Arnold Schwarzenegger fand die Oscars „so langweilig“

Arnold Schwarzenegger fand die Oscars "so langweilig"
Arnold Schwarzenegger fand die Oscars "so langweilig"

Foto: imago / Eibner Europa

28.04.2021 21:00 Uhr

Die Oscars waren in diesem Jahr an Langeweile nicht zu überbieten - das empfindet auch Arnold Schwarzenegger so.

Der Schauspieler war am Montagabend bei „Jimmy Kimmel Live!“ zu Gast und verriet, dass er kein Fan der diesjährigen Veranstaltung war, die von Fans und Kritikern gleichermaßen kritisiert wurde, unter anderem wegen der Änderung der Location.

Arnold Schwarzenegger gab zu, nur etwa ein Drittel der Zeremonie gesehen zu haben, „weil es so langweilig“ gewesen sei. „Ich habe es einfach ausgeschaltet und konnte es nicht mehr sehen, weil es eigentlich so viel Talent auf der Bühne gab und dann war es trotzdem so langweilig. Wie konnte man das mit all diesem Talent so langweilig gestalten?“ fuhr der 73-Jährige fort.

Sein Vorschlag: Oscarverleihung am Muscle Beach

Der „Terminator“ -Star hatte sogar eine Idee, wie er die Show im nächsten Jahr verbessert werden könnte. „Ich denke, das nächste Mal sollten sie es nach Muscle Beach bringen und die Oscars dort abhalten“ scherzte er. Muscle Beach befindet sich in Santa Monica, Kalifornien und ist bekannt für die Ausübung von Bodybuilding, weiterer körperlicher Fitness, Akrobatik, Gymnastik und vielem mehr.

Schwarzenegger hat noch keinen Oscar

Schwarzenegger selbst wurde nie für einen Oscar nominiert, gewann jedoch 1977 einen Golden Globe und 1995 einen zweiten. Außerdem gewann er 2014 einen Emmy für die Produktion des Dokumentarfilms „Tied with American Masters“.

Die Oscars hatten in diesem Jahr einige Änderungen an der Show vorgenommen, sowohl aufgrund des Coronavirus als auch aufgrund ständig sinkender Einschaltquoten – doch trotzdem gingen auch dieses Mal die Zuschauerzahlen massiv zurück.

Arnold Schwarzenegger fand die Oscars "so langweilig"

Foto: imago / Zuma Wire

Lange Dankesreden und Partyspiele

Musikalische Darbietungen wurden aus der diesjährigen Zeremonie herausgeschnitten und stattdessen während einer Pre-Show aufgeführt, die vor der Preisverleihung ausgestrahlt wurde. Die Show wurde außerdem dafür kritisiert, dass längere Dankesreden erlaubt waren und unangenehme Fremdschäm-Partyspiele von Moderatoren zugelassen wurden. Hollywood-Schwergewichte wie Laura Dern, Halle Berry, Harrison Ford und andere verliehen Auszeichnungen erst nach langen Monologen, die viele für unnötig hielten.

Falsche Reihenfolge und Kritik an Schauspiel-Oscar

Die heftigste Kritik an der Show kam schließlich in Bezug auf die Änderung der traditionellen Reihenfolge der Auszeichnungen – der Beste Film wurde vor den Preisen für die besten Hauptdarsteller*innen präsentierte. Viele gingen fest davon aus, dass die Show mit einem emotionalen Sieg für den verstorbenen Chadwick Boseman abgeschlossen wird, doch letztendlich gewann Anthony Hopkins. Diese Entscheidung stieß im Nachhinein so einigen bitter auf.