Sonntag, 22. September 2019 23:13 Uhr

„Downtown Abbey“: 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: Universal Pictures

Die britische Serie „Downtown Abbey“ faszinierte von 2010 an für sechs Staffeln ein internationales Publikum. Nun, vier Jahre nach Fall der letzten Klappe, kommt der Serien-Hit mit einem eigenen Film ins Kino, um den Fans nochmals die Lieblinge der Show und ein denkwürdiges Ende zu präsentieren . Wir verraten Euch sechs wissenswerte Fakten über den Film.

Rekordverdächtig

Downtown Abbey erhielt 2011 einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als „von Kritikern am besten bewertete Fernsehserie“ des Jahres und begeisterte insgesamt über 120 Millionen Zuschauer in 200 Ländern der Welt. Mit insgesamt 69 Nominierungen und 15 Gewinnen zählt Downton Abbey zudem zu den meist nominierten britischen Serien in der Geschichte der Emmys.

"Downtown Abbey": 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: imago images / Joana Kruse

Ein einzigartiges Anwesen

Sowohl für die Serie als auch für den Film dient Highclere Castle in Hampshire als Drehort, das eine nicht minder faszinierende Geschichte hat. Highclere Castle ist z.B. das Geburtshaus von George Herberts, der 1922 an der Seite von Howard Carters das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun entdeckte.

Im 1. Weltkrieg wurde es von Almina, der 5. Gräfin von Carnarvon, zudem zu einem Krankenhaus für verwundete Soldaten umfunktioniert, in dem sie selbst als Krankenschwester fungierte – also genau wie in der zweiten Staffel der Serie.

"Downtown Abbey": 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: Universal Pictures

Die erste Wahl

Als die Fernsehserie noch vorbereitet wurde, war Highclere Castle das erste Anwesen, das sich das Team ansah und das als Drehort für Downton Abbey in Betracht gezogen wurde. Es war auch von Beginn an der Favorit von Serienschöpfer und Drehbuchautor Julian Fellowes. Zunächst unentschlossen besuchte das Team noch gut 40 weitere Häuser, bevor es sich eingestehen musste, dass man schon beim ersten Versuch durchaus den perfekten Treffer landen kann.

"Downtown Abbey": 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: Jaap Buitendijk / Focus Features

Lehrreiche Dreharbeiten

Während der Dreharbeiten lernten die Darsteller einiges über die vielfältigen Verhaltensregeln beim damaligen Hochadel. Elizabeth McGovern erfuhr so z.B., dass man früher Spargel tatsächlich mit der Hand essen durfte.

Hugh Bonneville hatten es hingegen die Konversationsregeln bei Tisch besonders angetan: Die Gäste orientieren sich beim Gespräch immer an der Gastgeberin. Wenn diese mit der Person zu ihrer Linken oder Rechten sprach, tat man es ihr nach. So wurde niemand während eines Dinners ignoriert.

"Downtown Abbey": 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: Universal Pictures

Original-Kostüme

Bei den Kostümen wurde z.B. darauf geachtet, Originale aus der damaligen Zeit zu verwenden, die allerdings entsprechend vorsichtig behandelt werden mussten. Außer der eingenähten Achselpolster durften sie nicht gewaschen werden. Als Folge dessen riechen sie allerdings tatsächlich streng, oder einfach „authentisch“.

Eine Ausnahme bei der Produktion des Films war jedoch die Kleidung, die Hugh Bonneville trug: Seine Kostüme aus Serientagen befanden sich zur Zeit des Drehs nämlich auf einer Requisiten-Ausstellung. Daher trug er neue, aufwändig restaurierte Anzüge.

"Downtown Abbey": 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: 2018 FOCUS FEATURES LLC.

Ein einmaliger Auftritt

Für den Film ergab sich die Gelegenheit, die „King’s Troop Royal Horse Artillery“ erstmals in einem Film auftreten zu lassen. Diese Einheit der britischen Armee ist 1947 auf den Wunsch von König Georg VI. nicht mechanisiert worden, sondern bis heute weiterhin beritten. Die in traditionellen Husaren-Uniformen ausgestatteten Reiter kommen bei besonderen Ereignissen im Königshaus zum Einsatz und sind dabei mit ihren Kanonen für die Salutschüsse zuständig.

"Downtown Abbey": 6 herrschaftliche Fakten zum Film

Foto: Jaap Buitendijk/ Focus Features

Über den Film

Aufregung auf Downton Abbey: Der König und die Königin erweisen dem Hause Grantham die Ehre. Es müssen ein royaler Lunch, eine Parade und ein Dinner organisiert werden. Aber wir befinden uns im Jahr 1927 und der Earl of Grantham (Hugh Bonneville) sinnt, ob sie nach all den Veränderungen der letzten Jahre überhaupt noch einem königlichen Besuch gewachsen sind…

Als wäre diese Aufgabe nicht schon schwer genug zu bewältigen, muss sich das Personal mit dem furchteinflößenden royalen Haushalt herumärgern, und schon bald keimt eine kleine Revolte im unteren Teil des Hauses auf.

Währenddessen quält Lady Mary (Michelle Dockery) die Frage, ob der Erhalt von Downton überhaupt noch zeitgemäß ist. Soll das Familienanwesen vielleicht doch einer bürgerlichen Institution weichen?

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