Sonntag, 15. Juli 2018 20:37 Uhr

Dwayne Johnson: Hollywoods angesagtester Action-Star

Groß, stark und sensibel: Dwayne Johnson – vom Wrestling-Star nach Hollywood – beweist im neuen Kinofilm „Skyscraper“ seine Zugkraft als Action-Megastar.

Dwayne Johnson: Hollywoods angesagtester Action-Star

Foto: WENN.com

Was war Dwayne Johnson nicht so schon alles: „Die Zahnfee“, der Ober-Rettungsschwimmer in „Baywatch“ und ist jetzt ein fast normaler Hausmeister in seinem neuesten Actionstreifen „Skyscraper“.

Offensichtlich hat der Mann keine Angst vor Bandbreite in der Darstellung und will sich trotz oder wegen seiner doch sehr sportlichen Erscheinung und 1,96 m nicht auf einen Typ festlegen lassen. Dwayne Johnson mag beides: sich nach seinem Äußeren besetzen zu lassen – wie z.B. in den „Fast and Furious“-Blockbustern, um dann wieder völlig gegen den Strich zu bürsten mit der Annahme einer Rolle als weiblicher Avatar, Dr. Smolder-Bravestone in „Jumanji: Willkommen im Dschungel“.

Dwayne Johnson wuchs auf Hawaii und in Kalifornien auf, seine Eltern stammen aus Afrika und Samoa. Sein Großvater und sein Vater waren beide Wrestler und so startete auch Dwayne Johnson nach dem Football am College, mit dem Kampfnamen „The Rock“ in das Wrestler-Business.

Das Wrestling ist auf den Ring begrenzt und die Karriere war wirklich einzigartig, aber aber nichts, wovon man das ganze Leben bestreiten kann. 2006 gab „The Rock“ das Ende seiner Karriere als Wrestler bekannt. Zu der Zeit hatte er schon Abstecher ins TV-Business gemacht, Dwayne erprobte sich als Vater in „Die wilden 70er“ und ergatterte einen Gastauftritt in „Star Trek“.

Auf der Suche nach Charakterrollen

Die ersten Rollen waren noch sehr körperbetont, wie „Die Mumie kehrt zurück“, „Skorpion King“ oder an der Seite von Jackass-Star Johnny Knoxville in „Walking Tall“. Entweder war Dwayne der Überflieger oder das schlichte Gemüt vom Lande – aber da geht noch mehr! Johnson sah sich nach vielschichtigen Charakteren um und wurde fündig: 2007 konnte er als „Daddy ohne Plan“ in dem er den Quarterback eines Footballteams spielt, der überraschend mit der Existenz einer Tochter konfrontiert wird, in der Disney-Produktion punkten.

2009 erweitere Dwayne sein Repertoire als Schauspieler, in dem er die Rolle eines Taxifahrers in „Die Jagd zum magischen Berg“ annahm. In dem Film hilft Johnson zwei außerirdischen Kindern zu ihrem Raumschiff zu gelangen. Fest steht, dass Dwayne Johnson einen Hang zu Actionrollen hat, die er gern mit Selbstironie würzt und er hat ein großes Herz für Kinder. Johnson scheint ja auch sehr gern mit ihnen vor der Kamera zu stehen – was ja nun wirklich nicht jeder Schauspieler mit Bravour kann und als Königsdisziplin gilt.

Unterbelichteter Bodybuilder

Aber er kann nicht nur gut mit Kindern: In „Pain and Gain“ (dt. Übersetzung „Schmerz und Gewinn“) ist Dwayne Johnson zum Brüllen komisch an der Seite von Mark Wahlberg als schwächstes Glied in der unterbelichteten Bodybuilder-Gangster-Clique. Johnson spielt das Muskelpaket Paul als ein zartbesaitetes, unsicheres Weichei, dass sehr nah am Wasser gebaut hat und gerne mal seine Konflikte mit Losweinen lösen möchte.

Fazit: Dwayne Johnson ist dem Wrestler-Image entwachsen und ein erfolgreicher Schauspieler geworden, der sich sehr gern auch atypisch besetzen lässt. Er ist auch einer der finanziell erfolgreichsten Darsteller. 2016 hat er wohl 64,5 Mio. Dollar verdient. (Katrin Wessel)

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