„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Alles über die Neuverfilmung

Serena ShtreziSerena Shtrezi | 15.10.2021, 19:45 Uhr
„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wird neu verfilmt
„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wird neu verfilmt

Foto: YouTube

Halloween rückt immer näher und der 31. Oktober heißt in Deutschland vor allem eins: Der 01. November ist bald da und mit ihm die Vorweihnachtszeit. Und jetzt gibt es für kalte Advent-Abende sogar eine neue Version von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Der Klassiker im deutschen Weihnachtsprogramm wird neu verfilmt! Es ist einiges anders, aber kommt die norwegische Version unseres liebsten Weihnachtsfilms überhaupt an das Original heran? 48 Jahre ist die Produktion des tschechischen Klassikers nun her.

Die Sängerin Astrid Smeplass als neues Aschenputtel

Das Aschenbrödel, das in der Neuverfilmung Askepott heißt, wird von der norwegischen Sängerin Astrid Smeplass (24) gespielt. Dort ist sie eine Pop-Ikone, so gewann sie die norwegische „Superstar“ Show und erfreut sich auch einiger Instagram-Follower. Eine Schönheit ist die Sängerin zweifelsohne – aber kommt sie an die Einzigartigkeit der Libuše Šafránková aus dem Original heran? Unser Ur-Aschenputtel verstarb leider diesen Juni im Alter von nur 68 Jahren. Große Fußstapfen, in die die junge Musikerin aus Norwegen da treten muss.

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Kommt „Tre nøtter til Askepott“ ans Original heran?

Es gibt wohl kein Kind, das „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ noch nicht gesehen hat. Der Film wurde 1973 nach dem gleichnamigen Märchen von Božena Nomcová sowie Grimms „Aschenputtel“ produziert. Die Geschichte vom Schimmel Nikolaus, dem Hund Kasperle und dem Aschenbrödel mit ihren verzauberten Nüssen ist einfach Kult. Da sind die Erwartungen für das neue Remake natürlich hoch.

Die norwegische Neuverfilmung hat viel Action und Effekte zu bieten, das verspricht vor allem der aktuelle Trailer auf YouTube. Aber braucht es denn überhaupt so viel, um eine bezaubernde Geschichte nochmal zu erzählen?

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Ab jetzt Eicheln anstatt Haselnüssen

Die Neuverfilmung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ scheint viel eher eine Neu-Interpretation zu sein, als eine Anlehnung an den beliebten Weihnachtsklassiker. Denn Aschenbrödel schießt ab jetzt nicht mehr mit einer Armbrust, sondern einem einfachen Bogen. Außerdem ist das Schloss nicht mehr die wunderschöne Moritzburg bei Dresden, sondern die litauische Wasserburg Trakai. Und auch für echte Haselnüsse gab‘s wohl kein Budget mehr: Das neue Aschenbrödel ist nämlich stolze Besitzerin dreier Eicheln. So richtig Nostalgie will bei der neuen Geschichte nicht aufkommen.

Hauptdarstellerin sorgt jetzt schon für Skandal

Dazu kommt noch, dass das norwegische Aschenbrödel trotz Minus-Temperaturen nicht davor zurückschreckt, auf Instagram ihre Nippel zu präsentieren – ganz zum Unmut der norwegischen Aschenbrödel-Fans. Die werfen der jungen Schauspielerin nämlich vor, kein gutes Vorbild für die überwiegend junge Generation zu sein, die sich das Märchen gerne anschauen möchte. Ob jetzt wohl die Nippel die Zuschauer vertreiben, oder eher die flache Geschichte, sei mal dahingestellt. Das Remake erscheint am 12. November in den norwegischen Kinos. Ob es eine deutsche Version geben wird, ist noch nicht bekannt.

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