkstille“ zu sehen. Sie habe nämlich sehr wohl eine „Tatort“-Sehnsucht gehabt, erklärte sie im Gespräch mit „t-online“. Diesmal mimte sie die Rolle einer Mordverdächtigen, was sie selbst als „einfach nur großartig“ empfand. Und weiter sagte sie: „Die Verdächtigen haben in 90 Minuten Welten zu erzählen, da ist mehr ‚Fleisch‘ dran“.

Tessa Mittelstaedt: Gibt's ein Comeback als "Tatort"-Ermittlerin?

Emilia Bernsdorf, (li.) & Tessa Mittelstaedt). © HR/Bettina Müller

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Darum geht’s in „Funkstille“

Die 17-jährige Emily Fisher ist nachts im Park mit dem zwei Jahre älteren Nachbarsjungen Sebastian Schneider verabredet. Doch der kommt nicht. Zu Hause erfährt Emily, dass Sebastian in einem „Lost Place“, einer alten Fabrikhalle, in den Tod gestürzt ist. Für die Hauptkommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) ist rasch klar, dass es sich um Mord handelt. Im Netz stoßen sie auf Videos, die Sebastian zusammen mit seinem Kumpel Adrian (Leon Seidel) in verlassenen Fabrikgebäuden gemacht hat. Über Ulrich Schneider, Sebastians Vater, lernen Janneke und Brix die Nachbarn Raymond und Gretchen Fisher (Tessa Mittelstaedt) kennen.

Ein dunkles Geheimnis

Die Fishers sind eine gut in die Nachbarschaft integrierte amerikanische Familie, die perfekt Deutsch spricht. Gretchen arbeitet im US-Konsulat in Frankfurt, Raymond ist bei einer großen Versicherung beschäftigt. In einem der von Sebastian gefilmten „Lost Places“ findet Brix – gut versteckt – einen Hinweis darauf, dass Gretchen eine Affäre mit Sebastian hatte. Hat Sebastian sie erpresst? Könnte dies ein Mordmotiv für Gretchen sein? Allmählich kommen Janneke und Brix hinter das dunkle Geheimnis der Fishers …

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