Sonntag, 7. Juli 2019 16:16 Uhr

100 Filme, die total überbewertet sind: „Mr. & Mrs. Smith“

Foto: Studiocanal

Wöchentlich starten hunderte von Filmen in den Kinos. Einige Filme werden zu Erfolgen an der Kinokasse. Aber was heißt das schon? Ob ein Film finanziell erfolgreich war, steht aber gar nicht im Mittelpunkt unserer Reihe „100 Filme, die überbewertet wurden“. Wir sehen dorthin, wo es weh tut, namentlich auf die Mogelpackungen.

100 Filme, die total überbewertet sind: "Mr. & Mrs. Smith"

Foto: Studiocanal

Heute auf dem Seziertisch von unserer Kinotante Katrin: „Mr. & Mrs. Smith“, Regie: Doug Liman, Darsteller: Angelina Jolie, Brad Pitt! In Deutschland sahen 2005 aber über dreieinhalb Millionen Kinobesucher die Ballerorgie. Bizarr.

Der Streifen, der ja auch unter der Verpackung „Filme, die man haben muss“, vertrieben wird soll ja eine Action-Liebeskomödie sein. Mr. Smith (Brad Pitt) und seine Frau, Mrs. Smith (Angelina Jolie) sind Auftragskiller. Jeder geht seiner Tätigkeit nach und führt nach außen eine harmlose Biografie.

Keiner von beiden ist offiziell ein Killer. Auch untereinander wissen die beiden nicht, womit sie in Wahrheit ihre Brötchen verdienen. Zwei Mörder, die letztendlich aufeinander (!) angesetzt werden und tatsächlich aufeinander losgehen. Sehr stylish allerdings.

Laut Pressemitteilung des Verleihers kommt damit „endlich wieder Schwung in die eingerostete Beziehung und das Wort ‚Ehekrieg‘ erhält eine völlig neue Bedeutung …“. Soviel zur absurden Story.

100 Filme, die total überbewertet sind: "Mr. & Mrs. Smith"

Foto: Studiocanal

Was hängengeblieben ist

Jetzt mal ehrlich: Erinnert sich überhaupt jemand an den Inhalt von „Mr und Mrs Smith“? Richtig: niemand. Hängengeblieben ist das: Das ist der Film, in dem Angelina Jolie und Brad Pitt sich kennengelernt haben! Der schöne Frauenschwarm verließ daraufhin seine Frau Jennifer Aniston und mit dem ganzen Trubel seitdem unterhalten sie die ganze Welt.

100 Filme, die total überbewertet sind: "Mr. & Mrs. Smith"

Foto: Studiocanal

Fazit: Die versprochene Action ist langweiliges endloses Geballer und die Komödie in „Mr. & Mrs. Smith“ muss erst noch geschrieben werden – die ist nämlich einfach nicht auffindbar.

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