Freitag, 20. Juli 2018 22:05 Uhr

10 Popstars mit echt peinlichen Schauspielauftritten

Aus irgendeinem Grund gibt es Leute im Filmgeschäft, die denken, dass Musiker gute Schauspieler sein müssen. Natürlich haben einige Musiker wie David Bowie, Tom Waits, Cher, Will Smith und Barbara Streisand durchaus auch darstellerisches Talent bewiesen.

10 Popstars mit echt peinlichen Schauspielauftritten

Vanilla Ice 2003. Foto: WENN

Doch nicht jeder Übergang von der Musik zur Schauspielerei ist so erfolgreich verlaufen. Das Problem ist, dass beide Kunstformen zwar Performance und einen Sinn für das Dramatische erfordern, sonst aber nicht viel miteinander gemein haben.

Hier zeigen wir eine Top 10 der Musiker, die man besser nie in ein Filmstudio gelassen hätte …

1. Beyoncé

Beyoncé Knowles hat grundsätzlich zwei Arten von Schauspielrollen: Die, in denen sie hauptsächlich singt und die anderen, in denen sie tatsächlich spielen muss. Erstere funktionieren definitiv besser: So ist sie zum Beispiel in Musicals, wo sie in Nebenrollen besetzt wird, ganz passabel – dazu gehören beispielsweise „Fighting Temptations“, „Cadillac Records“ und „Dreamgirls“ . Aber alle Filme, in denen sie mehr tun muss als singen, sind ziemlich übel. Im „Austin Powers“-Film war sie eine totale Katastrophe.

2. Vanilla Ice

Robert Van Winkle, auch als „Vanilla Ice“ bekannt, wurde 1990 zum Popstar, nachdem die Single „Ice Ice Baby“ sein Album 16 Wochen lang an die Spitze der Charts brachte. In „Cool as Ice“, der auf Marlon Brandos Film „Wild at Heart“ basiert, spielte Vanilla Ice einen Motorrad fahrenden Rapper, der sich in eine Musterschülerin aus der Provinz verliebt. Eine schrecklich langweilige Idee, die an den Kinokassen entsprechend quittiert wurde und nur 1,1 Millionen Dollar – bei einem Budget von 6 Millionen Dollar – einbrachte. Für seine horrende Leistung gewann Vanilla Ice eine Goldene Himbeere für die schlechteste Schauspielleistung.

3. Kelly Clarkson

Bei „American Idol“ war Kelly Clarkson DER Star schlechthin. Die Macher beim TV-Sender Fox dachten sich daher, dass die talentierte Sängerin sicherlich auch eine gute Schauspielerin abgeben würde. Der Film „From Justin to Kelly“, mit Kelly Clarkson als texanische Kellnerin, war jedoch eine Katastrophe. Weder Justin noch Kelly konnten schauspielern, und ihre „Chemie“ auf der Leinwand stimmte überhaupt nicht. Mit diesem Film hat die Welt ein neues Folterinstrument …

4. Mick Jagger

Ja, auch der große Mick Jagger macht Fehler – wie zum Beispiel schauspielern. In einigen Filmen, etwa „Performance“ aus den 70er Jahren, ist das Ergebnis erträglich. Auch in den Konzertfilmen der Rolling Stones macht Mick (wenig überraschend) eine gute Figur. Aber jedes Mal, wenn er versucht, tiefgründiger zu sein und etwas anderes als einen eigenartigen Musiker zu spielen, wird offenkundig, dass er lieber auf den Konzertbühnen dieser Welt bleiben und Filmsets meiden sollte.

5. Bob Dylan

Immer wieder wurde versucht, Bob Dylan in einen Film zu quetschen – obwohl er absolut kein Schauspieltalent hat. Seine erste Rolle bekam er bereits 1973, später spielte er z.B. in dem schrecklichen „Hearts of Fire“ einen zurückgezogenen Rockstar, der sich um einen weiblichen Protegé kümmert. Der Film ist so grotesk schlecht, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen.
Das Problem war und ist, dass viele wirklich gute Schauspieler mit ihm arbeiten wollen, denn schließlich ist er BOB DYLAN. Wenn man aber wirklich gute, professionelle Schauspieler wie Jeff Bridges, John Goodman, Jessica Lange, Bruce Dern und Ed Harris in einen Film neben Dylan setzt, wirkt sein Schauspiel im Kontrast dazu noch hölzerner. Sorry, Bob!

