Sonntag, 31. Dezember 2017 12:14 Uhr

Alexander „Honey“ Keen ist wieder Alexander Kühn

Alexander Kühn hat ein Problem am Hals, wenn's zu eng wird. WENN.com

Was macht eigentlich Alexander „Honey“ Keen, der Meister der großspurigen Ankündigungen? Seine bisher größte Performance legte der Selbstdarsteller bei der elften Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Anfang des Jahres hin.

Alexander „Honey“ Keen ist wieder Alexander Kühn

Model Alexander „Honey“ Keen bei ‚Ninja Warrior Germany“. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Anschließend wollte er mit so vielem durchstarten, was mit Showbiz zu tun hat. Darunter ein Moderationsjob bei einem Reiseportals, der nach zwei Auftritten schon wieder nach Protesten beendet war. Dann folgte ein neuer Versuch als Musiker mit Sprechgesang. Das war im August.

Der 34-Jährige Ex-Lover von GNTM-Gewinnerin Kim Hnizdo (2016) wollte sich dann aus dem Showbiz zurückziehen, wie er im Interview mit ‚T-online‘ im Sommer erklärte: „Der Song ist ein Abschiedslied aus der Medienwelt. Ich werde jetzt wieder bodenständig und fange jetzt wieder an, regelmäßig geregelt zu arbeiten. Das ist sozusagen mein Goodbye-Geschenk“. Im November ein letztes mediales Aufbäumen, Keen tauchte in der Promiausgabe von ‚Ninja Warrior Germany‘ auf und meisterte den ersten Parcours ziemlich problemlos.

„Honey war nicht besonders talentiert“

In knapp drei Wochen startet die 12. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Grund für die beiden Moderatoren Sonja Zietlow (49) und Daniel Hartwich (39), zurückzublicken. Keen hatte bekanntlich eine Dschungelprüfung geschmissen, weil ihm angeblich eine Halskrause zu eng war. Hartwich teilt im aktuellen ‚Bild‘-Interview aus und hält den Schönen für absolut talentfrei: „Honey war (…) nicht besonders talentiert: ‚Ich kriege keine Luft! Ich kriege keine Luft!‘ – auch nicht besonders gut gespielt.“

Seinen Instagram-Account hat er inzwischen auf privat gestellt, auf Facebook hat sich “Honey“, der von Usern schon mal als „ein Stück Schmierseife“ beschimpft wurde, zurückbenannt in seinen Geburtsnamen Alexander Kühn. Dort postet er hin und wieder Bilder von sich mit Nerdbrille – oder Videos anderer Leute. Das war’s dann wohl.

Ende einer Odyssee, die von vornherein zum Scheitern verurteilt war. Denn leider teilte die Mehrheit der Leute die durchaus vorhandene Selbstironie (in die er sich geflüchtet hatte) des durchaus klugen Kerlchens gar nicht bzw. nahmen sie als solche erst gar nicht wahr. Dafür war der junge Mann einfach nicht berühmt genug. Merke: Selbstironie bei Promis funktioniert nämlich nur, wenn man deren echten, unverfälschten Schwächen kennt. (KT)

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren