Dienstag, 23. Oktober 2018 22:47 Uhr

Die größten Film-Flops der letzten Jahre mit Star-Besetzung

Filme können schon etwas Großartiges sein. Vor allem für Regisseure, die Herz und Blut in ihre Arbeit stecken. Doch oftmals sieht das Publikum das etwas anders. klatsch-tratsch präsentiert fünf Film-Flops der letzten Jahre.

Die größten Film-Flops der letzten Jahre mit Star-Besetzung

Foto: C.Smith/ WENN.com

1. „The Huntsman & The Ice Queen“

Der Film „The Huntsman & The Ice Queen” feierte 2016 seine Premiere und wurde mit Stars wie Chris Hemsworth, Emily Blunt und Jessica Chastain besetzt. Die Einnahmen betrugen weltweit 164 Millionen US-Dollar. Bei der hochkarätigen Liste an Darstellern, wundert man sich, was der Auslöser für diesen Flop ist. Vielleicht lag es daran, dass Teil 1 bereits vier Jahre zurück lag und die Leute einfach keine Lust mehr auf Schneewittchen hatten. Außerdem wurden Regie und Drehbuch so oft gewechselt, dass selbst den Machern die Lust verging.

Quelle: instagram.com

2. „Ghost in the Shell“

Der Film, bei dem es um Cyber-Terrorismus geht, sollte ein Klassiker werden. Zugegeben, „Ghost in the Shell” hatte alles, was für einen guten Film benötigt wird. Regie von Rupert Sanders, Scarlett Johansson als Hauptdarstellerin und einem unglaublichen Produktionsteam, welches für die richtigen Effekte und atemberaubende Konzeptionen sorgte. Eigentlich konnte nichts mehr schief gehen. Falsch gedacht! Der Film, der 2017 erschien, brachte bei einem Budget von 110 Millionen US-Dollar gerade einmal 169 Millionen zurück. Kritiker lobten die Szenen und das Talent der Schauspieler, doch vielen war es inhaltlich zu schwach.

3. „Das Zeiträtsel“

Mit sensationellem Talent stürzten sich Oprah Winfrey, Reese Witherspoon und Mindy Kaling in die Welt von „Das Zeiträtsel”, welches auf dem gleichnamigen Buch von Madeleine L’Engle basiert. Bereits 2010 hatte sich „Disney” die Rechte für eine Verfilmung gesichert, 2016 wurde Ava DuVernay als erste schwarze Frau für eine Realverfilmung mit einem Budget von über 100 Millionen Film als Regisseurin angekündigt. Produktionskosten wurden auf 130 Millionen US-Dollar geschätzt, die Einnahmen liegen da gerade mal bei schwachen 124 Millionen.

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4. „A World Beyond“

Dieser Film hatte nicht nur aufgrund seiner Schauspieler hohe Erwartungen: Regisseur Brad Bird war bekannt für Filme wie „Disney’s” „Ratatoullie” und „Die Unglaublichen”. Bei „A World Beyond” wurde er von George Clooney, Hugh Laurie und Britt Robertson begleitet. Die Produktion startete bereits 2013 und wurde zwei Jahre später veröffentlicht.

Es gab ein enormes Werbebudget, die Darsteller reisten quer um die Welt und rührten ordentlich die Werbetrommel. Am Ende nahm der Film rund 209 Millionen US-Dollar ein und blieb damit weit hinter den Erwartungen. Zuschauer meinten, die visuellen Szenen seien ein Traum, doch die Geschichte dahinter war viel zu flach.

5. „After Earth“

Es gab eine Zeit, da wollte Will Smith seine Kinder unbedingt ins Showbusiness zerren. „After Earth” war solch ein Versuch: Der Film, bei dem sein Sohn, Jaden Smith, die Hauptrolle spielte, sollte ein Verkaufsschlager werden. Beim Kampf gegen Außerirdische sollte er sich unter Beweis stellen und das Publikum im Jahre 2013 für sich gewinnen.

Zwar hat der Film bei einem Budget von 130 Millionen US-Dollar weltweit 243 Millionen eingenommen, trotzdem gilt der Blockbuster als Flop, erst recht für einen Will-Smith-Film. M. Night Shyamalan, der für seine gelegentlichen Pechsträhne bei Regiearbeiten bekannt ist, hat in diesem Film die Kamera geführt. Auch hagelte es viel Kritik, weil der Film Parallelen zu Theorien und Methoden der umstrittenen Scientology-Kirche aufweist.
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