6. Jessica Simpson

Als saubere Britney-Version schaffte Jessica Simpson es in die Herzen der Fans. Sie heiratete den „98 Degrees“–Sänger Nick Lachey und spielte mit ihm in einer Reality-Show, die ernsthafte Zweifel an ihrem Intelligenzquotienten aufkommen ließ. Ihren nächsten „schauspielerischen“ Auftritt (und wir verwenden diesen Begriff sehr locker) hatte sie als Daisy Duke in der furchtbaren Big-Budget-Verfilmung von „Ein Duke kommt selten allein“. Da tat sie eigentlich nichts außer Hot Pants zu tragen. Weitere filmische Katastrophen sind z.B. „Blonde Ambition“ und „Mitarbeiter des Monats“. Seitdem hat sie die Welt zum Glück mit ihrem „Talent“ verschonst. Vorerst …

7. Britney Spears

Britney Spears eroberte 1997 mit „…Baby One More Time“ die Charts. Gut möglich, dass du Spears‘ Musik nicht magst. Aber jeder, der schon einmal den Film „Crossroads“ gesehen hat, weiß, dass ihre Schauspielerei schlimmer ist als jeder Song, den sie jemals veröffentlicht hat.
Der Film, der auf einer Idee von Spears selbst basiert, kam 2002 in die Kinos und erhielt vernichtende Kritiken. Spears bekam die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin, und sie nahm auch eine weitere (im übertragenen Sinne) für den schlechtesten Song mit nach Hause. Glücklicherweise war Britney als Darstellerin nur noch 2008 in einer Folge von „How I Met your Mother“ zu sehen – danach nie wieder …

8. 50 Cent

Nach dem Erfolg von „8 Mile“ dachte man, dass Eminems Schützling Curtis Jackson, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „50 Cent“, aus irgendeinem Grund genauso talentiert sein könnte wie sein Mentor. Doch das einzige, was 50 Cent und Eminem gemeinsam haben, ist, dass sie beide Rapper mit interessanten Lebensgeschichten sind. 2005 wurde das 50 Cent-Biopic „Get Rich or Die Tryin’“ (immerhin umgesetzt von Oscar-Preisträger Jim Sheridan) von den Kritikern gnadenlos verrissen. Man hätte es wissen müssen: Selbst Samuel L. Jackson lehnte eine Rolle in „Get Rich or Die Tryin’“ ab, und der spielt normalerweise in jedem Mist mit. Doch 50 Cent wäre nicht 50 Cent, wenn er einfach so aufgeben würde – er spielte einfach weiter, u.a. an der Seite von John Cusack und Nicolas Cage, und mit gleichbleibend desaströsen Ergebnissen.

9. Prince

Wer das Video zu “Purple Rain“ gesehen hat, weiß, dass Prince zwar tolle Musik gemacht hat – schauspielern konnte er aber eher nicht. Nichtsdestotrotz führte Prince Regie und spielte die Hauptrolle in dem Film „Unter dem Kirschmond“ (1986). Die Kritiker hassten den Streifen, und er scheiterte auch kommerziell. Prince gewann zwei Goldene Himbeeren für den Film: Als schlechtester Regisseur und als schlechtester Schauspieler. Unbeirrt drehte Prince einen dritten Film, eine Art Spin-Off von „Purple Rain“ namens „Graffiti Bridge“. Da er aus seinen Misserfolgen nichts gelernt hatte, war er auch hier wieder Regisseur und Hauptdarsteller zugleich und kassierte mehrere Goldene Himbeeren. Man kann nicht sagen, dass er es nicht versucht hätte …

10. Madonna

Es gibt viele Dinge, für die Madonna bekannt ist – das mit der Schauspielerei vergessen wir lieber gleich wieder. „Shanghai Surprise”, “Dangerous Game”, “Body of Evidence” und “Who’s That Girl”, sie alle sind filmische Katastrophen. Ihr Remake des 1974er-Erfolgs „Swept Away – Stürmische Liebe“ empfanden Kritiker als neuen Tiefpunkt und Folter für den Zuschauer. Der Film erhielt fünf Goldene Himbeeren, darunter gleich zwei für Madonnas Schauspielerei (als schlechteste Schauspielerin und schlechtestes Leinwand-Liebespaar). (CI)

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