Donnerstag, 23. April 2020 23:50 Uhr

100 Filme für einsame Corona-Abende (7)

Tero Vesalainen/Shutterstock

Und weiter geht’s mit zehn Film-Tipps aus unserer Redaktion für die immer noch einsame Corona-Abende. Auch die siebte Liste enthält alles von Krimi bis Komödie und es wird auch etwas ausgefallener. Viel Spaß beim Schauen! Für weitere Tipps: Hier geht es zu Teil 6!

61. Kalt ist der Abendhauch (2000)

Deutschlands Krimi-Königin Ingrid Noll lieferte die Romanvorlage für diesen Film mit dem schönen Titel. Es dreht sich alles um die große Liebe im Leben und natürlich gibt es auch einen Toten. Die Besetzung ist fabelhaft: Fritzi Haberlandt, André Hennicke und August Diehl verkörpern die komplizierte Dreiecksbeziehung.

62. Die Barthalomäusnacht (1994)

Deutlich blutiger als bei Ingrid Noll geht es in dem französischem Historienfilm „Die Barthalomäusnacht“ weiter. Ein Schwergewicht allein schon der Regisseur Patrice Chéreau (1944-2013). Der Konflikt ist einer des ‚richtigen‘ Glaubens, denn im Frankreich des 16. Jahrhunderts – und nicht nur dort – ist die alles entscheidende Frage ‚Bist du Katholik oder Protestant?‘. Eine knifflige Frage, weil die ‚falsche‘ Antwort den Tod bedeuten kann. Ein Staraufgebot mit, z.B. Isabelle Adjani, Daniel Auteuil, Jean-Hugues Anglade und Ulrich Wildgruber als Giftmischer.

63. Im Rausch der Tiefe (1988)

Bleiben wir noch für einen Film in Frankreich. Regisseur Luc Besson, dem wir Kinogänger so wunderbare Filme wie „Leon der Profi“ (1994) und „Valerian – die Stadt der 1000 Planeten“ (2017) zu verdanken haben, setzt in „The Big Blue“, so der Originaltitel, einer sehr seltsamen Männerfreundschaft ein Denkmal. Besson holte sich für diesen Streifen Jean Reno mit an Bord, der auch schon die Paraderolle in „Leon der Profi“ mimte.

64. Bob Roberts (1992)

„Bob Roberts“ ist ein Film über einen politischen Aufsteiger. Der Kandidat für einen Sitz im Senat predigt nach außen Wasser und macht sonst, was er für seine Karriere für richtig hält. Tim Robbins führte Regie, schrieb das Drehbuch und die Musik und spielt die Titelrolle.

65. Melancholia (2011)

Lars von Trier gehört zu den Regisseuren, die selbst sehr unter Depressionen leiden. Für diesen, zutiefst verstörenden Endzeitfilm, hat er das Drehbuch geschrieben. In der Hauptrolle: Kirsten Dunst als Justine. Bildgewaltig und dazu dröhnt dramatische Mucke von Richard Wagner.

66. Zwiebel-Jack räumt auf (1975)

Ein bisschen Klamauk muss auch mal sein! Texanische Farmer werden von einem Erdöl-Geschäftemacher tyrannisiert. Die Italo-Wersterkomödie wird eindeutig vom Treiben besagten Zwiebel-Jacks (Franco Nero) dominiert. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

67. Der rosarote Panther (1963)

Inspektor Clouseau (Peter Sellers, 1925-1980) ist der beste Mann bei Interpol und daran besteht auch in der gesamten Pink-Panther-Reihe auch nie der Hauch eines Zweifels. Zum Brüllen komisch, wie der Top-Inspektor alles in Schutt und Asche legt sowie seine Kollegen und Feinde in den Wahnsinn treibt.

68. Heat (1995)

Der gerissenen Verbrecher McCauley (Robert DeNiro) ist dem smarten Polizisten Hanna (Al Pacino) eigentlich locker gewachsen. Er nimmt den Bullen anfangs nicht so recht ernst. Sollte er aber. Heat ist ein Michael-Mann-Film, der hier nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb.

69. Männerherzen (2009)

Es gibt ja so viele Männer-Typen: Til Schweiger spielt in „Männerherzen“ den sehr egozentrischen Musikproduzenten Jerome, der sein bestes Pferd im Stall, den Schlagerkönig Bruce Berger (Justus von Donányi) nicht verlieren will. Der Schlagerkönig hat ein Tief und ist sehr traurig und zwingt den Frauenhelden Jerome zu einer ungewöhnlicher Strategie.

70. Die glorreichen Sieben (2016)

Das Remake ist gelungen. Sieben, sehr unterschiedliche Könner ihres Fachs, das töten, schließen sich gegen einen herzlosen Geschäftsmann zusammen, unter dem eine ganze Stadt leidet. Mit Denzel Washington, Chris Pratt, Vincent D´Onofrio u.a.

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