21.02.2020 23:10 Uhr

Bond-Darstellerin Ana de Armas hatte Angst um ihre Karriere

Foto: imago images / Future Image

Ana de Armas machte sich Sorgen, dass ihre Rolle im Bond-Streifen ‚Keine Zeit zu sterben‘ ihre Karriere beenden könnte. Dabei fragt man sich zurecht: Eine Rolle in einem Bond-Film soll eine Karriere beenden?

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Für wohl jede Schauspielerin ist eine Rolle in einem 007-Streifen ein riesengroßer Traum. Nicht jedoch für die 31-jährige Ana de Armas – zumindest anfangs nicht. Im kommenden „No Time To Die“ wird die kubanische Schauspielerin die mysteriöse Paloma verkörpern.

Ana gab zu, dass sie sich zwar riesig auf die Rolle freute, jedoch auch Vorbehalte hatte, weil ihr die weiblichen Charaktere im Franchise schon immer als „unverhältnismäßig“ erschienen. Daher befürchtete Ana, dass sie mit ihrer Rolle in dem legendären Action-Film ihre Karriere ruinieren könnte.

Jetzt spielt sie eine richtige Frau

„Natürlich bin ich überall herumgesprungen und war sehr aufgeregt. Aber ich musste sicher sein, dass es nicht die ganze Arbeit, die ich geleistet hatte, gefährden würde, dass es nicht alles ruinieren würde. Und die Bond-Frauen waren, zumindest für mich, immer unverhältnismäßig“, erklärte sie im Interview mit dem amerikanischen ‚Vanity Fair‘-Magazin.

Aber die „Knives Out“-Darstellerin sei von der Tatsache begeistert, dass sich ihr Charakter dank der Schriftstellerin Phoebe Waller-Bridge wie eine richtige Frau anfühle. Die 31-Jährige fügte hinzu: „Man konnte auch erkennen, dass Phoebe da drin war. Da war dieser Humor und diese Schärfe, die so spezifisch für sie ist. Meine Rolle fühlt sich wie eine echte Frau an. Aber wissen Sie, wir können uns entwickeln und wachsen und die Realität einbeziehen, aber Bond ist eine Fantasie. Am Ende kann man die Dinge nicht von dort wegnehmen, wo sie leben.”