Daniel Craig: James Bond zu sein ist anstrengend!

Daniel Craig: James Bond sein ist anstrengend!
Daniel Craig: James Bond sein ist anstrengend!

Shutterstock / Piotr Zajac

09.09.2021 15:45 Uhr

Daniel Craig litt unter der Berühmtheit, die er durch seine Rolle die Verkörperung des beliebtesten Agenten der Filmgeschichte spielte, erlangte. Der britische Schauspieler gibt zu, sich zu Beginn im Zimmer mit geschlossenen Vorhängen versteckt zu haben.

Nachdem Daniel Craig die Rolle des James Bond ergattert hatte, „schloss er sich ein und zog die Vorhänge zu“, da er mit dem Ruhm, der mit der ikonischen Rolle verbunden war, nicht zurechtkam.

Dennoch: Der 53-jährige Schauspieler wird in dem kommenden Film „Keine Zeit zu sterben“ ein letztes Mal in die Rolle des charmanten Doppelnull-Agenten schlüpfen.

Daniel Craig: James Bond sein ist anstrengend!
Daniel Craig und Ana de Armas in "No Time To Die" (2021).

IMAGO / Picturelux

James Bond zu sein ist stressig

Nun hat er sich daran erinnert, wie er sich „körperlich und geistig belagert“ fühlte, als er die Rolle des 007 bekam. Craig, der sein Bond-Debüt 2006 im Film „Casino Royale“ gab, erklärt in der Apple TV+ Dokumentation „Being James Bond“: „Mein Privatleben wurde durch die plötzliche Berühmtheit beeinträchtigt. Ich schloss mich ein und zog die Vorhänge zu […] Ich stand körperlich und geistig unter Beschuss. Ich mochte den neu gewonnenen Ruhm nicht. Es war Hugh Jackman, der mir half, mich damit abzufinden und es zu schätzen.“

Daniel Craig Daniel Craig: Es ist anstrengend James Bond zu sein!
Daniel Craig alias James Bond in seinem letzten Auftritt als Agent.

IMAGO / Picturelux

Hasserfüllte Online-Kommentare verunsicherten den taffen Geheimagenten

Craig hatte zahlreiche „hasserfüllte“ Online-Kommentare gelesen, nachdem bekannt geworden war, dass er die Rolle des Geheimagenten von Vorgänger Pierce Brosnan übernehmen würde. „Ich ging online und blieb die ganze Nacht auf und las alles […] Und es war hart, wirklich hart – voller Hass”, so der Hollywood-Star weiter und fügt hinzu: “Am nächsten Morgen wachte ich auf und dachte: „Scheiß drauf, ich weiß, dass der Film gut wird. Ich wusste, dass wir etwas ganz Besonderes machen würden.“

View this post on Instagram A post shared by James Bond 007 (@007)

Daniel Craig wollte nicht James Bond sein

Nachdem Produzentin Barbara Broccoli Daniel die Rolle angeboten hatte, verschwendete er keine Zeit damit, in die Rolle zu schlüpfen. Der „Knives Out'“-Darsteller begann damit, indem er sich mit Martinis betrank – Bonds bekannter Lieblingsdrink. „Das war meine erste Übung. Ich hatte drei Tage lang einen Kater.“ Craig wollte die Rolle des Bond übrigens zuerst ablehnen – aber nachdem er das geniale Drehbuch zu „Casino Royale“ gelesen hatte, konnte er nicht nein sagen. (Bang)