Belohnung nach Niederlage: Amber Heards Aquaman-Rolle soll größer werden?

Tim GriemensTim Griemens | 13.06.2022, 21:15 Uhr
Amber Heard als Mera in Aquaman
Amber Heard spielt Mera in "Auqaman".

IMAGO / Cinema Publishers Collection

Nachdem Amber Heard den Prozess gegen Johnny Depp verloren hatte, wollten viele Fans, dass sie aus "Aquaman 2" herausgeschnitten wird. Doch jetzt scheint es, als hätte sich ihre Screentime sogar verdoppelt.

Die Schauspielerin Amber Heard gehört wohl aktuell zu den unbeliebtesten Personen der gesamten Filmbranche. Die 36-Jährige hat den medienpräsenten Prozess gegen ihren Ex Johnny Depp verloren und muss ihm nun 10 Millionen Dollar zahlen.

Passionierte Depp-Fans hatten außerdem gefordert, dass sie aus ihrem neuen Film „Aquaman 2“ herausgeschnitten wird – eine entsprechende Petition wurde von mehreren Millionen Leuten unterschrieben. Und eigentlich hatte DC angekündigt, ihren Auftritt zumindest zu kürzen – doch jetzt scheint etwas ganz anderes geschehen zu sein.

Amber Heard passt nicht zu Jason Momoa

Vor Gericht wurde unter anderem über Heards Rolle als Mera in „Aquaman“ diskutiert. Walter Hamada, der Präsident der DC-Reihe bei Warner, ließ wissen, dass man ihren Auftritt in „Aquaman 2“ deutlich kürzen wolle. Der Grund dafür sei jedoch keinesfalls der Prozess, sondern schlichtweg die fehlende Chemie zwischen Heard und dem Aquaman-Star Jason Momoa. Der Auftritt der Schauspielerin sollte sich dementsprechend nur auf 1o Minuten beschränken – ganz streichen könnte man sie jedoch nicht, da sonst die Story auseinanderfallen würde.

Test-Screening enthüllt Wahrheit – oder?

Ein Zugeständnis für die wütenden Fans. Umso überraschender ist es, dass nun nach einem ersten Test-Screening des Films von etwas ganz anderem die Rede ist. Die Zuschauer berichten davon, dass Amber Heard geschlagene 20 Minuten auf der Leinwand zu sehen war, anstatt die geschrumpften versprochenen 10 Minuten. Hält DC sein Wort nicht? Ist das eine Art Trostpflaster für Heard wegen des verlorenen Prozesses?

Amber Heard spricht das erste Mal über den Prozess – hier die Infos!

Auch wenn viele Fans bereits dem Filmstudio die schockierendsten Sachen unterstellen, so dramatisch muss die Chose gar nicht sein. Es ist nämlich sehr wahrscheinlich, dass bei dem Test-Screening lediglich eine ältere Fassung des Films gezeigt wurde, in der Heards Auftritt noch nicht gekürzt worden war.

„Aquaman and the Lost Kingdom“ – bald im Kino

Es ist jedoch bekannt, dass DC bereits die neue Variante mit der 10-minütigen Amber Heard getestet hat – warum also wieder die alte Version herauskramen? Tatsächlich könnte es sein, dass die Verantwortlichen sehen wollen, wie die jeweiligen Versionen beim Publikum ankommen.

Die bessere Version wird dann vermutlich am 16. März 2023 in die Kinos kommen – eventuell also auch die Version, in der Heard 20 Minuten lang zu sehen ist. Doch dies ist zumindest laut jetzigem Stand sehr unwahrscheinlich – keine Performance kann den Tiefpunkt auf der Beliebtheitsskala wettmachen, den die Schauspielerin gerade erreicht hat.