Dienstag, 16. Januar 2018 19:36 Uhr

Christoph Waltz: Inakzeptables Verhalten kann man nicht rechtfertigen

Christoph Waltz nimmt Stellung zum Harvey Weinstein-Skandal. Der 61-jährige Schauspieler wurde durch Quentin Tarantinos Werke wie ‚Inglorious Basterds‘ und ‚Django Unchained‘ berühmt.

Christoph Waltz: Inakzeptables Verhalten kann man nicht rechtfertigen

Foto: Apega/WENN.com

Nun äußerte sich der zweifache Oscar-Preisträger zum Thema Harvey Weinstein und stellt klar, dass man seiner Meinung nach unverschämtes Verhalten nicht rechtfertigen kann. Gegenüber ‚The Times‘ erklärt Waltz: „Inakzeptables Verhalten bleibt inakzeptables Verhalten. Niemand, der noch richtig tickt, kann das rechtfertigen.“

Trotz der Tatsache, dass der gebürtige Österreicher bereits in zahlreichen Hollywood-Blockbustern mitgespielt hat, bedauert er es, mit dem Schauspielern nicht schon 20 Jahre früher angefangen zu haben: „Ich sage immer, ‚Was kann ich machen mit dem, was ich kann? Wie kann ich das zu meinem Vorteil nutzen?‘ Ich nehme nichts für selbstverständlich. Ich sehe es als Geschenk an.“

„Ich mag Präzision. Ich mag es, zu überlegen“

2016 bezeichnete sich der Star als „traditioneller“ Schauspieler, da er beides möge, sowohl „professionell“ als auch „lustig“ am Set zu sein. „Ja, ich mag meine Arbeit. Ich mag Präzision. Ich mag es, zu überlegen. Ich mag Professionalität im wahrsten Sinne des Wortes. Und, natürlich, mag ich Inspiration und Spaß. Aber all das kommt daher, wie man seinen Job macht und ich bin ein bisschen traditionell in der Hinsicht. Ich habe Spaß, wenn ich hart arbeite“, so der Waltz auf der Premiere von ‚Legend of Tarzan‘ in London.

Ab Donnerstag ist Waltz in dem neuen Film ‚Downsizing‘ an der Seite von Matt Damon zu sehen.

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