Montag, 1. Juli 2019 22:27 Uhr

Emilia Schüle: Alles über das Sahneschnittchen aus „Traumfabrik“

Emil und Milou sitzen zusammen auf dem Dach

Herzschmerz: Das Ost-West-Liebesdrama „Traumfabrik“ mit Emilia Schüle in der weiblichen Hauptrolle startet am 4. Juli in den Kinos. Wir haben die bienenfleißige 26-Jährige Emilia Schüle unter die Lupe genommen.

Emilia Schüle: Alles über das Sahneschnittchen aus "Traumfabrik"

Foto: Julia Terjung/TOBIS Film

Mit „Traumfabrik“ sind die DEFA-Studios in Babelsberg (Potsdam) gemeint. (Die Abkürzung DEFA steht für Deutsche Film AG und war wie fast alles in der DDR Volkseigentum.) In ihrem neuesten Projekt spielt Emilia Schüle die ehrgeizige Tänzerin Milou.

Sie ist fest in den legendären DEFA-Studios angestellt, was der totale Jackpot ist. Einen Job dort zu ergattern, war das Ende der Fahnenstange als Künstlerin und ganz besonders wichtig in der kurzen aktiven Laufbahn einer Tänzerin. Es ist das Jahr 1961, kurz vor dem Mauerbau. Milou trifft inmitten der quirligen neuen Produktion den Statisten Emil Hellwerk (Dennis Mojen) und die Liebesromanze nimmt ihren unheilvollen Lauf. Milou und Emil – dahinter stehen die gleichaltrigen Multitalente Emilia Schüle und Dennis Mojen. Hier steht Emilia im Mittelpunkt.

Eine, die weiß, wie geschäftig geht

Emilia ist 26 Jahre jung, hat einen russlanddeutschen Familienhintergrund und wenn man einen Blick auf ihre Karriere wirft, fällt einem die Kinnlade runter, weil es so beeindruckend ist, wie unglaublich fleißig und vielseitig sie ist. Sie hat eine Tanz- und Schauspielausbildung und leiht in Animationsfilmen ihre Stimme. Und wir reden hier nicht von einmaligen Engagements, nope! Sie scheint nonstop beschäftigt zu sein! Darüber hinaus ist sie ein Sprachgenie: Emilia spricht vier Sprachen perfekt – Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch.

Ihre erste Hauptrolle 2008 war ein Volltreffer: Ihre Mila in „Freche Mädchen“ an der Seite von gestandenen Stars wie Anke Engelke und Armin Rohde überzeugte so sehr, dass 2010 „Freche Mädchen 2“ folgte. Nicht immer ist sie eine Freche, zwischendrin darf es auch mal „Aschenputtel“ sein – als Aschenputtel höchstselbst.

Emilia Schüle: Alles über das Sahneschnittchen aus "Traumfabrik"

Foto: Jens Koch/TOBIS Film

Emilia kann irgendwie alles

Schüle hat ein wirklich gutes Gespür für Geschichten und erwischt immer tolle Kollegen: die verschwundene Tochter in „Vermisst -Alexandra Walch“ an der Seite von Richy Müller oder in „Helden – Wenn dein Land dich braucht“, einem Actionfilm mit Jannis Niewöhner, mit dem Emila auch liiert war. Ein Engagement in dem Sechsteiler „Charité“ als Ehefrau des Mediziners und Gründer der Mikrobiologe, Robert Koch machte Emilia wahrscheinlich in jedem Wohnzimmer Deutschlands bekannt. Mit der Serie „Kudamm 56“ erhöhte sich ihr Bekanntheitsgrad wahrscheinlich auf kurz vor 100%.

Emilia Schüle: Alles über das Sahneschnittchen aus "Traumfabrik"

Foto: Julia Terjung/TOBIS Film

Hervorzuheben ist auf jeden Fall noch ihre Rolle als Ewa in „Jugend ohne Gott“ (2017) nach dem gleichnamigen Theaterstück von Ödön von Horwarth. Von Horwarths Stück ist von 1939 und herausgekommen ist ein sehr feiner, kalter und unbarmherziger Sci-Fi-Film, in der nur noch Effizienz und Leistung zählt; u.a. wieder mit Jannis Niewöhner. Mit „Jugend ohne Gott“ ist Emilia endgültig in der Riege der deutschen Top-Stars angekommen.

„Traumfabrik“ ist eine Herzschmerz-Liebesromanze in Babelsberg in der Zeit des Mauerbaus und kommt am 4. Juli in die Kinos.

Emilia Schüle: Alles über das Sahneschnittchen aus "Traumfabrik"

Foto: Stefan Erhard

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