Mittwoch, 19. Dezember 2018 08:25 Uhr

Emma Stone und Hollywood-Rivalinnen

Foto: Lia Toby/WENN.com

Emma Stone versteht nicht, warum Frauen in Hollywood als „Rivalinnen“ wahrgenommen werden. Obwohl die 30-jährige Schauspielerin in dem kommenden Historien-Drama ‚The Favourite – Intrigen und Irrsinn‚ die Liebes-Rivalin von Rachel Weisz spielt, findet sie es „sehr komisch“, wenn Leute annehmen, sie fühle sich von anderen Schauspielerinnen in Hollywood bedroht.

 Emma Stone und Hollywood-Rivalinnen


Rachel Weisz,Olivia Colman,Emma Stone. Foto: Lia Toby/WENN.com

In einem Interview mit ‚The Guardian‘ sagte sie: „Ich finde es sehr komisch, diese Annahme, die mit Frauen verbunden wird, dass sie sich in einem Wettbewerb miteinander befinden. Ich habe mehr konkurrierende Energie seitens der Männer verspürt – zumindest an der Arbeit. Es ist fast wie Geschwister-Rivalität. Oder vielleicht ist da etwas Bedrohliches an einer Frau, die sich selbst in dieser Dynamik annimmt.“

Die 48-jährige Rachel Weisz führte das Gespräch fort und erklärte, die meisten ihrer Freunde in der Filmindustrie seien Frauen. Außerdem gab sie zu, dass die Vorstellung von konkurrierenden Frauen ein „bildlicher Ausdruck“ sei, der dazu genutzt werde, Streit zu erzeugen.

„Viele meiner besten Freunde sind Frauen“

Sie sagte: „Ja, viele meiner besten Freunde sind Frauen, die Idee der konkurrierenden, fiesen Frau ist ein bildlicher Ausdruck von Hollywood-Geschichten. Die Schl****, der Vamp… die Liste geht weiter. Es erzeugt Streit. Alles wird zum Cliché. Es ist ein sicherer Ort.“ Ihre Kollegin, die mit ‚La La Land‘ einen riesigen Erfolg feierte, fügte anschließend noch hinzu: „Und es ist ein Cliché, weil sie von Männern geschrieben werden. Meistens streiten sich Frauen in Filmen wegen einem Mann.“

Die ‚Die Mumie‘-Darstellerin betonte dann, die Idee von sich wegen Männern streitenden Frauen existiere, damit die „Wünsche“ der Männer erfüllt würden. „Es ist die Erfüllung des Wunsches, heiß und begehrenswert zu sein und von Frauen so sehr gewollt zu werden, dass sie bereit sind, sich gegenseitig umzubringen. Aus dieser Sichtweise kann man es verstehen“, erläuterte Weisz.

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren