Die Filmstarts der Woche

dpadpa | 21.03.2022, 16:43 Uhr
Crash, Buck und Eddie in «Ice Age: Die Abenteuer von Buck Wild».
Crash, Buck und Eddie in «Ice Age: Die Abenteuer von Buck Wild».

Courtey Of Disney Enterprises/dpa

Zwei Opossum-Brüder gehen in „Ice Age 6“ auf große Reise. Joaquin Phoenix macht mit einem Jungen einen Roadtrip. Eine Doku erzählt vom Leben der Musiker Eugen und Roger Cicero, und Jasmin, Gina und Anna fliegen nach Ibiza.

Wir haben uns die besten Filmstars der Woche schon mal angeschaut.

„Ice Age 6“: Opossums auf Heldenreise

„Ice Age: Die Abenteuer von Buck Wild“ ist Teil sechs der seit 2002 weltweit beliebten Animationskomödien um eine skurrile vorzeitliche Tierwelt.

Diesmal dreht sich alles um die Opossum-Brüder Crash und Eddie. Die beiden wollen sich von ihrer großen Mammut-Schwester Ellie emanzipieren, die sie ihrer Meinung nach wie Babys behandelt. Also nehmen sie Abschied von ihrer tierischen Patchwork-Familie. Was die beiden Helden auf ihrer Abenteuerreise in die vermeintliche Unabhängigkeit erleben, erzählt Teil sechs der amerikanischen Fantasy-Eiszeitgeschichten. Beim Streamingdienst Disney+ ist das turbulente Animationsgeschehen für Kinder jeden Alters nach einer Verschiebung um zwei Monate ab Freitag (25. März) abrufbar. (Ice Age: Die Abenteuer von Buck Wild, von John C. Donkin, USA 2022, 82 Minuten, u.a. mit der Stimme von Otto Waalkes)

„Come on, Come on“ mit Joaquin Phoenix

Berlin (dpa) – Kindern eine Stimme geben, Jugendliche zu Wort kommen lassen, darum geht es in dem wunderbar fotografierten, in Schwarz-Weiß gehaltenen Roadtrip „Come on, Come on“. Jedoch nicht nur: Auch „erwachsenere“ Themen werden verhandelt: Verlust und Trauer und die große Frage, wie eine richtige Kindererziehung aussehen könnte.

In der Mitte dieses 109-Minüters steht ein kräftiger Joaquin Phoenix, direkt neben ihm aber sein kleiner Film-Neffe (gespielt wird der Neunjährige vom britischen Nachwuchsmimen Woody Norman). Onkel und Neffe, sie sollen, sie müssen ein paar Tage miteinander verbringen – die Mutter des Neunjährigen muss sich um dessen Vater kümmern. Die Regie kommt von Mike Mills, dem amerikanischen Regisseur (Jahrgang 1966), der schon Filme wie „Beginners“, „Jahrhundertfrauen“ oder „Thumbsucker“ in die Kinos gebracht hat. (Come on, Come on, USA 2021, 109 Min., FSK ab 6, von Mike Mills, mit Joaquin Phoenix, Woody Norman, Gaby Hoffmann)

 

„Zwei Leben, eine Bühne“: Doku über die Ciceros

Hamburg (dpa) – Er war der Sänger mit der Ausnahmestimme, sein Vater ein gefeierter Jazz-Pianist: Zum 6. Todestag von Roger Cicero (1970- 2016) kommt der bewegende Dokumentarfilm „Cicero – Zwei Leben, eine Bühne“ über Eugen und Roger Cicero in die deutschen Kinos. Regie führt Kai Wessel („Nebel im August“, „Hilde“), Autorin ist die Hamburger Produzentin Katharina Rinderle. Mehr als 50 Interviews wurden mit Weggefährten und Zeitzeugen geführt, darunter Multitalent Till Brönner und Schlagzeuger Charly Antolini. Herausgekommen ist eine emotionale Hommage an zwei außergewöhnliche Musiker, die beide Grenzen überwanden und neue musikalische Wege beschritten. (Cicero – Zwei Leben, eine Bühne. Dokumentarfilm, Deutschland 2021, 112 Minuten, Regie: Kai Wessel)

Party ohne Braut bei „JGA – Jasmin. Gina. Anna“

Berlin (dpa) – Ein unvergesslicher Abend mit Überraschungsflug nach Ibiza – nicht für die Braut. Denn sie ist schwanger und macht nicht mit. Doch deshalb alles absagen? Auf keinen Fall, finden Jasmin, Gina und Anna. Und so ziehen sie ihr Partyprogramm einfach durch.

In seiner neuen Komödie „JGA: Jasmin. Gina. Anna“ schickt Alireza Golafshan („Die Goldfische“) die Freundinnen auf einen Trip voller Exzesse, Peinlichkeiten und widersprüchlicher Gefühle. Zu allem Überfluss trifft Jasmin in Ibiza ausgerechnet ihren Ex-Freund, dem sie immer noch nachtrauert und der auf der Insel seinen eigenen Junggesellenabschied feiert. In den Hauptrollen spielen Luise Heyer („Der Junge muss an die frische Luft“), Taneshia Abt („Nightlife“) und Teresa Rizos („Maria Mafiosi“). In weiteren Rollen zu sehen sind Dimitrij Schaad, Axel Stein, Trystan Pütter. (JGA – Jasmin. Gina. Anna, Deutschland 2021, 118 Min., FSK ab 12, von Alireza Golafshan, mit Luise Heyer, Taneshia Abt und Trystan Pütter)