Montag, 30. Juli 2018 22:18 Uhr

10 Batman-Filme, die wir nie zu sehen bekommen werden

Christopher Nolans „The Dark Knight“ wird zehn Jahre alt – eine gute Gelegenheit, auf die Geschichte des Film-Franchise zurückzublicken.

10 Batman-Filme, die wir nie zu sehen bekommen werden

Foto: Shutterstock/ Enchanted_Fair

Während es einst Gerüchte gab, dass der verstorbene Heath Ledger für einen dritten Film zurückkehrt, (deer ebenfalls verstorbene) Philip Seymour Hoffman als „Pinguin“ eine Ehrenrunde dreht und Stars wie Leonardo DiCaprio oder David Hyde Pierce „The Riddler“ verkörpern könnten, sah die Welt als Ergebnis all dieser Überlegungen lediglich „The Dark Knight Rises“ und dessen Nachfolger.

Hier zeigen wir nun 10 Batman-Filme, die nie das Licht der Welt erblickten.

1. Tim Burtons „Batman Forever“

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Nach „Batman Returns“ wollte Burton experimenteller werden. Robin Williams als rätselhafter Psychopath und Marlon Wayans als „Robin“? Warum nicht. Doch das sah man in den Chefetagen anders. Leider entschied sich Warner Bros. für einen familienfreundlichen Ansatz, um das „dynamische Duo“ auf die Leinwand zu bringen, und Burton trennte sich bald von dem Studio. Nachdem Burton weg war, schloss sich Joel Schumacher dem Projekt an. Der Film durchlief viele Planungs- und Entwurfsstadien, und Val Kilmer übernahm schließlich die Rolle des Bruce Wayne.

2. „Batman Unchained”

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Obwohl „Batman & Robin“ immer wieder in der Rubrik „Schlimmste Superhelden-Filme“ in den Kritiker-Listen auftaucht, sollte sich Joel Schumacher noch einmal hinter das Steuer des Batmobils setzen. Mark Protosevich ersetzte Akiva Goldsman als Autor des Films, George Clooney sollte ebenfalls mit von der Partie sein, und „Batman Unchained“ (manchmal auch „Triumphant“ genannt) wurde für eine Veröffentlichung Mitte 1999 angesetzt. Im Gespräch waren Nicolas Cage in der Rolle der „Scarecrow“ – und Madonna oder Courtney Love hätten Harley Quinn spielen können.

3. Der “Catwoman-Spin Off”

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Wegen der glorreichen Besetzung von Michael Keaton, Danny DeVito, Christopher Walken und Michelle Pfeiffer haben viele Batman-Filmfans ein Faible für „Batman Returns“. In dem von Männern dominierten Film war Pfeiffers Darstellung von „Catwoman“ eine Performance für die Ewigkeit.

Burtons Idee war, dass Selina Kyle eines Tages als die Katze mit neun Leben nach Gotham zurückkehren sollte. Das war viel mehr als nur eine weitere Burton-Kapriole – Warner Bros. spielte tatsächlich mit dem Gedanken an ein Spin-Off mit Pfeiffer. Doch wie wir alle wissen, wurde daraus nichts…

4. „Batman Beyond“

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Es gab den Plan, einen gealterten Protagonisten in einer Adaption von „Batman Beyond“ in den filmischen Mittelpunkt zu stellen. Der gleichnamige dystopische Cartoon spielt in einem Cyberpunk-Gotham und folgt einem alten Bruce, der das Batman-Cape einem jungen Mann namens Terry McGinnis übergibt.

5. „Justice League: Mortal“

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„Justice League: Mortal“ stand kurz vor Drehbeginn in Australien, als ein Autorenstreik und einige australische Politiker das Ganze verhinderten und Regisseur Miller den Stecker für das 250-Millionen-Dollar-Projekt ziehen musste. Der Regisseur von „Mad Max“ hatte große Pläne: „Unite the Seven“ mit einer All-Star-Besetzung, zu der Megan Gale, Adam Brody, der verstorbene Anton Yelchin und Armie Hammer gehören sollten.

6. Ivan Reitmans „The Batman“

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Irgendwann gab es die seltsame Idee, Bill Murray als „Batman“ zu besetzen, und „Ghostbusters“-Regisseur Ivan Reitman wollte in diesem Zuge Ecto-1 gegen das Batmobile tauschen. Ein Drehbuch dazu wurde von Tom Mankiewicz geschrieben, Murrays Milliardär-Playboy sollte neben Eddie Murphy als „Boy Wonder“ auftreten und gegen einen schrecklichen „David Bowie Joker“ kämpfen.

7. Joe Dantes „The Batman“

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Reitmans Abschied hinterließ eine Lücke für jemand anderen, der die Herausforderung annahm, den „dunklen Ritter“ in filmische Licht zu führen. Auch Regisseur Joe Dante, der in einer verdrehten Geschichte John Lithgow als „Joker“ besetzen wollte, hat zunächst sein Glück versucht – ließ es dann aber doch bleiben: „Aus welchem Grund auch immer, ich fing an, mich mehr für den Joker als für Batman zu interessieren. Und eines Nachts wachte ich tatsächlich auf und sagte mir: ‚Ich kann diesen Film nicht machen – ich bin mehr an dem Joker interessiert als an Batman, und so sollte es nicht sein“, erklärte er. „Ich glaube, ich war nicht der Richtige für den Film.“

8. “Batman: DarKnight”

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„Batman: DarKnight“ war mehr als nur ein cleveres Wortspiel für einen Titel – es war ein Projekt, das auf Batmans makabere Momente setzte. Die Autoren Lee Shapiro und Stephen Wise wollten nach „Batman & Robin“ einen kompletten Neustart – mit einem Skript, das (sehr) frei auf Frank Millers „The Dark Knight Returns“ basieren sollte. Leider wurde „DarKnight“ zugunsten der potentiellen „Year One“- und „Batman Beyond“-Filme zurückgestellt, die es beide ebenfalls nie über das Planungsstadium hinaus schafften.

9. “Batman: Year One”

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Einer der berühmtesten Batman-Filme, der seine Flügel nie richtig entfalten konnte, war Darren Aronofskys „Batman: Year One“. Der Regisseur wollte, dass Joaquín Phoenix als stoischer Superheld die Hauptrolle übernimmt. Aronofsky sagte IGN, dass er von den Fans erwarte, dass sie „alles, was man sich über Batman vorstellen kann, wegwerfen! Alles! Wir fangen ganz neu an.“ Dem war wohl nicht so.

10. “Batman vs. Superman”

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An sich gibt es „Batman vs. Superman“ schon – „Dawn of Justice“, die Idee von Gothams Retter gegen das „Metropolis Marvel“, ist nichts Neues. Doch hier geht es um eine Fassung aus dem Jahr 2001, als Wolfgang Petersen sich mit einer Umsetzung dieses Kampfs der Titanen beschäftigte. Doch Warner Bros. stellte das Projekt – und damit Robert Downey Juniors Chance, „Lex Luthor“ zu spielen – schnell zugunsten anderer Optionen zurück. (CI, Quelle: digitalspy)

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