Dienstag, 3. April 2018 12:09 Uhr

Bryan Cranstons Zuhause war geprägt von Alkoholismus und Gewalt

Bryan Cranston ist ziemlich spät zu einer der größten Stars im US-Filmgeschäft aufgestiegen. Hal in „Malcolm mittendrin“, Walter White in „Breaking Bad“, Howard Beale in „Network“ und nun ein Hund, kein Problem für Bryan Cranston: „Ich kann mich in alles und jeden verwandeln“.

Bryan Cranstons Zuhause war geprägt von Alkoholismus und Gewalt

Foto: WENN.com

Er sei ein echter Durchschnittstyp und dass sei als Schauspieler perfekt, erzählte er nun im Interview mit dem Business-Lifestyle-Magazin ‚Business Punk‘ (erscheint am 5. April). „Für mich gibt es kein größeres Kompliment, als wenn mir jemand nach einer Rolle sagt, ihm sei gar nicht aufgefallen, dass ich das war.“

Für Cranston sind Hunde ja auch nur Menschen, deswegen sei es auch gar nicht schwierig, einen Hund zu sprechen wie in der Originalversion von ‚Isle Of Dogs‘, dem neuen Film von Wes Anderson: „Über das Tier denke ich gar nicht nach.“ Es ginge nur um seine Situation, „Er ist obdachlos, was also geht in ihm vor? Ist er wütend? Verunsichert?“ Auf diese Art und Weise entwickelte Cranston die Film-Persönlichkeit, die zufällig auch ein Hund war.

Gerne wieder Walter White

Der Hund sei eine verkorkste Type, was ihn anziehe, da seine Vergangenheit nicht eitel Sonnenschein war. „Ich komme aus einem Zuhause, das geprägt war von Alkoholismus und Gewalt.“

Nach Jahren mit zahllosen Nebenjobs und als Kleindarsteller wurde er mit der Serie „Breaking Bad“ als Drogen kochender Ex-Chemielehrer Walter White international bekannt. Er sei inzwischen auch großer Fan des Ablegers „Better Call Saul“, aber eine Folge zu inszenieren wie bei „Breaking Bad“, wäre nicht so reizvoll, da er dann wisse, was in den Folgen passiert. „Aber sollte Vince Gilligan (Drehbuchautor und Regisseur) irgendwann sagen, es sei Zeit für einen Gastauftritt von Walter White, dann wäre ich natürlich sofort dabei.“

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