Dienstag, 16. Januar 2018 09:04 Uhr

Dschungelcamp soll zum Lästerlager umgebaut werden

In der diesjährigen Staffel von  „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“, die am kommenden Freitag um 21.15 Uhr beginnt, soll einiges anders werden. Vor allem sollen die Lästereien übereinander hinter dem Rücken forciert werden.

Dschungelcamp soll zum Lästerlager umgebaut werden

Foto: MG RTL D

Das berichtet die ‚Bild‘-Zeitung und verriet u.a., dass es diesmal statt einem, zwei Dschungeltelefone geben soll: Streiten sich irgendwo in der Kulisse zwei Camper, werden die beiden sofort voneinander getrennt befragt – und nicht mehr wie bisher offenbar nacheinander. So mit hat auch keiner mehr genügend Zeit, sich abzureagieren. Mit zusätzlichen abseitigen Sitzgelegenheiten gibt es nun auch mehr „Lästerecken“.

Auch das ist neu: Bisher funkten ja die RTL-Mitarbeiter dazwischen, z.B. mit Interviews vor und nach den Dschungelprüfungen. Diese Aufzeichnungen sollen entfallen, laut ‚Bild‘ soll der Kontakt zur Außenwelt „auf ein Minimum reduziert werden“.

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich

Moderatorin Sonja Zietlow und Moderator Daniel Hartwich. Foto: MG RTL D / Arya Shirazi

Zeitverschiebung: Wirklich alles live?

Was bleibt? Z.B. die Ankunft im Dschungel: Mit Helikoptern werden die Prominenten von ihrem Hotel in den Dschungel geflogen. Sie müssen aber noch einen kräfteraubenden Fußmarsch durch den Dschungel hinter sich bringen, ehe sie das Camp erreichen, vor dem eine Art Felswand aus Pappmaché errichtet ist, hinter der die Kameraleute agieren. Deswegen sieht man das Camp auch immer nur aus einer Richtung.

Übrigens: Das Klima ist in der Gegend nahe der Gold Coast im Osten Australiens subtropisch: im Januar herrschen dort durchschnittlich 29 Grad tagsüber und nie unter 20 Grad Celsius in der Nacht. Dazu noch heiße Streits – fertig ist das Lästercamp! Zeitverschiebung: MEZ plus zehn Stunden.

Da das Camp auf einem privaten Farmgelände hermetisch abgeriegelt ist, ist es auch fraglich, ob RTL uns die Showmoderationen mit Sonja Zietlow und Daniel Hartwich wirklich live präsentiert. Es kann eh keiner überprüfen…

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