Sonntag, 28. April 2019 21:40 Uhr

Alles über Rami Malek als neuer Bond-Bösewicht

Foto: KIKA/WENN.com

Eine Krönung ganz besonderer Art hat der frisch gebackene Oscar-Preisträger Rami Malek erhalten: Im neuen Bond-Film spielt er den Bösewicht, einen, der Daniel Craig wieder in den aktiven Dienst zwingt.

Alles über Rami Malek als neuer Bond-Bösewicht

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Craig tritt zum fünften Mal als Spion seiner Majestät mit der Lizenz zum Töten an. Das ist also keine Neuigkeit. Aber was ist ein Bond-Film ohne seinen Gegenspieler? Mit dem Charisma des Gegner steht und fällt die Spannung im Agenten-Filmbusiness rund um den Super-Star Bond. Wer ist eines James Bond würdig? Wer bietet Bond Paroli? Nun, die Würfel sind, was das angeht, gefallen: Rami Malek wird Daniel Craig hoffentlich ordentlich einheizen. Die Dreharbeiten zum 25. Bond-Film starteten heute und bisher gibt es nur den Arbeitstitel „Bond 25“.

Wer ist der neue Bond-Bösewicht eigentlich?

Rami Maleks Eltern stammen aus Ägypten, er selbst wurde 1981 in L.A. geboren. Rami ist ein Zwilling – sein Bruder Sami ist Lehrer und die Schwester ist Ärztin. Rami Malek hat seine Schauspielausbildung an der Universität in Evansville in Indiania absolviert. Er beendete seine Zeit an der Uni mit dem Abschluss Bachelor of Fine Arts.

So ein Oscar fällt ja nicht vom Himmel und die Rolle als ebenbürtiger Gegner von Mr. Unwiderstehlich bekommt man auch nicht so en passant. Rami Malek Karriere startete 2015 mit seiner ersten richtigen Hauptrolle als Hacker Elliot Alderson in der TV-Serie „I, Robot“ durch. Es folgte die kleine Rolle als Ahkmenrah in den Blockbustern „Nachts im Museum“ und den beiden Fortsetzungen. Falls die „Nachts im Museum“-Filme demnächst im Heimkino anstehen sollten, wünschen wir viel Spaß bei der Rami-Malek-Suche zwischen all den Museumsbewohnern!

Im Kino hierzulande ist er im Remake des Gefangenendramas „Papillon“ aufgefallen. Dort spielte er neben dem Dieb Papillon (Carlie Hunnan) die Rolle des Betrügers Louis Dega, die einst Dustin Hofmann so furios verkörperte.

Und dann kam Freddie Mercury

Wer hat „Bohemian Rhapsody“ eigentlich nicht gesehen? Selbst nicht eingefleischte Queen-Fans müssen zugeben, dass die Band sehr unterschiedliche und sehr eingängige Songs geschrieben haben. In „Bohemian Rhapsody“ ist alles dabei: englisches Arbeiterkino, Musikfilm, Aufzeigen von selbstverständlichem schwulen Lifestyle. „BR“ ist auch so was wie ein Zeitzeuge in Sachen Aids, Diskriminierung und Umgang mit anderen Lebensentwürfen. Aber der Jackpot in „BR“ ist und bleibt Rami Malek als Freddie Mercury! In seiner Oscar-gekrönten Leistung erwachte der geniale Performer und Songwriter erneut zum Leben.

Alles über Rami Malek als neuer Bond-Bösewicht

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Im Sieben-Meilen-Schritt zum Bond-Gegenspieler

Heute nun beginnt also die nächste Herausforderung des schlanken, geradezu zierlich erscheinenden US-Amerikaners. Er wird hoffentlich James Bond so richtig die Hölle heiß machen. Rami Malek sagte bei der Präsentation der Darsteller am Donnerstag in einem Video zu seiner Rolle als Bond-Bösewicht: „Ich bin zwar in New York, aber ich freue mich sehr darauf, bald mit der Besetzung und der Crew zu arbeiten. Ich werde dafür sorgen, dass Bond bei seinem 25. Einsatz keine leichte Tour hat. Ich kann es kaum erwarten, sie alle bald zu sehen.“

Und wir können es kaum erwarten bis das 25. Bond-Abenteuer am 20. April 2020 in die Kinos kommt.

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