17.10.2020 15:22 Uhr

«Cortex»: Regiedebüt von Moritz Bleibtreu

«Cortex» ist Moritz Bleibtreus Regiedebüt. Es handelt sich um einen Thriller, der mit dem Zuschauer spielt und sich zwischen Traum und Wirklichkeit bewegt.

Gordon Timpen/Warner Bros./dpa

Schauspieler Moritz Bleibtreu hat sich hinter die Kamera getraut und ein eigenes Drehbuch verfilmt. Sein Film „Cortex“ dreht sich ums Träumen. Dabei strickt Bleibtreu einen labyrinthischen Thriller, der Ebene um Ebene immer düsterer und verworrener wird.

Im Mittelpunkt steht der biedere Hagen (Bleibtreu). Er träumt nachts so intensiv, dass er auch tagsüber immer wieder wegdämmert. Dabei taucht er so tief in Traumwelten ab, dass er zwischen Traum und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden sein.

Hat seine Frau (Nadja Uhl) eine Affäre mit dem jungen Kleinkriminellen Niko (Jannis Niewöhner) oder ist das nur seiner Fantasie entsprungen? Warum taucht Niko in seinen Träumen auf? Ist er selbst gar Niko und hat sein Leben eingetauscht? Der in Hamburg gedrehte Film ist mit seinen vielen Erzählebenen gleichzeitig eine Mischung aus düsterem „Körpertausch“-Film und einer deutschen und klaustrophobischeren Version von „Inception“.

Cortex, Deutschland 2020, 96 Min., FSK ab 16, von Moritz Bleibtreu, mit Moritz Bleibtreu, Jannis Niewöhner, Nadja Uhl, Nicholas Ofczarek

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