Schauspieler widerspricht „Don’t Worry Darling“: Wurde Shia LaBeouf doch nicht gefeuert?

Filmprojekt "Don't Worry Darling": Shia LaBeouf widerspricht Olivia Wilde. (amw/spot)
Filmprojekt "Don't Worry Darling": Shia LaBeouf widerspricht Olivia Wilde. (amw/spot)

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SpotOn NewsSpotOn News | 27.08.2022, 13:21 Uhr

Shia LaBeouf sollte eigentlich die Hauptrolle in Olivia Wildes Film "Don't Worry Darling" übernehmen. Laut Wilde wurde der Schauspieler gefeuert - LaBeouf bestreitet das allerdings.

Shia LaBeouf (36) sollte eigentlich in Olivia Wildes (38) Film „Don’t Worry Darling“ mitspielen. Doch wie die Freundin von Harry Styles (28) vor Kurzem in einem Interview mit „Variety“ erklärte, wurde der Schauspieler aufgrund seiner „streitlustigen Energie“ gefeuert. LaBeouf bestreitet diese Behauptung nun allerdings. Er habe den Film „aus Zeitmangel für die Proben verlassen“, berichtet jetzt das Branchenmagazin. Der 36-Jährige war für die Hauptrolle Jack vorgesehen, die später mit Harry Styles neu besetzt wurde.

„Seine Arbeitsweise entsprach nicht dem Ethos“

Vor wenigen Tagen gab Wilde „Variety“ ein ausführliches Interview, sprach dabei auch von Shia LaBeouf. 2020, als die Produktion von „Don’t Worry Darling“ gerade begonnen hatte, habe sie entschieden, den Schauspieler zu entlassen. „Ich sage das als jemand, der seine Arbeit sehr bewundert. Seine Arbeitsweise entsprach aber nicht dem Ethos, den ich in meinen Produktionen verlange“, sagte die Produzentin. „Er hat eine streitlustige Energie, und ich persönlich glaube nicht, dass das für die besten Leistungen förderlich ist.“ Letztendlich sei sie dafür verantwortlich, die Produktion und die Darsteller zu schützen.

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In E-Mails, die jetzt an „Variety“ geschickt wurden, leugnet LaBeouf jedoch, dass er gefeuert wurde. Er behauptet stattdessen, er habe das Filmprojekt am 17. August 2020 aus eigenen Stücken verlassen. Der Schauspieler leitete zwei E-Mails weiter, die er an Wilde geschickt haben will. In den Nachrichten schrieb er: „Du und ich kennen beide die Gründe für meinen Ausstieg. Ich habe deinen Film verlassen, weil deine Schauspieler und ich keine Zeit zum Proben finden konnten.“

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LaBeouf schickte dem Magazin zudem Screenshots von Textnachrichten, die er im August 2020 an Wilde geschickt habe. Darin teilte er ihr mit, dass er aus „Don’t Worry Darling“ aussteigen müsse. Zudem geht aus ihnen hervor, dass sich LaBeouf und Wilde am 16. August 2020 persönlich in Los Angeles trafen, um seinen Ausstieg aus dem Film zu besprechen. Später in der Nacht schrieb Wilde ihm demnach: „Danke, dass du mich an deinen Gedanken teilhaben lässt. Ich weiß, es ist nicht lustig. Es fühlt sich nicht gut an, zu jemandem Nein zu sagen, und ich respektiere deine Ehrlichkeit.“ Am nächsten Tag habe er die Produktion offiziell verlassen, behauptet LaBeouf.

Neben den Texten hat der Schauspieler ein Video mitgeschickt, das Wilde ihm angeblich am 19. August 2020 zukommen ließ. Darin soll die 38-Jährige sagen, sie sei noch nicht bereit, „die Sache aufzugeben“. Wilde soll dann auf Spannungen zwischen LaBeouf und Hauptdarstellerin Florence Pugh (26) anspielen. Sein Ausstieg sei vielleicht „ein Weckruf für Miss Flo [Florence Pugh, Anm. d. Red.]“, erklärte Wilde, und „ich möchte wissen, ob du bereit bist, der Sache mit mir, mit uns, eine Chance zu geben“.

Olivia Wilde hat sich bislang zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der Film „Don’t Worry Darling“ startet am 22. September in den deutschen Kinos.