08.11.2020 15:16 Uhr

„Zero“ spielt im Berlin der nahen Zukunft

Ein Film über die Macht der Algorithmen und den Datenhunger von Internetfirmen - mit Heike Makatsch.

Hardy Spitz/WDR/near future films/dpa

Noch bis Anfang Dezember dauern die Drehbarbeiten in Berlin und Umgebung für den neuen ARD-Fernsehfilm „Zero“. Er basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Thriller von Marc Elsberg und spielt auch in der Hauptstadt, allerdings erst in naher Zukunft.

In Elsbergs Szenario geht es um den Datenhunger mancher Internetplattformen und die Macht der Algorithmen. In den Hauptrollen sind Heike Makatsch, Axel Stein, Sabin Tambrea und Luise Emilie Tschersich zu sehen, wie der WDR am Sonntag in Köln mitteilte, unter dessen Federführung der Film entsteht.

Gruppe von Netzaktivisten

Das Drehbuch stammt von Johannes W. Betz, Regie führt der Oscar-Preisträger Jochen Freydank. Die Dreharbeiten haben in der vergangenen Woche begonnen, ein Sendetermin steht noch nicht fest. Den Titel hat der Film von einer gleichnamigen Gruppe von Netzaktivisten, die sich öffentlich bekennen, mit Kameradrohnen in ein Geheimtreffen von Regierungsmitgliedern und dem Vorstand des Internetkonzerns Freemee eingedrungen zu sein.

Die Online-Journalistin Cynthia Bonsant (Heike Makatsch) will die Hintergründe recherchieren. Als ein Freund ihrer Tochter (Luise Emilie Tschersich) erschossen wird, kommt Cynthia der Verdacht, dass Freemees neueste Algorithmen dafür mitverantwortlich sein könnten.

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